Filmkritik: The Bank Job (2008)

bank job

Filmbeschreibung:

Terry Leather ist Besitzer einer Werkstatt für Oldtimer, doch er steckt in großen Schwierigkeiten, denn er hat sich Schulden bei den falschen Leuten gemacht und ist nun nicht in der Lage, diese zurück zu zahlen. Als er einer alten Freundin begegnet, kommt ihr Angebot ihm gerade recht. Martine Love überredet ihn einen Bankraub in der Londoner Baker Street zu planen und durchzuführen. Leather heuert seine alten Freunde an, mit denen er schon des Öfteren kleine „Dinger“ durchgezogen hat. Zwar ist ein Bankraub in dieser Dimension ein harter Brocken, doch es wird das letzte Mal sein und damit werden Leathers Sorgen ein für alle Mal weg sein. Doch was die Bankräuber nicht wissen, Love arbeitet für den MI5, der dieses Projekt erst ins Leben gerufen hat. Zum Trailer

Filmkritik:

Momentan bin ich auf einem Jason Statham-Trip, mit Bank Job habe ich einen weiteren guten Thriller mit dem knallharten Kampfprofi und Autokenner erwischt. Doch in Bank Job will Statham nicht so richtig aus sich herauskommen. Die typischen Kampfszenen, die wir aus The Transporter, The Mechanic, Crank oder Death Race kennen, sucht man in Bank Job vergebens. Aber Bank Job macht von Anfang an einen sympathischen Eindruck und kann dies stets durch seine interessante und typische Jason Statham Rolle als Terry Leather beibehalten. Nicht nur Statham macht mal wieder einen gut Figur, sondern auch die Handlung an sich, denn mit stetig wachsender Spannung vertieft man sich immer weiter in die Story und man bekommt hier solides Popcorn-Kino geboten, welches zwar keine Innovation darstellt, aber im Gesamteindruck einen guten Bankraub Thriller abgibt. Regisseur Roger Donaldson gelingt es sehr gut, den Zuschauer bei Laune zu halten und dies gelingt ihm hauptsächlich durch kleine Spannungsspitzen und der guten Starbesetzung. Die Besetzung ist – wie bereits erwähnt – wirklich gut gewählt und sie kann in jeder Lage wirklich überzeugen, dennoch muss man anmerken, dass Statham hier so ziemlich jedem die Show stiehlt. Abschließend kann man einfach sagen, dass Bank Job ein weiterer gelungener Film mit Jason Statham ist und der Bankräuber-Streifen wirklich genügend Potential besitzt und eigentlich typisches Blockbuster-Programm ist.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Größter Vorteil von Bank Job dürfte wohl seine steigende Spannungskurve und Jason Statham sein. Doch auch in Sachen Handlung und Dialoge kann der der Bankraub-Thriller punkten, denn ermüdend wirkt keiner der beiden Aspekte und dies auf eine Spielfilmlänge von über 111 Minuten. Doch nicht nur eine stetig wachsende Spannung und ein Statham sind hier ausschlaggebend, sondern auch der Rest der Besetzung. Dieser spielt sich zwar nicht sonderlich in den Vordergrund, weiß aber dennoch, wie man sich gekonnt in Szene setzt. Große Pluspunkte auch an dieser Stelle an die hervorragende schauspielerische Leistung. Ein weiterer positiv wirkender Punkt ist die Story an sich. Oftmals bekommt man einen Thriller aufgetischt, der einen Bankraub und seine Schwierigkeiten zeigt, doch in Bank Job ist dies ein wenig anders, denn der Streifen zeigt noch viel mehr und besitzt neben der eigentlichen Handlung vom Bankraub noch einen zweiten Handlungsstrang, was die ganze Geschichte wesentlich interessanter wirken lässt. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit Bank Job und vergebe deshalb sieben von zehn Sternchen an einen gelungenen und spannenden Thriller.

Info:

Regisseur Roger Donaldson beruft sich auf ein wahres Ereignis mit seinem Streifen Bank Job. 

Filmfazit:

Ein sehr ruhiger Streifen mit Jason Statham, aber dennoch besitzt dieser Bankraub-Thriller genügend Unterhaltungswert und Spannung, um zu überzeugen.

Filmtrailer:

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