Harry Potter und der Orden des Phönix (2007)

Filmbeschreibung:

Lord Voldemort ist zurückgekehrt und er ist stärker als jemals zuvor. Nun ist er auf der Suche nach etwas, dass er vorher nicht hatte. Er ist auf der Suche nach einer Waffe. Doch der Zaubereiminister will nicht einsehen, dass ein Krieg zwischen Gut und Böse nur noch eine Frage der Zeit ist und schickt seine erste Untersekretärin Dolores Umbridge nach Hogwarts, um dort für Recht und Ordnung zu sorgen. Dieser Auftrag wird von ihr sehrernst genommen, denn ab sofort gibt es in Hogwarts keinerlei Zaubereierfahrungen mehr im Unterricht. Harry, Ron und Hermine müssen handeln! Ihre Mitschüler müssen sich gegen das Böse verteidigen können, deshalb beschließen sie „Dumbledores Armee“ zu eröffnen, in welcher jeder teilnehmende Schüler lernt sich gegen den bevorstehenden Krieg zu wappnen. Doch ist es vielleicht schon zu spät? Harry wird von Alpträumen geplagt; immer wieder sieht er einen Raum. Plötzlich hat Voldemort Sirius und foltert ihn um herauszufinden, wo er die gesuchte Waffe findet. Harrys Traum wird wahr und er muss Sirius helfen, doch Umbridge stellt sich ihm und seinen Freunden in den Weg. Ist das der Beginn des Untergangs? Zum Trailer

Filmkritik:

Nun also der fünfte – mit Spannung erwartete – Teil der Harry Potter Reihe. Harry Potter und der Orden des Phönix heißt das gute Stück und besitzt, wie seine Vorgänger (Harry Potter und der Stein der Weisen, Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Harry Potter und der Gefangene von Askaban und Harry Potter und der Feuerkelch), eine Menge Fantasie, Action, Zauberei und Überraschungsmomente. Auch dieser Harry Potter Teil basiert auf einem der Bücher von J. K. Rowling. Wer allerdings das Buch gelesen hat wird feststellen müssen, dass es um einiges besser – bzw. nicht besser, sondern spezifischer – beschrieben ist als der Film, was der Verfilmung allerdings nur geringen Abbruch tut. Das Buch beschreibt einfach alles etwas detaillierter und schafft es – in diesem Fall – den Leser noch tiefer ins Geschehen mit einzubringen und ihn die Gefühle der verschiedenen Charaktere besser mitempfinden zu lassen, als es der Film letztlich kann. Doch trotzdem schafft es die Verfilmung von Harry Potter und Orden des Phönix mit tollen Animationen – und diesmal meine ich wirklich tollen Animationen – und fabelhaft abgestimmten Hintergrundmelodien, die Augen und Ohren der Zuschauer zu verzaubern. Auch die mittlerweile sehr erwachsen gewordenen Schauspieler Daniel Radcliffe (Die Frau in Schwarz), Emma Watson und Rupert Grint schaffen es noch immer ihre Rollen ausgezeichnet zu verkörpern und ihre Leistung bleibt dadurch, wie in den vorherigen Filmen, äußerst gelungen. Aber auch die anderen Verkörperungen werden ausgezeichnet dargestellt, meiner Meinung nach vor allem die durchgeknallte Luna Lovegood, gespielt von Evanna Lynch, hat es geschafft durch ihre verdrehte Art wieder ein neues Puzzleteil in die Geschichte von Harry Potter mit einfließen zu lassen. Trotz allem zeigt der Film auch seine negativen Seiten, während vor allem die ersten Harry Potter Teile von Anfang an Spannung aufgebaut haben, schwächelt dieser Film beim Spannungsaufbau und geht inhaltlich mehr auf die Beziehungen der Charaktere und andere Inhalte ein. Gerade Harry hat in diesem Streifen einige Schicksalsschläge – wie sämtliche Verluste, Folter oder das Alleingelassen-werden von Dumbledore – zu verarbeiten, was ihn von einer neuen und anderen Seite zeigt. Dennoch: Am Ende ist es ein echter und erwachsen-gewordener Harry Potter.

Filme-Blog Wertung: 8/10

Auch Harry Potter und der Orden des Phönix schafft es seine Fans – ähnlich wie seine Vorgänger – zu verzaubern und an die Bildschirme bzw. Leinwände zu fesseln. Diesem Harry Potter Film fehlt zwar ein wenig der Spannungsaufbau, dennoch wird er beim Anschauen nicht langweilig und erschreckt sein Publikum durch viele Veränderungen. Der Zuschauer begleitet die Charaktere durch den ganzen Film und bringt so viele verschiedene Gefühle hervor, Trauer, Freude, Liebe, Verlust und Alleinsein werden also für diesen Harry Potter Teil groß geschrieben. Durch „Dumbledores Armee“ wird das Ganze noch etwas aufgeputscht und gerade dadurch wird das Augenmerk der Zuschauer nicht ausschließlich auf die Hauptfiguren Harry, Ron und Hermine gelegt, sondern einige der (anfangs) weniger wichtigen Figuren treten in den Vordergrund und werden zu einem wichtigen Teil der Verfilmung. Ein wunderbarer neuer Potter-Film, welcher durch das Erwachsenwerden der Protagonisten und die ausgezeichneten Weiterführungen der Bücher ebenfalls erwachsen geworden ist und es durch ein neu aufgelegtes Augenmerk auch schafft, neue Fans an Land zu ziehen.

Filmfazit:

Neuer Harry Potter, anders aufgespielte Themen und dennoch ein und dasselbe Ziel – Die Vernichtung Voldemorts. Es gibt nicht mehr viel dazu zu sagen denke ich, so wie es ist soll es weitergehen. Wiedermal eine souveräne Leistung und ein Augenschmaus für seine Fans.

Filmtrailer:

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