Voll abgezockt (2013)

voll abgezockt

Filmbeschreibung:

Sie hat die Zeit ihres Lebens – auf seine Kosten. Shopping Queen Diana, gespielt von Melissa McCarthy, genießt das Leben eines Anderen, denn als Identitätsdiebin lebt sie unter dem Namen von Sandy Bigelow Patterson, dargestellt durch Jason Bateman, den wir alle noch aus der guten Komödie „TED“ kennen sollten. Sandy hat es mittlerweile endlich geschafft von einem alten Bürojob in die First Class des Business aufzusteigen, dank einem seiner Freunde, der eine neue Firma eröffnet hat in der er einsteigen konnte. Das Problem ist nur, er kriegt Konflikte mit dem Gesetz und seine Kreditkarte ist auch schon maßlos überzogen. Aber woran liegt das? Endlich bemerkt er, dass seine Identität geraubt wurde, da der Polizei aber einmal mehr die Hände gefesselt sind macht er sich selbst auf die Reise um Diana zu finden. Zum Trailer

Filmkritik:

Komödien sind in letzter Zeit wirklich im Rennen, dass da einmal eine Gute bei raus kommt ist (k)ein Wunder. Und ein solches Wunder haben wir genau hier. Denn Regisseur Seth Gordon (Kill the Boss) hat es wie kein zweiter geschafft aus einem doch eher langweiligen Roadmovie eine ansehnliche Komödie zu machen. Wenn er dazu dann auch noch Schauspieler wie Jason Bateman (Wie Ausgewechselt, Kill the Boss, Super süß und super sexy) und Melissa McCarthy (So spielt das Leben) erhält, dann weiß man, dass der Film gut wird. Die Story ist jetzt nicht unbedingt der Bringer. Ganz einfach weil der Identitätsraub nicht im Vordergrund steht sondern – wie in allen Roadmovies – vielmehr die Beziehung zwischen den beiden Fahrern. Das konnte man hier wieder einmal eindrucksvoll feststellen. Am Anfang waren sich die beiden fremd und zuwider, aber je weiter sich der Film entwickelte, desto näher rückten die beiden zueinander. Am Ende könnte man sie sogar als Freunde bezeichnen. Doch wie sieht es mit dem wichtigsten Punkt einer Komödie aus? Dem Witzfaktor. Voll abgezockt ist nicht zum Brüllen komisch und man rollt sich auch nicht vor Lachen auf dem Boden, aber trotz allem ist der Film eine echte Überraschung und durchweg unterhaltsam, es gibt selten eine Stelle wo man schmunzelt oder einem langweilig wird, aber diese Stellen sind nun einmal auch vorhanden, weswegen der Film nicht unbedingt jedem zusagen muss. Wer also nicht auf Roadmovies steht, sollte vielleicht eher die Finger von dem Film lassen.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Voll abgezockt, oder sollte ich eher sagen voll langweilig? Okay, so krass muss ich es nicht formulieren, aber Voll abgezockt ist nicht gerade der Brüller im Genre und nur ein kleiner Fisch im großen See der Roadmovies. Die Witze sind durchschnittlich gut, aber die Story ist eine typische Roadmovie-Story. Die Besetzung mit Jason Bateman (Wie Ausgewechselt, Kill the Boss, Super süß und super sexy) und Melissa McCarthy (So spielt das Leben) ist erste Sahne, aber auch dies ist kein Indikator für einen überdurchschnittlich guten Film, sondern eher ein solider Grundbaustein. Voll abgezockt verdient sich fünf von zehn Sternchen für ein durchschnittliches Konzept, eine durchschnittliche Story und im Großen und Ganzen für einen durchschnittlich guten Roadmovie.

Filmfazit:

Der Film ist ein echter Roadmovie und fast durchweg komisch, wer sich jedoch nicht mit einem solchen Film anfreunden kann, der sollte besser die Finger davon lassen. Für mich war er eine echte Überraschung und ich selbst kann diesem Film eigentlich jedem Comedyfan, der nicht wegen Roadmovies Vorurteile hat, empfehlen. Aber er sollte ihm auch die nicht zu wenigen langweiligen Passagen vergeben.

Filmtrailer:

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