Wie Ausgewechselt (2011)

wie ausgewechselt

Filmbeschreibung:

Dave ist ein erfolgreicher Anwalt, Familienvater und Ehemann, jedoch absolut überfordert mit seinem Leben. Und für ihn ist die Zeit gekommen, in der er seine verpasste Jugend vermisst und sich nach Abenteuern sehnt. Mitch hingegen ist genau das Gegenteil: ein schlechter Schauspieler, der in seinem Leben keinen Erfolg hat, jedoch ein Junggesellendasein lebt. Trotz der Unterschiede sind die beiden seit der sechsten Klasse die besten Freunde. Als sie abends unterwegs sind, urinieren sie beide in einen Wunschbrunnen und sprechen den Wunsch aus, das Leben des jeweils anderen zu führen. Am nächsten Morgen müssen sie feststellen, dass ihr Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Und als wäre das nicht schlimm genug, müssen sie feststellen, dass der Brunnen über Nacht abgerissen und zum Restaurieren an einen anderen Ort gebracht worden ist. Sie nehmen sich vor, für den nächsten Tag die Rolle des anderen zu übernehmen, doch das geht in die Hose, denn Mitch versaut Dave’s wichtigsten Deal und Dave muss sich als Pornodarsteller beweisen. Zum Trailer

Filmkritik:

Nicht schon wieder ein Body-Switch Film! Das habe ich mir gedacht, bevor ich mir Wie Ausgewechselt angeschaut habe. Denn davon gibt es meiner Meinung schon mehr als genug. Doch schon in den ersten Minuten wird klar, dass sich Wie Ausgewechselt in einem Punkt von den anderen Body-Switch Filmen unterscheidet: Dieses Mal geht es um zwei Männer, deren Körper vertauscht werden. Der Einstieg des Filmes ist sehr witzig, aber man bekommt schon nach kurzer Zeit eine Ahnung, wie der Film verlaufen wird. Wie Ausgewechselt ist somit sehr vorhersehbar, was mit unter daran liegt, dass man im Prinzip nichts Neues geboten bekommt. Das Schema, nach dem die Handlung gestrickt ist, ist ein Massenprodukt Hollywoods, was dem Film jede Originalität nimmt. Das Schema ist auch der Grund für das viel zu kitschige Ende des Filmes, was meiner Meinung nach etwas zu viel des Guten ist. Somit ist die Handlung an sich nichts spannendes – ganz im Gegenteil, sie ist sogar etwas langweilig. Dennoch sind die Gags im Film absolut gelungen und es gibt viel zu lachen. Man verspürt in vielen Momenten Schadenfreude gegenüber der Protagonisten. Auch die etwas melancholischeren Momente sind ergreifend und wirken durchaus echt. Das hängt auch mit den beiden Darstellern Reynolds (Buried) und Bateman (Kill the Boss) zusammen, denn die beiden bringen eine wirklich gute Leistung auf die Leinwand. Was deutlich auffällt ist, dass man sich hier ganz besonders an das Motto “Sex Sells” gehalten hat, denn mit Olivia Wilde (In Time, 72 Stunden)hat der Film hinsichtlich dessen ausgesorgt. Ein Punkt der mich ebenfalls überzeugen konnte, war der Soundtrack, der für eine Komödie ziemlich gelungen ist.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Wie Ausgewechselt verdient sich fünf Sterne. Minuspunkte erntet der Film aus dem Grund, dass die Handlung nichts neues bieten kann und zudem noch sehr vorhersehbar war. Diese Tatsache nimmt dem Film jede Spannung. Außerdem ist das Ende meines Erachtens nach etwas zu kitschig und verdirbt einem zum Schluss den ganzen Film. Jedoch konnten mich die Gags und die ernsteren Szenen durchaus überzeugen, da die Gefühle echt wirkten. Auch die Darsteller leisten einen Beitrag dazu, dass der Film Pluspunkte ernten kann. Der Soundtrack, der die Emotionen unterstreicht, führt ebenfalls zu einer besseren Bewertung. Hinsichtlich Olivia Wilde würde ich sagen, dass Männer hier auf jeden Fall was zu sehen bekommen und der Film durch diese weitere Pluspunkte erntet.

Filmfazit:

Wie Ausgewechselt ist ein wirklich lustiger und emotionaler Film mit einer guten Besetzung. Das war es jedoch auch schon, denn die Handlung ist nichts als eine weitere Kopie von anderen Body-Switch Filmen und was die Handlung angeht, ist diese von vorne bis hinter vorhersehbar.

Filmtrailer:

Facebook Kommentare

Facebook Kommentare

Add Comment Register



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>