The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005)

The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte

Filmbeschreibung:

George und Kathy Lutz sind auf der Suche nach einer neuen Bleibe und sie werden schnell fündig. Das wunderschöne Haus, welches sich die beiden für sich und ihre drei Kinder ausgesucht haben scheint auf den ersten Blick genau richtig zu sein, denn es hat eine gute Lage und wird ihnen zum Spottpreis überlassen. Doch nach dem Vergehen der ersten Tage und Nächte wird der jungen Familie sehr schnell klar, das mit der neu erworbenen Villa irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Es scheint fast so als sei immer noch der Geist von Ronald DeFeo Jr. in dem Haus zugegen, welcher vor einem knappen Jahr seine Frau und seine Kinder erschossen hat und später behauptete er habe von Geistern den Befehl erhalten dies zu tun. Nun nur ein Jahr nach diesem grauenhaften Vorfall scheint sich im Haus auf Long Island alles noch einmal genauso abzuspielen, nur das diesmal nicht Ronald DeFeo Jr. sondern George Lutz zum Wahnsinnigen wird. Zum Trailer

Filmkritik:

Das Remake The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – ist einer der vielen Filme bei dem keiner so richtig weiß, was er denn nun davon halten soll. Nicht zuletzt weil sich ein Großteil der Betrachter leider immer noch durch Sätze wie „Beruht auf einer wahren Begebenheit“ oder „Based on true events“ aus der Fassung bringen lassen und das wirklich glauben. Das Einzige, was an der Geschichte wahr ist, ist der Teil der auch wirklich glaubhaft dargestellt ist (mehr dazu jedoch in der Info am Ende des Artikels). Leider kann ich nicht beurteilen, ob das Remake gelungen ist, denn  den Originalfilm The Amityville Horror, habe ich im Gegensatz zu seinen fünf Fortsetzungen nie gesehen. Das Einzige was sich hierzu sagen lässt, ist das The Amityville Horror sich nur auf den ersten Teil der Reihe mit fortlaufender Handlung bezieht und diesen meinen Erfahrungen nach zu Urteilen sehr gut widerspiegelt. Einen kleinen Kritikpunkt stellen – besonders für mich – die immer wieder kurz eingeblendeten Rückblenden oder die Szenen mit verzerrter Perspektive dar, die zwar irgendwie zum Film dazu gehören, aber diesen keineswegs glaubhafter, geschweige denn peppiger aussehen lassen können. Doch das ist und soll vermutlich auch hier Geschmacksache sein. Dann wäre noch die Atmosphäre in The Amityville Horror zu nennen, denn diese kann sowohl fröhlich hell, als auch grauenhaft und düster sein und verleiht dem Betrachter von The Amityville Horror so zu fast jeder Zeit die richtige Stimmung, auch wenn diese vielleicht an vielen Stellen etwas gekünstelt oder zu übertrieben herüber kommt.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Besonders punkten kann The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – eigentlich nur mit wenigen Dingen, wobei gerade diese wenigen Dinge wirklich sehr gut gelungen sind. Zu nennen wäre hier sicher besonders die Wahl der Hauptbesetzung, welche vorrangig aus Ryan Reynolds (Buried – Lebendig Begraben), Melissa George und Jesse James besteht, die ihre zugeteilten Rollen glaubhaft verkörpern und so genau die richtige Grusel- oder Trauerstimmung an den Zuschauer weitergeben. Dann wären noch die Effekte zu nennen, welche die vielen Schockmomente in The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – sehr schön untermalen und so noch dramatischer gestalten. Was jedoch bei The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – für große Abzüge sorgt ist die etwas skurrile Geschichte, die der Film an sich behandelt, denn kaum ein Zuschauer wird sicher glauben, dass The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – wirklich komplett auf einer wahren Begebenheit beruht, was natürlich nicht der Fall ist, denn auch im Jahr 2005 gab es noch keine Geister oder sonstige übernatürlich Wesen, die von menschlichen Körpern Besitz ergreifen. Leider erntet The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – auch für das Ende noch kleine Minuspunkte, denn hier wird sehr vieles offen gelassen und man bekommt keinen Einblick in “das Leben nach dem Haus” oder ob es noch mehr Familien gegeben hat, welche vom selben Schicksal ereilt wurden. Somit verdient sich The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – seine 6 Gruselsterne zwar, kann jedoch auch dem unterbelichtetsten Zuschauer nicht weiß machen, dass sich eine solche Geschichte je genau so zugetragen haben soll.

Info:

Bei dem Film The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) – handelt es sich um den siebten Teil der Amityville Horror Reihe und auch gleichzeitig um das Remake von The Amityville Horror aus dem Jahr 1979.

Die hier erzählte Geschichte, die laut Film auf einer wahren Begebenheit beruhen soll, ist nur teilweise als solche zu bestätigen, denn lediglich die Familie, das Haus und die Morde hat es wirklich gegeben. Die ganze Geschichte mit dem übernatürlichen Spukhaus und der Besessenheit ist völlig frei erfunden und diente vermutlich lediglich dazu, einige Millionen mehr in die Kinokassen zu spülen.

Filmfazit:

Besonders heraus stechen kann The Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005) –  zwar nicht, dennoch ist der Film durchaus passabel und bietet einige gute Effekte und Schockmomente, die den Zuschauer des Öfteren an den Film fesseln und so etwas über die lang gezogene Story hinwegtäuschen.

Filmtrailer:

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