Kill Theory (2009)

Kill Theory

Filmbeschreibung:

Vor gar nicht allzu langer Zeit war eine vierköpfige Gruppe von Hobbybergsteigern auf einer Klettertour, die ein ungeahntes Ende nahm. Einer von ihnen musste – nachdem es einige Komplikationen gab – die Entscheidung treffen mit ihnen zu sterben, oder sein eigenes Leben zu retten, indem er seine Freunde in den Abgrund stürzen ließ. Später wird der Mann wegen Totschlags angeklagt, weil er sich für das eigene Leben entschieden hat. Nachdem noch einige Jahre ins Land streichen wird der Mörder auf Bewährung freigelassen und befindet sich fortan in psychologischer Behandlung. Seinem Therapeuten – welcher im Begriff ist ein Buch über die Geschehnisse zu verfassen – versucht der Mörder nun zu beweisen, dass nicht nur er sich in dieser Situation so verhalten hätte, sondern das viele Menschen einen stark ausgeprägten Überlebenswillen haben und sich in der selben Situation gleichermaßen verhalten hätten.. Doch die Methoden mit denen dieser Beweis geliefert werden soll, sind mehr als fragwürdig und die Zielpersonen sind keineswegs willkürlich ausgewählt. Zum Trailer

Filmkritik:

Nach den ganzen 2011er Neustarts endlich auch Mal wieder ein etwas älterer Teenie Survival von 2009. Nicht noch ein Teeniefilm, bei dem Einer nach dem Anderen abgeschlachtet wird werden sich jetzt die meisten von euch denken und damit liegt man bei Kill Theory auch nicht ganz daneben. Auch wenn es einige wenige Aspekte gibt, die den Film nicht ganz standardmäßig wie von der Stange dastehen lassen. Zumindest versucht man bei Kill Theory eine gute Begründung für die Morde zu liefern und auch die Tatsache, dass es hier eigentlich nicht einen festen Mörder, sondern eine Gruppe von Teenies, die allesamt zum Mörder werden könnten, um ihr eigenes Überleben zu sichern, macht erst mal einen ganz guten Eindruck. Das Schema von Kill Theory ist ebenfalls das altbewährte Survival-Horrorschema, welches bei Fans des Genres immer wieder gut ankommen dürfte und lässt sich dementsprechend schnell erklären: Jugendlich machen einen Ausflug – Viel Alkohol – Viel Sex – Mörder taucht auf und der Rest des Films dürfte selbsterklärend sein. Leider bringt hier auch die oben genannte Tatsache, dass jeder einen potentiellen Mörder verkörpert nur wenig Pepp in Kill Theory und lässt diesem somit sehr schnell die Luft ausgehen. Mehr als standardmäßig sind in Kill Theory auch die Darsteller nicht und somit ergibt sich im Endeffekt ein Teenie-Slasher wie jeder andere à la Cry Wolf & Co. Die Atmosphäre hat man bei Kill Theory versucht sehr düster zu halten und dies ist auch gut gelungen, denn nur die wenigsten Szenen spielen sich hier bei mehr als ausreichender Beleuchtung ab. Wie in jedem anderen Survivalfilm heißt es also auch an dieser Stelle wieder: Choose your favourite character and enjoy!

Filme-Blog Wertung: 6/10

Wie fast jeder andere Teenie-Survival sichert sich auch Kill Theory seine sechs Sterne, denn auch Kill Theory mangelt es an diversen Stellen. Zwar wurde hier versucht eine glaubhafte Begründung für die Morde zu liefern, jedoch hat dies meiner Meinung nach nur eher dürftig funktioniert, denn der Mörder wollte beweisen, dass mehrere Personen ihm entsprechend gehandelt hätten, was er jedoch eigentlich erreicht, ist lediglich zu beweisen das es manche Personen gibt, die ihm entsprechend ihre Handlungen vollziehen und egoistisch handeln, um ihr Überleben zu sichern. Weitergehend gibt es kleinere Abzüge für einige Logikfehler im Film selbst, wie z.B. das der Mörder immer auf dem neusten Stand ist, wo sich seine Opfer gerade befinden und was sie vor wenigen Sekunden noch getan haben. Auch in Sachen Hintergrundmusik hätte sich hier sicher noch einiges machen lassen können und mit Schauspielern kann auch dieser B-Movie nicht glänzen. Dennoch ist Kill Theory in jedem Fall unterhaltsam und ein wirklich guter und teilweise sehr spannender Zeitvertreib über ganze 85 Minuten und somit kommt man um eine leicht übertriebene sechs Sterne Wertung nicht herum.

Filmfazit:

Ein weiterer Teenie-Survivalfilm in der großen weiten Filmlandschaft an dem sich Genre Fans ein weiteres Mal erfreuen dürfen. Für die breite Masse jedoch eher ungeeignet und vermutlich nicht viel mehr als ein Horror-Thriller von der Stange, der zwar unterhaltsam ist – keine Frage – aber bei dem es ein weiteres mal heißt: Wer wird der nächste sein?

Filmtrailer:

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