Filmkritik: 21 Jump Street (2012)

21 jump street

Filmbeschreibung:

Vor 7 Jahren haben die beiden High School Schüler Jenko und Schmidt ihren Abschluss gemacht. Jenko war der sportliche Frauenheld, der von allen bewundert wurde und der die “Loser” fertig machte. Zu diesen zählte auch Schmidt, denn dieser brachte es noch nicht mal zu Stande, mit einem Mädchen zu sprechen. Wie es der Zufall will treffen sich die beiden an der Metropolitan Police Academy wieder und absolvieren dort zusammen ihre Ausbildung als Polizisten und werden Freunde. Als sie dann als Fahrradstreife im Jahre 2012 enden, versauen sie eine Festnahme nach der anderen und so werden sie in ein Programm namens 21 Jump Street versetzt, da sie sich benehmen und aussehen wie Highschool Schüler. Der Auftrag ist: Sie müssen sich in eine High School mischen, um dort denjenigen, der für die neue Droge verantwortlich ist, ausfindig zu machen. Sie bekommen eine neue Identität mit neuen Namen. Die Regeln: Sie dürfen weder auffliegen, noch mit den Schülerinnen oder den Lehrerinnen Sex haben. Doch Schmidt steigt das ganze zu Kopf, denn er zählt nun zu den “Coolen” und findet sogar eine Freundin, während Jenko jetzt zu den “Losern” gehört. Zum Trailer

Filmkritik:

21 Jump Street ist die Kinoadaption der Fernsehserie 21 Jump Street – Tatort Klassenzimmer. In dieser ging es um die beiden Cops Doug Penhall (Peter DeLuise) und Tom Hanson (Johnny Depp), die auch das 21 Jump Street Programm absolviert haben und auch in einer High School verdeckt ermitteln mussten. Die beiden haben einen Cameo Auftritt im Film, was somit einen direkten Bezug zu dem Original schafft. Auf den ersten Blick handelt es sich bei 21 Jump Street um eine einfache Komödie, die fast schon etwas von einer Teenie Komödie hat. Dieser Eindruck wird schon ab der ersten Minute erweckt, als der schüchterne Schmidt versucht, ein Mädchen auf den Abschlussball einzuladen, jedoch einen Korb von dieser kassiert. Das Motiv der Teenie Komödie setzt sich dann teilweise mit dem Programm 21 Jump Street fort, denn die beiden Freunde Schmidt und Jenko versuchen sofort in ihre alten Rollen zu schlüpfen, doch zu ihrer Überraschung  sind jetzt die “Ökos” die Coolen und somit gehört Jenko zu den Losern. Schmidt jedoch wird von den anderen direkt aufgenommen und bekommt somit direkten Kontakt zur Drogenszene in der Schule. Die Handlung an sich beinhaltet jedoch daneben auch viele Actionszenen, etwas emotionalere Szenen und auch viele Gags. Diese sind etwas kindisch und pubertär, passen meiner Meinung nach aber perfekt zu dem Film und wirken auch nicht aufgesetzt. Das führt dazu, dass man diese dann auch tatsächlich lustig findet. Der Soundtrack passt ebenfalls in diese lockere Komödie rein und die Songs sind an die einzelnen Szenen angepasst. Die beiden Hauptdarsteller haben ihre Rollen mit viel Charme gespielt. Das freundschaftliche Verhältnis wurde an vielen Stellen deutlich und die beiden harmonierten in ihren Rollen. Mein persönlicher Favorit war Channing Tatum (Step Up, Dickste Freunde, Für immer Liebe, Das Leuchten der Stille), der die deutlich besseren Sprüche gebracht hat und mit seiner draufgängerischen Art eher überzeugen konnte.

Filme-Blog Wertung: 7/10

21 Jump Street hat sich sieben Sterne verdient. Minuspunkte verdient sich der Film aus dem Grund, dass er wirklich nicht viel Neues bietet und an sich nichts besonderes ist. Man kann 21 Jump Street somit zu den typischen Teenie Komödien zählen. Jedoch finden sich in dem Film auch allerlei Actionszenen, vor allem zum Ende hin. Diese geben dem Film etwas Spannung zum Schluss. Weitere Pluspunkte gibt es dafür, dass der Film einen roten Faden hat und man diesem gut folgen kann. Außerdem bietet der Film viel Abwechslung – von Actionszenen bis emotionalen Szenen ist alles dabei. Auch die Gags stimmen, denn diese bleiben einem ganz bestimmt im Gedächtnis. Die Darsteller sorgen für weitere Pluspunkte mit ihrer guten Leistung.

Filmfazit:

Der Film 21 Jump Street hat einen hohen Unterhaltungswert, bietet jedoch nicht viel Neues im Genre. Dennoch ist der Film durch die guten Darsteller und den Gags eine lustige Komödie für einen lockeren Filmeabend.

Filmtrailer:

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Ein Gedanke zu “Filmkritik: 21 Jump Street (2012)

  1. Für mich fällt 21 Jump Street klar in die Kategorie 0815. Allein schon weil sich der Film zu oft mit den einfachsten komödiantischen Versuchen bedient, den Zuschauer zum lachen zu bringen (Drogenszene).

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