Filmkritik: Für immer Liebe (2012)

Für immer Liebe

Filmbeschreibung:

Leo und Paige führen seit kurzem eine glückliche Ehe und sind noch so verliebt, wie am ersten Tag. Leo betreibt ein Tonstudio, während seine Frau Paige in ihrem Atelier Kunstwerke für Ausstellungen entwirft. Doch das Glück der beiden hält nicht lange an, denn nach einem Autounfall fällt Paige ins Koma und hält Leo, nachdem sie aufwacht, für einen Arzt, da sie diesen nicht wiedererkennt. Ihre ganzen Erinnerungen von ihrer Ehe, bis hin zur Highschoolzeit sind aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Deshalb denkt sie auch, dass sie noch mit ihrer Jugendliebe Jeremy zusammen sei. Paige zieht zuerst zu Leo, dann wieder zu ihren Eltern, mit denen sie seit Jahren keinen Kontakt mehr gehabt hatte (woran sie sich jedoch auch nicht mehr erinnern kann), da diese die Einzigen seien, denen sie trauen könne. Für Leo ist das ein harter Schlag, doch er möchte das Herz seiner Frau unbedingt wieder für sich gewinnen. Das fällt keinem der Beteiligten leicht, da Paige selbst nicht weiß, wer sie ist und Leo ihr genauso fremd ist. Deshalb schwindet Leos Hoffnung, dass Paige ihre Erinnerungen zurückgewinnt und sie sich in ihn verliebt immer mehr. Zum Trailer

Filmkritik:

Die Handlung aus Für immer Liebe beruht auf dem Buch “The Vow”, die Autobiographie eines Ehepaares, dem genau dasselbe passiert ist, wie Leo und Paige. Leo und Paige sind frisch verliebt und leben ihr Leben in vollen Zügen. Doch nachdem ihn Paige nicht mehr wiedererkennt, als sie aus dem Koma erwacht, ist Leo am Ende mit den Nerven. Paige willigt ein, mit Leo, der ihr völlig fremd ist, gegen den Willen ihrer Eltern, in die Wohnung des Ehepaares zu ziehen. Den Ärzten zufolge bestehen noch Chancen, dass Paige ihre Lücken im Gedächtnis füllen kann, wenn sie so schnell wie möglich ihr altes Leben weiterlebt. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Leo hat Paige in der Zeit, in der sie im Koma lag, sehr vermisst und ist kaum dazu fähig, seine Zuneigung ihr gegenüber zu verbergen. Paige weiß ebenfalls nicht, wie sie mit dieser Situation klar kommen soll und es kommt so zu ersten Problemen. Leo verheimlicht ihr den Grund, wieso sie damals ihr Jurastudium abgebrochen hat und von zu Hause ausgezogen ist, da er nicht zwischen Paige und ihren Eltern stellen will. Das führt dazu, dass Paiges Vater möchte, dass Leo die Scheidung einreicht, da der Vater seine Tochter nicht zum zweiten Mal verlieren möchte. Da Paiges Erinnerungen nur bis zur Highschool reichen, denkt sie, dass sie immer noch mit ihrem Ex Jeremy zusammen sei. Zwar will man bei Für immer Liebe wissen, ob sich Paige wieder in Leo verlieben wird, doch im Vordergrund steht dennoch Leo und seine Verzweiflung. Der Film schafft es, den Zuschauer mitzureißen und kann sich neben anderen Romantik-Filmen durchaus sehen lassen. Dennoch gibt es einige Szenen, die dazu führen, dass Für immer Liebe etwas langatmig wirkt. Channing Tatum, der auf der Leinwand als Leo zu sehen ist, meistert diese Rolle, auf die der Fokus in Für immer Liebe steht, mit Bravour. Diese Rolle ist nicht seine erste als Romantiker, und das merkt man auch, denn Tatum glänzt in Für immer Liebe mit einer guten Kamerapräsenz. Er kann die Verzweiflung von Leo und dessen Liebe zu Paige gut herüber bringen. Aber auch Rachel McAdams spielt ihre Rolle als etwas verwirrte Paige sehr gut.

Filme-Blog Wertung: 8/10

Für immer Liebe verdient sich acht Sterne. Der Film setzt zwar keinen neuen Meilenstein für das Genre der Romantik-Filme, dennoch konnte er mich zumindest absolut mitreißen. Das ist der Handlung zu verdanken, denn diese besteht nicht nur aus traurigen Szenen, sondern hat auch einige freudige und romantische Momente zu bieten. Dafür verdient sich der Film einige Pluspunkte. Auch die guten Darsteller, die die Gefühle der Figuren überzeugend auf die Leinwand bringen, sorgen dafür, dass der Film noch mehr Pluspunkte ernten kann. Ein paar wenige Minuspunkte handelt sich Für immer Liebe dadurch ein, dass es ein paar wenige langatmige Szenen gibt und im Film viele Klischees zu sehen sind, was den Film etwas kitschiger wirken lässt.

Filmfazit:

Für immer Liebe ist ein sehr berührender und sehr romantischer Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert. Für einen gemütlichen Filmeabend und für Genre-Fans ist der Film auf alle Fälle empfehlenswert, doch für Leute, die sich keinen Kitsch anschauen können, ist der Film nichts.

Filmtrailer:

Facebook Kommentare

Facebook Kommentare

Ein Gedanke zu “Filmkritik: Für immer Liebe (2012)

  1. Deine Filmkritiken sind wirklich gut!! Ich hab den Film im Kino gesehen und fand ihn sooooooooo schön. Eine Freundin von mir hat eine ganze Packung Taschentücher gebraucht…weil sie den Film so traurig fand!! Ich fand ihn einfach nur total romantisch…!!! *schwärm*

Add Comment Register



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>