Das Leuchten der Stille (2010)

Das Leuchten der Stille

Filmbeschreibung:

In der Verfilmung des Romans von Nicholas Sparks, der ebenfalls den Namen “Das Leuchten der Stille” trägt, geht es um den Soldaten John, der gerade Urlaub in seiner Heimatstadt macht, um dort seinen Vater zu besuchen. Dort trifft er Savannah, eine Studentin, die gerade Semesterferien hat. Die Beiden verlieben sich ineinander, aber die zwei Verliebten können nicht lange ihr Glück genießen, denn schon zwei Wochen später muss Savannah wieder aufs College zurück und die Beiden werden sich so schnell auch nicht mehr sehen, da John noch ein Jahr lang beim Militär verpflichtet ist. Doch weil die Beiden eine zwar kurze, aber wundervolle Zeit miteinander verbracht haben, möchten die sie auch weiterhin den Kontakt aufrecht erhalten und schicken sich deshalb Briefe, die John die Zeit im Militär um einiges leichter machen. Doch alles kommt anders als gedacht, denn als der Anschlag am 11.September von Terroristen ausgeübt wurde, fühlt sich John seinem Vaterland verpflichtet und verlängert seine Zeit im Militär um zwei weitere Jahre. Das ist eine große Enttäuschung für Savannah und während John in Afghanistan stationiert ist, bleiben die Briefe von Savannah immer öfter aus und nach zwei Monaten kommt der letzte Brief an, in dem Savannah John schließlich das Herz bricht. Doch nach einigen Jahren macht sich John auf die Suche nach Savannah. Zum Trailer

Filmkritik:

Das Leuchten der Stille zeigt eine weich gespülte Version des Krieges in Afghanistan. Außerdem ist hier – Wen wundert das? – deutlich zu erkennen, dass der Film Das Leuchten der Stille, ebenso wie das Buch, einen amerikanischen Hintergrund hat. Denn hier wird dem Zuschauer all das geboten, was einen “ordentlichen” US-Bürger ausmacht. John, der Protagonist, wird in Das Leuchten der Stille, als ein junger Mann beschrieben, für den sein Vaterland der wichtigste Punkt in seinem Leben ist. Auch Savannah kommt als eine junge Studentin rüber, die sich um den autistischen Sohn eines Nachbarn kümmert. Die Beziehung zwischen John und Savannah ist weniger tiefgründig, die Beziehung zwischen John und seinem Vater aber dafür umso interessanter, da man merkt, wie sehr der Vater seinen Sohn liebt, ihm aber leider nicht seine Gefühle zeigen kann, die er für ihn empfindet. Die Schauspieler vermitteln an den richtigen Stellen das richtige Gefühl und passen sonst auch gut in ihre Rollen. Die Handlung wird an nur wenigen Stellen langweilig, doch leider springt der Funken nicht immer zum Zuschauer über, was die Stimmung betrifft, was auch sehr stark mit der Beziehung zwischen Savannah und John zusammenhängt, die meiner Meinung nach, zu oberflächlich – vor allem zu Beginn von Das Leuchten der Stille – behandelt worden ist. Der Unterschied zwischen dem Buch und dem Film Das Leuchten der Stille ist an dieser Stelle besonders groß, da die ersten zwei Wochen von dem Pärchen, die sie zusammen verbringen, viel näher beschrieben werden. Außerdem fand ich das Ende des Filmes etwas einfallslos und sehr voraussehbar.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Der Film Das Leuchten der Stille hat sich 6 Sterne verdient, da er ein verzerrtes Bild vom Krieg in Afghanistan vermittelt und auch da die Figuren als Prototyp-Amis dargestellt worden sind. Alles in Allem haben die Schauspieler eine gute Arbeit geleistet, doch an manchen Stellen, wie zum Beispiel in der Beziehung von John und Savannah, konnte der Funke nicht immer zum Zuschauer überspringen. Doch im Gegensatz dazu wurde die Beziehung zwischen Vater und Sohn perfekt dargestellt und die Probleme in der Beziehung haben sicherlich den einen oder anderen Zuschauer dazu bewegt, zum Taschentuch zu greifen. Der Film Das Leuchten der Stille kann zwar an einigen Stellen nicht mit dem Buch mithalten, doch trotzdem wird Das Leuchten der Stille nicht langweilig. 

Filmfazit:

Für Leute, die sich einen schönen, romantischen Film ansehen möchte, ist Das Leuchten der Stille genau richtig, jedoch ist er nichts für Leute die sich einen halbwegs realitätsnahen Film wünschen. Trotzdem ist Das Leuchten der Stille in jedem Fall sehenswert.

Filmtrailer:

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