Tucker & Dale vs Evil (2011)

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Filmbeschreibung:

Tucker und Dale sind beste Freunde und typische Landeier. Daher kommt Dale auch nicht wirklich bei Frauen an, doch Tucker zeigt ihm einige Tricks, die ihm womöglich helfen könnten. Die Beiden befinden sich gerade auf dem Weg zu Tucker’s Ferienhütte, die er günstig erworben konnte, als sie an der Tankstelle auf eine Gruppe von Jugendlichen treffen. Dale versucht sein Glück bei der wirklich attraktiven Alison. Doch diese ist eher geschockt von Dale und die Jugendlichen suchen schnell das Weite. Bedrückt fährt Dale mit Tucker weiter zu der Ferienhütte, die mitten im Wald von Virginia liegt. Doch dort angekommen können die Beiden es nicht fassen, zuerst rettet Dale die hübsche Alison vor dem Ertrinken und danach stürzen ihre Freunde sich auf merkwürdige Art und Weise in den Tod. Tucker und Dale sind entsetzt und versuchen alles, um die Jugendlichen davon abzuhalten sich aufzuspießen, oder sich vom Hexler einen Kopf kürzer machen zu lassen. Zum Trailer

Filmkritik:

Tucker & Dale vs Evil ist eine geglückte Horrorfilm-Parodie, die gekonnt typische Horror-Klischees zeigt und diese irre witzig einsetzt. Der Ekelfaktor ist Ansichtssache, da die Selbstmordszenen zwar eklig sind und manchmal sehr grausam, aber immer mit einem wirklich schwarzem Humor präsentiert werden. Die Story von Tucker & Dale vs Evil ist nicht sonderlich ausgefallen und spielt auch nicht den Mittelpunkt. Hier wären wir auch bei der größten Schwäche von diesem außergewöhnlichen Backwoodslasher, denn so lustig er auch ist, ab und an muss die Handlung auch einmal ernst werden, und hier wird es schnell langweilig. Einen kleinen Fehler hat der Film ebenfalls, denn Tucker verliert zwei Finger, doch als er von Dale befreit wird, hat er in der einen Szene noch alle Finger und wiederum in der nächsten Szene fehlen diese zwei Finger wieder. Innovativ ist Tucker & Dale Vs. Evil auf alle Fälle, doch leider schwankt die Originalität der Splatterszenen sehr stark, so sind manche echt genial und ausgefallen, aber wiederum Andere sehr langweilig gehalten. Tyler Labine (Reaper) und Alan Tudyk sind wie maßgeschneidert für ihre Rollen, überzeugende und einfach nur lustige Landeier. Im großen und Ganzen ist Tucker & Dale Vs. Evil eine wirklich gelungene Horrorsatire und fast für Jeden zu empfehlen.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Ärgerlich finde ich den kleinen Fehler mit Tucker’s Fingern, und deshalb verliert Tucker & Dale vs Evil einen Punkt. Weitere Punktabzüge bekommt der Film, weil er zwischenzeitlich kurz langweilig wird und manche Selbstmordszenen nicht ausgefallen genug sind. Sieben blutige Sterne für Tucker & Dale vs Evil. 

Filmfazit:

Tucker & Dale vs Evil ist einmal ein etwas andere Splatter-Film und sehr interessant, denn das Konzept ist mehr als außergewöhnlich und genial. Das schöne ist, dass diese Perspektive bei einigen anderen Filmen ebenfalls funktionieren könnte. Auf jeden Fall sehenswert.

Filmtrailer:

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7 Gedanken zu “Tucker & Dale vs Evil (2011)

  1. mir ist der fehler im kino nicht aufgefallen. war wohl mit lachen beschäftigt. war imo der lustigste film 2010 (neben Scott Pilgrim) und allein deshalb mind. 8/10…die leute im kino haben sich bepisst vor lachen. hast – vermute ich jetzt mal – den rip geschaut, da kommt der sicher anders rüber…

    • Kommt wiederum drauf an wie man “erschienen” auslegt ;P
      Hab ihn zB letztes Jahr in Österreich auf nem Festival gesehn :P Und am FFF lief der auch ;)
      Außerdem steht beim Filmtitel eher das Produktionsjahr (ala IMDB)

      Aber gut das ist i-Tüpfel-Reiterei haha

  2. Genialer Film, mit wirklichem humor, und net wie andere Filme die versuchen das zuv erarschen einfach nur langweilig. 10/10 von mir :D

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