Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten (2004)

Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten

Filmbeschreibung:

FBI-Profilerin Illeana Scott ist auf der Spur eines Verbrechers, der ständig seine Identität wechselt. Doch er nimmt nicht nur irgendeine Identität an, sondern die Identität seiner Opfer, die er zuvor ausgesucht hat und deren Platz im Leben er dann einnehmen will. Profiagentin Scott ist dem Serienkiller ganz nahe, dennoch kann sie ihn nicht ausfindig machen. Ein immer wechselndes Katz- und Mausspiel beginnt, wobei die hübsche Profiagentin ebenfalls in die irre geführt wird und zudem nicht mehr weiß, wer nun Freund oder Feind ist. Ihre erste Spur hat sie von einem Augenzeugen erhalten, der am Tatort war und den Mörder wegrennen sah. Zum Trailer

Filmkritik:

 

Taking Lives rüstet sich von Anfang an mit rasantem Tempo, nicht einmal fünf Minuten sind vergangen, da ist es schon passiert; das erste Opfer wird schon untersucht und vom Mörder fehlt jede Spur. Dieser Mysterythriller hat einen starken Einstieg und spielt bereits zu Beginn gute Trümpfe aus. Hingucker dürfte jedoch nicht der Film selbst sein, oder sogar seine 08/15 Krimistory, – die auf dem Mainstreammarkt nun mal gefragt ist – sondern Angelina Jolie (The Tourist, Salt, Mr. & Mrs. Smith). Die hübsche und engagierte Verbrecherjägerin gibt mehr als nur eine gute Figur ab und neben Jolie sieht Ethan Hawke sehr blass aus. In Taking Lives kann ihr keiner das Wasser reichen. Inhaltlich habe ich es bereits angedeutet, Taking Lives gibt leider nichts anspruchsvolles her und hat außer ein paar guten Effekten, einer Starbesetzung und einem Happy End nicht sonderlich viel zu bieten. Regisseur D. J. Caruso(Eagle Eye) zielt hier ganz genau auf den Mainstreammarkt ab, funktioniert hat es auch bei mir, die schöne Angelina Jolie blendet nahezu jeden männlichen Zuschauer. Aber man muss schnell feststellen, dass die Luft bald schon wieder raus ist, denn das ständige Katz- und Mausspiel ist zum einen wirklich ermüdend und zum anderen hat man es bestimmt schon irgendwo anders sehen können. Die Spannung ist daher nicht immer auf dem selben Niveau und fällt zum Ende hin leider ab. Dabei sind es einfach zu viele Aspekte, die man vorausahnen konnte und dabei konnte die Wende gegen Ende auch nicht sonderlich überzeugen, schließlich ist sie genauso positioniert, wie und vor allem wo man sie vermutet hat. Schade eigentlich, denn Taking Lives hat einiges an Potential, welches leider nicht genutzt wurde, doch im Großen und Ganzen wurde ich zwar nicht enttäuscht, aber der Gesamteindruck ist nicht mehr, als müdes Mittelmaß.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Müde sechs Sterne erhält Taking Lives von mir.  Zwar besitzt der Thriller genügend Unterhaltungspotential, doch so richtig überzeugen kann Taking Lives dann doch nicht. Es fehlt vor allem an der Story, die leider viel zu plump daher kommt und von einem Serienkiller berichtet, der die Identität seiner Opfer annimmt. Man kann bereits an diesem Konzept erkennen, dass Taking Lives nicht sonderlich viel Tiefgang besitzt und den gesamten Komplott eher oberflächlich abarbeitet. Auch die schöne und engagierte Angelina Jolie (The Tourist, Salt, Mr. & Mrs. Smith) – sie kann sogar ziemlich gut Auto fahren (ohne jetzt ein Klischee anzusprechen) – kann Taking Lives nicht vor einer mittelmäßigen Wertung bewahren. Zwar ist sie Hingucker und auch Sympathieträgerin des Mysterythriller, aber allzu sehr sollte man sich nicht von ihrem Äußeren blenden lassen. Die Enttäuschung war nicht groß und meine Erwartungen wurden eigentlich erfüllt, demnach ist eine Wertung von sechs Sternen angemessen; gerade dann, wenn man merkt, dass Taing Lives wirklich nichts Besonderes ist und auch keine von diesen Highlightproduktionen, wie Salt, ist.

Filmfazit:

Taking Lives ist ein Mysterythriller mit wenig Tiefgang, einer gutaussehenden Angelina Jolie (The Tourist, Salt, Mr. & Mrs. Smith) und einer 08/15 Krimistory. Für Fans von Jolie lohnt sich das Reinschauen auf jeden Fall, denn sie gibt hier mal wieder eine super Figur ab.

Filmtrailer:

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