Eagle Eye – Außer Kontrolle (2008)

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Filmbeschreibung:

Jerry Shaw ist ein ganz normaler Angestellter in einem Copy-Shop, doch als er von der Beerdigung seines Bruders – Ethan – zurückkehrt, ist sein Kontostand plötzlich ungewöhnlich hoch. Jerry, der sonst immer knapp bei Kasse ist, gleicht natürlich erst einmal seine Schulden aus und freut sich über sein Glück. Als er jedoch seine Apartmenttür aufschließt, stehen zusätzlich hunderte von Paketen mit Militärausrüstung in seiner kleinen Wohnung. Jerry wurde „aktiviert“, heißt es von einer unbekannten Anruferin. Doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer, denn nun muss Jerry sich vor dem FBI rechtfertigen, die ihn als gefährlichen Terroristen abstempeln. Jerry wird verhört und wird regelrecht zerdrückt vom Beweismaterial in seinem Appartement. Zeitgleich wird die alleinerziehende Mutter Rachel dazu gezwungen, Befehle zu befolgen, da sonst ihr kleiner Sohn getötet wird. Jerry wird zur Flucht verholfen und die Beiden treffen sich schnell und müssen das üble Spiel mit spielen. Zum Trailer

Filmkritik:

Eagle Eye – Außer Kontrolle – hat alles, um als durchschnittliches Popcorn-Kino durchzugehen. Wilde Verfolgungsjagden stehen hier genauso an der Tagesordnung, wie lautstarke Explosionen und ein flottes Voranschreiten der Handlung. Durch die hastigen Kameraschnitte und den schnellen Szenenwechsel, bleibt dem Zuschauer nicht wirklich viel Zeit, um das Gesehen zu verdauen. Regisseur D.J. Caruso nutzt dies geschickt, um so viele logische Lücken wie möglich, in der Story zu vertuschen. Wer die Filme Terminator, Der Staatsfeind Nr. 1 und I Robot kennt, wird ebenfalls gewisse Parallelen zwischen den Filmen und Eagle Eye entdecken, denn Jerry entwickelt sich von der einen auf die andere Sekunde zum meist gesuchten Terroristen der Vereinigten Staaten, obwohl er eigentlich unschuldig ist. Über die Besetzung von Eagle Eye lässt sich nur positives berichten, vor allem FBI-Agent – Billy Bob Thornton – gibt dem Film einiges an Stimmung und Eagle Eye gewinnt mit dem strengen und stark auftretenden Agenten an Ernsthaftigkeit. Doch der Star Eagle Eye’s bleibt Shia Laboeuf als Jerry Shaw und Ethan Shaw – Laboeuf übernimmt gleich zwei Rollen, dennoch spielt er seine Rolle wirklich überzeugend. Laboeuf’s Figur baut während des Geschehens in Eagle Eye eine starke Bindung zu Rachel auf, sodass doch einige kleinere Gefühle, bei dem doch so knallharten Blockbuster, aufkommen. Laboeuf entwickelt sich zum Sympathieträger und ist wohl eher der Star für die breite Masse, was Eagle Eye mit Sicherheit gut tun wird. Die Story ist eigentlich gut, wurde jedoch meiner Meinung nach nicht gut genug verpackt und ist ab dem ersten Drittel fast durchweg durchschaubar. Schade eigentlich, dass so viel Spannung vorweg genommen wird, dabei hätte man den Zuschauer noch viel länger mit offenen Fragen quälen können, um dann zum Ende die große „Bombe“ platzen zu lassen. Auch wenn Eagle Eye in der Besetzung und in der – zwar zusammen gemixten – aber guten Story punkten kann, so bleibt Eagle Eye ein Film, über den man nachher nicht wirklich groß nachdenken muss.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Die Story weist leider einige Lücken auf und ist außerdem ab einem gewissen Punkt komplett durchschaubar. Doch punkten kann Eagle Eye vor allem durch seine ansehnliche und überzeugende Besetzung, der flotten Handlung und der ab und zu vorhandenen Spannung. Des weiteren ist der Kameraschnitt wirklich ordentlich und der wichtigste Punkt: Eagle Eye unterhält, und langweilt nicht. Somit verdient sich der Action-Blockbuster seine 7 Sterne.

Filmfazit:

Eagle Eye – Außer Kontrolle – ist ein nett anzusehender und flotter Action-Blockbuster mit einigen Unterhaltungsmomenten. Auf jeden Fall zu empfehlen.

Filmtrailer:

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