Step Up to the Streets (2008)

Step Up 2 the Streets

Filmbeschreibung:

Die toughe Straßentänzerin Andie lebt seit dem Tod ihrer Mutter bei deren besten Freundin Sarah. Andie’s Leben besteht nur aus dem Tanzen und ihrer Tanzcrew “410”. Die Crew will an dem bekannten, jedoch auch illegalen Tanzwettbewerb “The Streets” teilnehmen und dreht dafür ein provozierendes Tanzvideo in der U-Bahn, das bald auch negative Schlagzeilen in den Medien macht. Als Sarah das Video in den Medien sieht, droht sie Andie, dass sie sie nach Texas zu ihrer Tante schickt. Daraufhin haut Andie von zu Hause ab und trifft ihren alten Bekannten Tyler Cage wieder, der ihr ein Vortanzen an der “Maryland School of the Arts” verschafft. Sie ist die einzige, die kein klassisches Ballett sondern Hip Hop bei dem Vortanzen vorführt und trifft somit bei den meisten Jurymitgliedern eher auf Ablehnung. Dennoch wird sie an der Schule angenommen, in der sie sich zu Beginn unwohl fühlt – bis sie Moose, einen Hobbytänzer trifft, der sich als guter Freund entpuppt. Da Andie jedoch keine Kenntnisse im Balletttanzen hat, bekommt sie vom Schulleiter Ballettstunden. Andie investiert sehr viel Zeit in die Tanzstunden an ihrer Schule, was ihren Crewmitgliedern jedoch deutlich missfällt. Deshalb wird sie kurzerhand aus “410” geworfen und gründet somit ihre eigene Tanzgruppe, die aus Schülern der “Maryland School of the Arts” besteht und sich “MSA” nennt. Mit dieser will sie an “The Streets” antreten. Zum Trailer

Filmkritik:

Step Up 2 – The Streets bietet genau wie sein Vorgänger Step Up 1 einen passenden Soundtrack und perfekte Choreographien, die zum Teil von Dave Scott – genau wie bei “Stomp The Yard” – übernommen wurden. Der Film beginnt schon dynamisch durch die Tanzszene in der U-Bahn und steigert sich während der 98 minütigen Laufzeit immer mehr. Die Darstellerin Briana Evigan, die die selbstbewusste Andie verkörpert, passt sich exzellent an ihre Rolle an, doch auch Robert Hoffman, den man in der Rolle des Chase Collins wiederfindet, beweist sein Talent als Schauspieler und als Tänzer. Sehr schade ist jedoch, dass Step Up 2 – The Streets – nicht direkt an seinen Vorgänger anknüpft, denn das einzige, was beide Filme gemeinsam haben, sind der Drehort und Tyler Cage’s Auftreten in den ersten 15 Minuten. Ich habe mir mehr von Step Up 2 – The Streets – erwartet, da die Handlung der von Step Up 1 sehr ähnelt und aus diesem Grund auch sehr vorhersehbar ist. Jedoch wurde dieses Mal die weibliche Hauptrolle als Problemkind aus einer armen Familie dargestellt, was im ersten Teil der männliche Protagonist übernommen hat. Der Film wird von Klischees überschwemmt und es wurde sich meiner Meinung nach zu wenig mit der wahren Underground-Szene auseinandergesetzt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass der Film von einer starken Rollenverteilung geprägt ist: Die “bösen” Afro-Amerikaner und die Weißen, bei denen es immer noch Hoffnung zur Integration in eine soziale Gesellschaft gibt.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Step Up 2 – The Streets bekommt 5 großzügige Tanzsternchen. Der Film erntet viele Minuspunkte für die magere Handlung, da diese meiner Meinung nach zu stark an der seines Vorgängers orientiert ist. Außerdem wäre es besser gewesen einen größeren Bezug zum Vorgänger herzustellen, anstatt diesen mit anderen Darstellern neu zu drehen. Überzeugen kann Step Up 2 – The Streets – jedoch aufgrund des Soundtracks und der Tanzszenen, die in diesem Teil noch spektakulärer und noch mehr am Hip Hop Genre angelehnt sind. Als weiterer Pluspunkt wären die lustigen Sticheleien zwischen Moose und Andie zu nennen, die dem Film etwas Humor verleihen. Auch der letzte Tanz, der das Highlight des Filmes ist, lässt Step Up 2 in einem besseren Licht da stehen. Letztendlich hätte man aus Step Up 2 – The Streets – mehr herausholen können, da in vereinzelten Szenen wirklich einiges an Potenzial steckt.

Filmfazit:

Abschließend kann man zu Step Up 2 – The Streets – sagen, dass er eher wie eine Kopie von Step Up erscheint, aber dennoch durch die mitreißenden Choreographien und den Soundtrack punkten kann.

Filmtrailer:

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