Filmkritik: Solomon Kane (2010)

solomon kane

Filmbeschreibung:

Solomon  hat dem Kampf abgeschworen und lebt seitdem ein Leben in Frieden. Doch eines Tages wird sein Land von unbarmherzigen und dunklen Mächten bedroht. Als Solomon ansehen muss, wie Meredith Crowthorn entführt und ihre Familie vor ihren und seinen Augen regelrecht hingerichtet wird, fühlt er sich gezwungen, das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wiederherzustellen. Seine Reise führt ihn an den düstersten Orten zurück und Solomon’s Vergangenheit holt ihn schneller ein, als er es sich erträumt hätte. Zum Trailer

Filmkritik:

Solomon Kane ist die Verfilmung eines Romans, geschrieben von Robert E. Howard. Howard ist berühmt für seine Fantasygeschichten und zugleich ist er der Schöpfer von Conan. Solomon Kane ist ein Film, der an Van Helsing erinnert und dies nicht zu Letzt durch den Hauptdarsteller James Purefoy alias Solomon Kane, der sich nur mit auffälligem schwarzem Hut und Colt zeigt, sondern auch wegen der Atmosphäre, die oftmals sehr kalt und düster wirkt und nur wenig Licht in die Szenen setzt. Aber weiter vergleichen sollte man diese beiden Krieger keinesfalls. Solomon Kane begrenzt sich allein schon durch seine außerordentlich guten Effekte, die man gleich zu Beginn – bevor der eigentlich Film beginnt – schon zu Gesicht bekommt. Wenn man nun bedenkt, dass dem Film ein Budget von 45 Millionen Dollar zur Verfügung stand, kommt man schon ins Staunen, denn die Effekte und ins Besondere die Fantasyfiguren, wie der Sensenmann, können sich sehen lassen. Unterstützt werden die Effekte zudem durch eine gute Kameraführung, die genau das zeigt, was man eigentlich sehen möchte. Die gute Stimmung in Solomon Kane wird hauptsächlich durch den Spannungsbogen und der schaurigen Atmosphäre gebildet, die zusammen einen unterhaltsamen Fantasystreifen auf der Leinwand bilden. Obwohl Solomon Kane vermag, über ca. 99 Minuten unterhalten zu können, so ist der Abgang am Ende viel zu schnell und der Endgegner, worauf der gesamte Film aufbaut, ist innerhalb weniger Minuten besiegt und es herrscht wieder „Friede Freude Eierkuchen-Stimmung“ im Land. Gerade an dieser Stelle wären wir auch beim zweitgrößten Problem von Solomon Kane: Der Streifen wird gegen Ende zu durchschaubar. Wohingegen der Hauptteil noch voller Mysterien war, ist das Ende zu vorhersehbar und da kann das Wiedersehen von Solomon und alten Bekannten auch nicht mehr überraschen. Alles in allem macht Solomon Kane einen wahrhaftig guten Eindruck, aber weiß leider am Ende nicht mehr zu unterhalten und verlässt uns viel zu schnell. Dennoch muss man sagen, dass die Effekte, die Atmosphäre, die Stimmung, die Charaktere und die Story in der Summe einen gelungenen Fantasyfilm darstellen.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Solomon Kane kann über 99 Minuten gut unterhalten und bietet ein angemessene Darstellung auf der Leinwand. Pluspunkte sind auf jeden Fall die gelungenen Computeranimationen und Effekte, die Darsteller und die Charaktere. Die 08/15 Story ist zwar kein Hingucker, schafft es aber den Zuschauer bei Laune zu halten. Schade ist, dass die Spannung gegen Ende hin stark einknickt, da der Streifen einfach zu durchschaubar wird und der finale Kampf irgendwie sehr enttäuschend ist. Dennoch kann ich hier mit gutem Gewissen eine Wertung von sieben Sternen geben, denn man muss gestehen, dass der Gesamteindruck von Solomon Kane auf jeden Fall stimmt.

Filmfazit:

Solomon Kane ist ein gelungener Fantasyfilm, der vor allem durch seine Effekte und überzeugenden Darsteller weiß, wie man den Zuschauer bei Laune hält. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

Filmtrailer:

Facebook Kommentare

Facebook Kommentare

Add Comment Register



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>