Road Trip: Beer Pong

Road_Trip-Beer_Pong

Filmbeschreibung:

Road Trip. Wir wissen, was das heißt. Andy ist mal wieder unterwegs, um ein Mädchen zu treffen, doch dieses Mal ist es seine heiße Ex-Freundin. Man könnte es Ironie des Schicksals nennen, dass er und sein Kumpel zum Finale im Bierpong nach Atlanta eingeladen wurden, denn dort ist auch seine französische Ex-Freundin. Doch auf dem Weg dorthin geht alles schief, was nur schief gehen kann. Nicht nur, dass die Freunde von der CIA gefoltert werden, zu dem werden sie noch ausgeraubt und fast erschossen. Werden die Freunde es noch rechtzeitig zum Finale schaffen, um den amtierenden Weltmeister zu schlagen? Zum Trailer

Filmkritik:

Es ist schon sehr lange her, dass ich Road Trip gesehen habe, doch bereits den ersten Teil kann bzw. wird man nie vergessen, denn es ist die Originalität, die den ersten Teil so einzigartig macht. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an Road Trip: Beer Pong. Das Grundprinzip hat sich natürlich nicht geändert, denn das Ziel ist immer noch ein Mädchen für Andy. Bereits zu Beginn sieht man ein altes Gesicht (DJ Qualls als Kyle Edwards) wieder und Road Trip: Beer Pong steigt mit einer witzigen, aber doch sehr fragwürdigen Szene ein. Anders als im ersten Teil wird sich in Road Trip: Beer Pong mehr auf die männlichen Zuschauer fixiert, denn während im ersten Teil wirklich witzige und lustige Handlungen verbaut wurden, setzt man in Road Trip: Beer Pong alles auf die Sex-Sells-Karte. Deshalb besitzt Road Trip: Beer Pong auch ein ganz großes Problem: Man hat alles bereits irgendwo schon einmal gesehen, denn nackte Frauen und originelle Foltermethoden auf dem Campus kennt man bereits aus American Pie und somit prahlt dieser Streifen nicht gerade mit kreativen Ideen. Zwar erlebt man hier und da ein paar wirklich lustige Szenen, doch leider überwiegen die Szenen mit nackten (Ober-) Körpern – natürlich von Frauen – da das männliche Publikum damit leicht zu fangen ist. Ich muss zugeben, dass mich Road Trip: Beer Pong zwischendurch sogar gelangweilt hat, da oftmals klischeehafte Witze dargestellt werden, die im Allgemeinen so vorhersehbar sind, dass man im Voraus über die kommende Szene nur schmunzeln kann. Im Großen und Ganzen mangelt es Road Trip: Beer Pong an lustigen Ideen und Einfällen, die bereits dem ersten Teil zum Erfolg verhalfen. Dennoch gibt es eine Sache, die den Film noch aus der Schlinge zieht, denn das Bierpong-Spiel ist total amüsant und passt genau in dieses Genre. 

Filme-Blog Wertung: 4/10

Leider überwiegen die negativen Punkte klar und deutlich. Während Road Trip noch vor Originalität strotze und wirklich eine durchweg lustige Handlung besaß, ist der zweite Teil einfach nur enttäuschend und plump, da ausschließlich versucht wurde, den Streifen für das männliche Publikum schmackhaft zu machen. Meiner Meinung kann man dies auch anders bewerkstelligen, als durch den nackten Körper einer Frau. Road Trip: Beer Pong ist für mich kein durchschnittlicher Film mehr und bekommt deshalb nur vier von sechs Lap-Dance-Sternchen.

Info:

Das Spiel Bierpong ist relativ einfach zu spielen. Man erstellt zwei Mannschaften und platziert neun Becher jeweils am Ende eines Tisches. Nun versucht man die Tischtennisbälle in die gegnerischen Becher zu treffen. Hierbei unterscheidet man, wie man wirft. Wirft man direkt in einen Becher, so muss dir gegnerische Mannschaft diesen leeren, kommt der Ball einmal auf dem Tisch auf, so hat die Mannschaft die Gelegenheit, diesen Ball abzuwehren; gelingt dies nicht, darf die Mannschaft einen Ball erneut versenken. Wer einen Ball in seinen eigenen Becher fallen lässt, oder die eigenen Becher umkippt, hat verloren.

Filmfazit:

An den Ersten Teil kommt Road Trip: Beer Pong auf keinen Fall heran und deshalb ist der Film keine Empfehlung für diejenigen, die auf eine würdige Fortsetzung von Road Trip gehofft haben.

Filmtrailer:

Facebook Kommentare

Facebook Kommentare

3 Gedanken zu “Road Trip: Beer Pong

    • Also, wenn du wirklich alles sehen möchtest, musst du schauen, das auf dem Cover Unr8ted steht. Jedoch sind es lediglich 2 Szenen, die bei der geschnittenen Fassung fehlen und diese zeigen lediglich ein paar nackte Frauen ^^
      Vielleicht vergleichst du mal die Spielfilmlänge, denn die Unrated-Fassung ist rund 1 Minute 30 Sekunden länger(Also auch nicht die Welt).

Add Comment Register



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>