Filmkritik: P.S. Ich liebe dich (2007)

P.S. Ich liebe dich

Filmbeschreibung:

Die Maklerin Holly und der Musiker Gerry haben sich in Gerry’s Heimat Irland kennengelernt. Die beiden sind jetzt ein eigentlich glückliches Ehepaar, doch sie streiten sich in letzter Zeit öfters. Trotzdem sind sie immer noch verliebt wie am ersten Tag. Eines Tages stirbt Gerry an einem Gehirntumor und lässt seine 29 jährige Ehefrau, die am Boden zerstört ist, allein zurück. Holly muss nun versuchen, mit all der Trauer umzugehen und sich mit Gerry’s Tod abzufinden. Doch ihr fällt es unglaublich schwer, deshalb versuchen ihre Freunde und ihre Mutter sie ständig auf andere Gedanken zu bringen. An ihrem 30. Geburtstag haben ihre Freunde und Verwandten eine kleine Überraschungsfeier organisiert, bei der Holly eine Tonbandnachricht von dem verstorbene Gerry bekommt. Das ist der Anfang von vielen Briefen, die er ihr vor seinem Tod geschrieben hat und die ihr auf den verschiedensten Wegen überbracht werden. Er versucht sie aufzuheitern und ihr klar zumachen, dass ihr Leben auch ohne ihn weitergeht. Holly’s Kummer wird trotzdem schlimmer und sie erwartet jederzeit, dass sie einen weiteren Brief bekommt. Zum Trailer

Filmkritik:

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Cecelia Ahern – P.S. Ich liebe dich – ist meiner Meinung nach gut gelungen. Der Film unterscheidet sich in vielen Kritikpunkten von dem Buch – wie zum Beispiel die Handlung, die Orte und einige Personen. Das ist zwar schade, da der Film sicher etwas besser gewesen wäre, wenn man sich mehr an das Buch gehalten hätte. Trotzdem kann man sagen, dass die Veränderungen gut umgesetzt worden sind. Beispielsweise hat man versucht einigen Änderungen, wie dem neuen Schauplatz Manhattan, typisch irische Elemente zu verleihen. P.S. Ich liebe dich ist sehr emotionsgeladen, denn man hat keinen Moment ausgelassen, in dem die Protagonistin Holly nicht schon wieder in einer herzergreifenden Situation ist. Holly, die von Hilary Swank verkörpert wird, spielt ihre Rolle aber eher zu übertrieben und meiner Meinung nach kann sie den Kummer in manchen Situationen nicht überzeugend darstellen. Lobenswert ist aber auf jeden Fall die Wahl der Drehorte. Als bestes Beispiel wäre da die wunderschöne irische Landschaft zu nennen. Auch die Tatsache, dass P.S. Ich liebe dich einige lustige Stellen aufweist, kann man als positiven Aspekt benennen, denn so muss man nicht die 126 Minuten lang andauernde Trauer ertragen, sondern bekommt auch etwas Abwechslung geboten.

Filme-Blog Wertung: 8/10

P.S. Ich liebe dich geht direkt mitten ins Herz! Der Film punktet mit der guten Umsetzung und mit vielen romantischen und traurigen Szenen. Die lustigen Szenen, die Abwechslung in die Handlung bringen, wirken keineswegs fehl am Platz. Minuspunkte gibt es jedoch für die eher schlechte schauspielerische Leistung von Hilary Swank, die vor allen Dingen in emotionalen Szenen maßlos übertreibt und den Film so an einigen Stellen lächerlich erscheinen lässt. Doch trotz dessen wirkt sie auf die Zuschauer sympathisch und dieser entwickelt im Laufe des Filmes ein enormes Maß an Mitgefühl für sie. So kann man durchaus behaupten, dass P.S. Ich liebe dich sich zwischen anderen Mainstream Romantik-Filmen sehen lassen kann, da er eine sehr gute Story zu bieten hat.

Filmfazit:

P.S. Ich liebe dich ist durchaus sehenswert und bringt sicherlich den ein oder anderen dazu, zum Taschentuch zu greifen. Jedoch empfehle ich den Film auf keinen Fall denen, die nicht gerne Liebesfilme schauen, denn besonders als solchen hat sich P.S. Ich liebe dich auf alle Fälle einen Namen gemacht.

Filmtrailer:

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5 Gedanken zu “Filmkritik: P.S. Ich liebe dich (2007)

  1. Das ist ein super Film.
    Am besten schaut man diesen Film mit seinem Freund/in, das macht das
    ganze noch romantischer =).
    Ein muss für alle Paare :D

  2. Der Film ist super, aber das Buch zum Film von Cecilia Ahern ist noch viel besser. Auf jeden Fall zu empfehlen an einem verregneten Sonntag Nachmittag. Taschentücher bereithalten :)

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