Das Urteil – Jeder ist käuflich (2004)

Filmbeschreibung:

Unter den elf Todesopfern des tragischen Amoklaufs in einem Bürogebäude, war auch Celeste Wood’s Ehemann. Die Witwe verklagt daraufhin den Waffenhersteller der halbautomatischen Pistole. Ihr Anwalt Wendell Rohr ist sich ziemlich sicher, den Fall in der Tasche zu haben, doch als er merkt, welch skrupellosen Mann die Waffenindustrie angeheuert haben, überfordert auch ihn dieser Fall. Rankin Fitch hat mehr als 30 Jahre Berufserfahrung und soll eine manipulierbare Jury zusammenstellen und sie gegebenenfalls erpressen und somit zu Gunsten der Waffenindustrie ein Urteil fällen. Nick Easter ist einer der Geschworenen und führt zum Überraschen von Fitch etwas großes im Schilde. Zum Trailer

Filmkritik:

Das Urteil – Jeder ist käuflich – ist in meinen Augen großes Kino, denn hier wird die Spannung bis zum bitteren Ende aufrecht gehalten. Regisseur Gary Fledder weiß, wie man das Publikum beeindrucken kann und stellt geschickt sein Können unter Beweis. Nicht nur, dass die Story ein wirklich stützendes Fundament des gesamten Films ist, sondern auch die Besetzung, welche außerordentlich gelungen ist kann hier punkten. John Cusack als Nicholas Easter, Gene Hackman als Rankin Fitch, Dustin Hoffman als Wendell Rohr und Rachel Weisz als Marlee bieten hier durchweg eine exzellente Schauspielarbeit, die vor allem in der älteren Besetzung mit Hoffman und Hackman gut harmoniert. Die Zwei Profis stellen in Das Urteil – Jeder ist käuflich – jeweils die Gegenpole von Gut und Böse dar und vertreten diese nicht nur durch ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern auch mit ihrer Darbietung von Mitgefühl. Das Urteil spricht zwei gravierende Probleme an, die unter anderem mit dem Besitz von Waffen zu tun haben, oder der Manipulation von Geschworenen. Denn der Waffenbesitz ist in der heutigen Zeit mehr als umstritten und die Meinungen spalten sich doch sehr stark, dies wird auch im Film sehr deutlich. Die Faszination vom Film  tritt hauptsächlich durch die Manipulation der Geschworenen hervor, da John Cusack und Gene Hackman sich hier ein außerordentlich gelungenes und faszinierendes Katz- und Mausspiel bieten, welches sich um eine – meiner Meinung nach – sehr interessante Materie dreht. In Deutschland dürfte dieses Thema anders aufgefasst werden, als in den Vereinigten Staaten, da man hier wenig mit eine Jury zu tun hat. Dennoch sollte das weniger bedeutend sein, da das Interesse vom Publikum wohl gleich bleibt. Negative Punkte sucht man in Das Urteil – Jeder ist käuflich – vergebens, denn passen tut hier so gut wie alles. Die Kamera wird souverän von Robert Elswit geführt und passt jeweils zur Stimmung im Film, nicht zu aufdringlich gestaltet, aber dennoch überzeugend. Im Großen und Ganzen bekommt Das Urteil – Jeder ist käuflich – von mir eine klare Empfehlung, die ich jedoch an dieser Stelle eingrenzen muss, da der Film nicht für jeden so herausragend sein kann. Das Urteil bietet viele Dialoge und verhältnismäßig wenig Action, demnach sollte man sich auf einen anregenden und komplizierten Film einstellen und mit seiner Länge von 122 Minuten sollte man sich zudem auf einen längeren Abend einstellen, doch wer mit all den Aspekten keine Probleme hat, wird mit diesem Streifen mehr als zufrieden sein.

Filme-Blog Wertung: 8/10

Spannung pur und eine mehr als gelungene Besetzung lassen Das Urteil – Jeder ist käuflich – zu einem wirklichen Blockbuster aufleben. Pluspunkte sammelt Das Urteil – Jeder ist käuflich – auf jeden Fall mit seiner Starbesetzung, die in den führenden Positionen wirklich exzellente Arbeit leistet. Auch die Story und wie diese verpackt ist, sollte nicht unbemerkt bleiben, da dies wirklich die Schokoladenseiten sind. Deshalb verdient sich Das Urteil – Jeder ist käuflich – acht von zehn bestochenen Sternen.

Filmfazit:

Das Urteil – Jeder ist käuflich – ist ein spannender und interessanter Justiz-Thriller, der neben der gelungenen Story auch eine durchweg exzellente Besetzung vorweisen kann.

Filmtrailer:

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