The Unborn (2009)

The Unborn

Filmbeschreibung:

Casey ist eine junge Studentin, die von merkwürdigen Träumen und Visionen verfolgt wird. Sie wohnt bei ihrem Freund, da Casey’s Mutter vor einigen Jahren, nach einem langen Aufenthalt in der Psychiatrie, Selbstmord beging. Casey’s Mutter litt an schweren Depressionen, die sie schließlich zum Selbstmord geführt haben. Von ihrer Freundin wird Casey darauf hingewiesen, dass sich ihre Augenfarbe verändert hat. Als sie dann mehrere Ärzte aufsucht, erfährt sie, dass die Veränderung von der Augenfarbe bei Zwillingen zu finden ist. Casey konfrontiert ihren Vater damit und dieser erzählt ihr schließlich, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, der jedoch schon im Mutterleib gestorben ist. Casey will versuchen, dem Tod ihrer Mutter auf den Grund zu gehen. Schon schnell gerät Casey auf eine heiße Spur und lernt schließlich eine alte Frau kennen, die auch einen Zwillingsbruder hatte, der jedoch in Auschwitz bei einem Experiment gestorben ist. Als die alte Frau Casey erzählt, dass sie ihre Großmutter ist und früher auch von Visionen verfolgt worden ist, versuchen die Beiden Casey von ihren Visionen zu befreien und bemerken schnell, dass sie es mit etwas Übernatürlichem zu tun haben. Zum Trailer

Filmkritik:

The Unborn hat meiner Meinung nach als Horrorstreifen nicht viel zu bieten. Bei der Story mangelte es deutlich an einer halbwegs guten Idee, denn The Unborn erinnert in vielen Szenen an “Das Omen” und “Der Exorzist”, wie zum Beispiel an der Stelle, in der der Kopf einer der Figuren um 360° gedreht wird und diese dann noch – als wäre das nicht lächerlich genug gewesen – die Treppe umgedreht, auf allen Vieren herunter rennt. An einigen Stellen bekommt man als Zuschauer wirklich das Gefühl, dass der Film aufgrund mangelnder Ideen mit unwichtigen Details gefüllt worden ist. Als bestes Beispiel wäre hier die Kindheit von Casey’s Oma in Auschwitz zu erwähnen. Die Szene kann man mit nichts im Film verbinden und sie ist für mich somit unnötig gewesen. Doch nicht nur allein die Handlung enttäuscht, nein, auch die Schauspieler können nicht überzeugen. Odette Yustman passt nicht in ihre Rolle und stellt diese auch nicht überzeugend dar. Sie präsentiert sich in vielen Szenen eher leicht bekleidet und das wird wohl das Einzige sein, womit Odette – die männlichen Zuschauer zumindest – ansatzweise überzeugen konnte. Der Vater von Casey tauchte nach einigen Minuten nicht mehr im Geschehen auf, obwohl dieser auch eine wichtige Rolle hätte einnehmen können. Doch es gibt nicht nur Etwas zu bemängeln, sondern an dieser Stelle sei auch ein kleines Lob angebracht, denn die Kameraführung verstärkt an einigen Stellen die Spannung, außerdem gibt es sehr viele Schockmomente, die den Film etwas interessanter machen. Dem Zuschauer werden an einigen Stellen wirklich gute Bilder gezeigt. 

Filme-Blog Wertung: 3/10

The Unborn ist im Prinzip nichts als ein Abklatsch von einigen anderen Horrorstreifen, wie zum Beispiel “Der Exorzist” und genau dafür hat sich The Unborn viele Minuspunkte eingehandelt. Außerdem gab es einige Szenen, die nicht wichtig waren, jedoch trotzdem – anscheinend aber auf Grund mangelnder Ideen – eingebaut worden sind. Doch auch die Schauspieler können nicht überzeugen, denn diese passen nicht in ihre Rollen und vermitteln nicht die richtige Stimmung ans Publikum. So schneidet vor allen Dingen die körperlich freizügige Hauptdarstellerin sehr schlecht ab, da man ihr ihre Rolle nicht abnehmen kann. Pluspunkte erntet der Film jedoch für eine gelungene Kameraführung und zahlreiche Schockmomente. Dennoch bekommt The Unborn nur 3 Sterne, da die Story nicht sehr originell ist und man nicht viel von dem Übernatürlichen versteht, weil der Film sich unter Anderem mit dem Judentum auseinandersetzt.

Filmfazit:

The Unborn ist ein Horrorfilm, den sich Leute nur dann ansehen sollten, wenn diese sich ein wenig erschrecken wollen, ansonsten ist von The Unborn abzuraten, da die Story nicht originell ist und die Schauspieler eine sehr schlechte Leistung ablegen. Außerdem wird man als jemand, der sich nicht mit dem Judentum auskennt, nicht viel von dem Film verstehen.

Filmtrailer:

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