Step Up: Miami Heat (2012)

Step Up Miami Heat

Filmbeschreibung:

Emily träumt davon, endlich eine professionelle und angesehene Tänzerin zu werden. Als sie nach Miami kommt, verliebt sie sich in den Street-Tänzer Sean, der Mitglied und Gründer der Tanzgruppe The MOB ist. The MOB nimmt am aktuellen Videocontest auf Youtube teil, bei dem die Gruppe 100.000$ erhält, welche zuerst 10 Millionen Hits mit einem Video erreicht. The MOB unternimmt zahlreiche Flashmobs. Doch als ihr Viertel, in dem sie aufgewachsen sind, abgerissen werden soll, versuchen sie durch Demonstrationen, in Form von Protesttänzen, den Abriss zu verhindern. Zu doof, dass der Auftraggeber für den Abriss Emilys Vater ist. Zum Trailer

Filmkritik:

Niemand geht in Step Up: Miami Heat, um sich die Lovestory anzusehen, schon gar nicht das männliche Publikum. Step Up: Miami Heat hat einige Tanzeinlagen zu bieten, bei denen es einem regelrecht warm ums Herz wird. Mal ganz abgesehen von der schlechten Story, die wieder einmal wie aus dem Baukasten wirkt, ist Step Up: Miami Heat wirklich sehenswert. Die Lovestory hat eine kurze Einleitung, einen Höhepunkt, einen starken Abfall und wieder einen Höhepunkt, in kurz: Die beiden verlieben sich, es kommt zu einem Problem, die beiden streiten sich, und am Ende ist natürlich alles wieder gut. Ich habe kein schlechtes Gewissen, dass ich euch das erzähle, da sich jeder denken kann, wie die Story aussieht. Die Musik in Step Up: Miami Heat wird zum Ende hin immer einen Tick besser, hier setzte man vermehrt Dubstep ein. Filme wie Step Up: Miami Heat sind nicht dafür gemacht, eine wahre Story mit Hand und Fuß zu erzählen, sie orientieren sich eigentlich immer mehr an dem aktuellen Geschmack der Jugendlichen und verbauen dies in ihren Tanzeinlagen. Step Up: Miami Heat ist auf jeden Fall für Fans von Dubstep einen Versuch wert und für Step Up Fans sowieso ein Muss. Abschließend muss ich die 3D-Effekte erwähnen, die zwischenzeitlich echt im Gesicht schmerzten, nicht wegen der teils überflüssigen 3D-Effekte, sondern wegen der überaus nervigen und schweren Brille. Noch nie saß ich mit Nasenschmerzen im Kino und zog die Brille ab, doch in Step Up: Miami Heat sind die 3D-Effekte überflüssig und nur Geldmacherei.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Sechs von zehn Sternchen, mehr kann ich leider nicht locker machen. Dafür mangelt es dem Film einfach an zu vielen Ecken und Kanten. Neben den guten Tanzeinlagen, die ein wahrer Augenschmaus sind, findet man in Step Up: Miami Heat nämlich nichts mehr. Die Lovestory ist übertriebenes Klischee und gewinnt keine Sympathie, vor allem beim männlichen Publikum nicht. Die Musik wird zum Ende spürbar besser und bewegt sich im aktuellen Rhythmus der Generation. Wäre ich nicht in weiblicher Begleitung gewesen, hätte ich Step Up: Miami Heat vermutlich nie gesehen und schon gar nicht die zehn Euro ausgegeben. Das wäre der Film mir nicht wert gewesen, deshalb mein Rat: lieber unter der Woche sehen und dann ordentlich Hunger auf Tanz- und Musikeinlagen mitbringen.

Liste der Songs:

  1. Let’s Go – Travis Barker 
  2. Live My Life – Far East Movement 
  3. Hands In The Air – Timbaland 
  4. Bad Girls – M.I.A.
  5. Get Loose – Sohanny 
  6. Feel Alive – Fergie 
  7. U Don’t Like Me – Diplo
  8. This Is The Life – My Name is Kay 
  9. Bring It Back – Travis Porter
  10. Goin’ In – Jennifer Lopez 
  11. Dance Without You – Skylar Grey
  12. I Don’t Like You – Eva Simons
  13. To Build A Home – Cinematic Orchestra 

 

Filmfazit:

Für Dubstep-, Step Up und Tanzfilme-Fans ist Step Up: Miami Heat definitiv ein Muss und das Kinogeld auch wert, für alle anderen Zuschauer heißt es hier: Finger weg und einen weiten Bogen um diesen Film machen.

Filmtrailer:

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