Männerherzen 2 – … und die ganz, ganz große Liebe (2011)

Männerherzen... und die ganz ganz große Liebe

Filmbeschreibung:

Männerherzen… und die ganz, ganz große Liebe erzählt die Liebesgeschichten von fünf ganz verschiedenen Männertypen, die alle irgendwie versuchen, die Liebe fürs Leben zu finden; dabei treffen sich ihre Wege völlig unerwartet. Dabei scheint der Schlagerstar Bruce die Verbindung zwischen allem zu sein. Der Star denkt, er hätte mit seinem neusten Hit eine der größten Nummern geschaffen, doch seine Performance in der Show ist der reinste Reinfall, doch nach seinem (Drogen-) Absturz hat er eigene Pläne und möchte ein Plattenlabel aufmachen, so verbindet er die fünf Männer allesamt miteinander und man erfährt jede einzelne (Liebes-) Geschichte. Zum Trailer

Filmkritik:

Männerherzen – … und die ganz große Liebe ist ein eher unspektakulärer Film, denn wieder einmal wurden alle guten Szenen im Trailer bereits gezeigt, sodass man an jeder Ecke hofft, dass diese Szene nun gleich kommt, um daraufhin feststellen zu müssen, dass diese im Trailer wesentlich lustiger war. Ungern möchte ich das Vorurteil los werden: „Typisch deutscher Film“, doch so ist es nun mal, auch Till Schweiger (King Arthur, Die drei Musketiere) als Frauenheld kann den Film nicht sonderlich retten und glänzt ebenfalls nicht sonderlich mit seinen Fähigkeiten. Aber nun allgemein zum Film, Männerherzen besitzt 5 Handlungsstränge, die alle irgendwie in Bezug zueinander stehen, dabei muss man aber schmerzhaft erfahren, dass es hier definitiv an Struktur und Geschicklichkeit mangelt, da es Männerherzen nicht schafft, für Ordnung zu sorgen. Nach rund einer Stunde fragte ich mich, ob wir uns immer noch in der Einleitung befinden, oder ich den Übergang verpasst hatte. Die Antwort war unsicher, aber ich habe den Übergang definitiv nicht verpasst und der Film konnte ja wohl definitiv nicht noch in der Einleitung sein, denn der Schlussteil läutete sich bereits ein. Man sieht ganz klar, wo es Männerherzen mangelt. Nicht nur, dass es den Schauspieler allen irgendwie an Individualität mangelt, sondern auch die Witze sind nicht gerade der Brüller, oftmals fehlen diese gänzlich oder werden nicht ganz fortgesetzt, oder sind einfach nur billig und schlecht. Eine Filmempfehlung? – Aus meinem Mund kam das definitiv nicht. Tue ich mir den ersten Teil an? Ja, da ich Filmliebhaber bin und ich es nicht mag, wenn ich Mehrteiler nicht komplett gesehen habe. Leider ist es etwas unglücklich verlaufen, dass ich den ersten Teil noch nicht gesehen habe, doch ich erwarte nach dem schlechten zweiten Teil eigentlich nicht mehr viel vom ersten Teil. Von mir bekommt Männerherzen aber definitiv keine Filmempfehlung. 

Filme-Blog Wertung: 2/10

Die Vorurteile, dass es keine guten deutschen Filme gäbe, haben sich bei mir eigentlich nur schwer durchsetzen können, da es durchaus gute deutsche Filme gibt. Einer meiner Lieblingsfilme ist zum Beispiel Das Experiment – ein klasse Thriller. Doch mit Männerherzen ist das Image von deutschen Filmen bei mir schwer gesunken. Normalerweise gehe ich davon aus, dass die Filme mit Till Schweiger (King Arthur, Die drei Musketiere) wenigstens ein vernünftiges Konzept aufweisen und immerhin einen Hauptteil haben, doch Männerherzen hat mich vom Gegenteil überzeugt. Der Film besitzt keine klare Struktur und ist in der Story auch nicht das Gelbe vom Ei, zumal er sich durch seine flachen Witze nicht gerade vom Mainstreammarkt abheben kann. Wenn wir zusammenfassen, haben wir einen Film mit Till Schweiger (King Arthur, Die drei Musketiere), der dieses Mal überhaupt nicht überzeugen konnte, eine Einleitung, einen Schlussteil, flache Witze und eine verwirrende Story, der es an geschickten Verknüpfungen mangelt. Seht ihr, was in einem typischen Schweiger-Film fehlt? Richtig, die Lovestory fehlt. Davon sollte man nach dem Titel von Männerherzen – … und die ganz, ganz große Liebe eigentlich ausgehen können, doch was man erlebt ist Drama, Drama, Drama. Selbst Till Schweiger (King Arthur, Die drei Musketiere) ist so eiskalt, wie man ihn eigentlich noch nie erlebt hat. In Männerherzen steckt überhaupt kein Gefühl, man spürt sprichwörtlich nichts von „der“ großen Liebe. Daher gibt es von mir keine Filmempfehlung und auch das Geld ist der Film nicht wert. Die fünf Männer müssen sich also mit zwei Herzsternchen zufrieden geben. 

Der Song:

Der Song, welcher öfters zu hören ist heißt: Brighter Than The Sun von  Colbie Caillat.  

Filmfazit:

Eine 08/15 deutsche Komödie mit einem nicht überzeugenden Till Schweiger Till Schweiger (King Arthur, Die drei Musketiere). Männerherzen mangelt es definitiv an einer klaren Struktur und vor allem an lustigen Witzen; Finger weg von dieser möchtegern Komödie.

Filmtrailer:

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