Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns (2012)

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Filmbeschreibung:

Beca geht unfreiwillig für ihren Dad aufs College. Sie tut sich schwer, Freunde zu gewinnen und ihre Zimmergenossin ist alles andere als aufgeschlossen und freundlich. Zum Glück muss sie nur ein Jahr auf dem College ertragen und darf danach endlich nach Los Angeles, um ihre DJ-Karriere zu starten. So lautet zumindest der Deal mit ihrem Vater, der zudem am College Unterricht gibt. Unter der Dusche wird Beca beim Singen erwischt unddazu überredet, an den Anhörungen der A-Cappella teilzunehmen. Beca kann eine Gruppe von Mädchen mit ihrer Stimme gleich überzeugen und wird schließlich aufgenommen. Zum Trailer

Filmkritik:

Pitch Perfect ist ein klischeeüberladener Abklatsch von Step Up und überzeugt nur durch vereinzelte Musikeinlagen. 

Es geht um Singen, Tanzen und eine kleine Romanze ist ebenfalls Teil von Pitch Perfect. Was schließen wir daraus? Richtig, Pitch Perfect ist wieder einmal ein typischer Frauenfilm, der von Frauenpower überhäuft ist. Meine Erwartungen an den Film waren schwach, eigentlich habe ich nichts von dem Streifen erwartet. Die Musikeinlagen waren durchgehend alt. Nicht ein Lied aus dem Jahr 2012? Oder habe ich mich verhört? Right Round von Florida war glaube ich das Neueste, was Pitch Perfect zu bieten hatte. Dennoch muss ich sagen, dass der Film größtenteils unterhalten konnte; wenn die Jungen A-Cappella auftrat. Ich dachte eigentlich, dass es um die weibliche A-Cappella-Gruppe ginge, aber irgendwie hat es Regisseur Jason Moore hinbekommen, die männliche Gruppe als Sympathieträger zu bestimmen. Die Abneigung gegen die Mädchengruppe wurde meiner Meinung nach immer größer und die Jungengruppe konnte sie beim letzten Auftritt auch nicht schlagen. Völlig hirnrissig meines Erachtens, hätte man sich mehr auf die Jungengruppe fixiert, wäre der Film deutlich sympathischer geworden. Was mich ebenfalls sehr geärgert hat, aber worauf natürlich keiner achtet, der letzte A-Cappella-Auftritt war so schlecht geschauspielert, dass mir jegliche Lust vergangen war. Während die Mädchen schön auf der Bühne umher zappelten, und dazu sangen, vergasen sie ganz, die Beats und Bässe zu machen. Während bei der Jungengruppe noch alles sehr authentisch und echt wirkte, ließ man beim Mädchenauftritt diese Künste leider vollkommen weg. Für meinen Teil haben sich die 7€ Eintritt nicht gelohnt, denn noch nicht einmal als reine Komödie kann der Streifen sonderlich überzeugen. Natürlich gab es die ein oder andere Stelle zum Lachen, aber die wahren Brüller blieben leider aus.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Kotzwitze kennen wir leider schon genug. Pitch Perfect kann in meinen Augen nicht wirklich überzeugen. Neben der klischeeüberladenen Story gibt es kleine Tanz- und Gesangeinlagen, die leider zum Ende immer schlechter werden. Während Pitch Perfect sogar die klischeeüberladene Story anderer Filme ironisiert und das perfekte Ende sogar erläutert, macht der Streifen genau das falsch, was er zuvor angedeutet hat. Die Story ist mal wieder eine 08/15 Love- und Frauenpower-Story und das Ende ist nicht nur abgehackt, sondern gleicht einem Filmriss. Der Kinosaal war immer noch nicht leer, als der Abspann bereits lief, in der Hoffnung, dass doch noch irgendetwas käme. Pitch Perfect ist in meinen Augen kein Kinobesuch wert, wer ihn unbedingt sehen möchte, wird denke ich enttäuscht werden. Es lohnt sich jedoch zu warten. Sobald Pitch Perfect auf DVD erscheint, könnte man ihn für einen Filmabend in Erwägung ziehen. Von mir gibt es für die mittelmäßige Unterhaltung fünf Sterne, denn was Besonderes ist Pitch Perfect auf keinen Fall.

Filmfazit:

Stehst du auf Filme wie Step Up? Na, dann könnte Pitch Perfect als billiger Abklatsch eine kleine Unterhaltung darstellen. Für alle anderen sind die 7€ einfach nur rausgeworfenes Geld.

Filmtrailer:

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Ein Gedanke zu “Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns (2012)

  1. Dankeschön für das wunderbare Statement. Ich erinnere mich leider nicht mehr so recht an den Film, deswegen kann ich mich nur auf mein Bauchgefühl verlassen und das sagt mir: Pitch Perfect kann man sich ansehen, muss man aber nicht, aber wenn man es tut, wird man gut unterhalten.

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