Filmkritik: Tactical Force (2012)

Tactical Force

Filmbeschreibung:

Tate und seine Kollegen haben gerade eine Geiselbefreiung hinter sich gebracht und freuen sich schon auf die Belobigung ihres Vorgesetzten. Der allerdings findet die grobe Vorgehensweise der vier S.W.A.T.-Kräfte mehr als unpassend und suspendiert das gesamte Team fristlos. Bei einem FBI Lehrgang sollen Tate und sein Team erneut ihre Kenntnisse über eine ordnungsgemäße Geiselbefreiung auffrischen und später soll es in einem leerstehendenFlugzeughangar noch eine praktische Übung geben. Schade nur, dass sich in dem Hangar gerade Russen und Italiener um eine ganz besondere Ware streiten und dass Tate und seine Kollegen den beiden Gruppen fast machtlos gegenüberstehen, da sie lediglich mit Testmunition ausgestattet sind und ihr Einsatzfahrzeug bereits von den Russen sichergestellt wurde. Nun heißt es sich irgendwie in dem Hangar zu verbarrikadieren und Pläne zu schmieden, wie man ohne Schusswaffen gegen den Feind vorgeht. Zum Trailer

Filmkritik:

Jetzt müsste ich eigentlich so langsam mal durch sein mit den ganzen Austin Streifen (Knockout, Recoil, Hunt to Kill, The Expendables, Damage). Nach Tactical Force heißt es nun warten auf den für 2013 geplanten The Package. Nun aber genug geredet und mehr zum Film selbst! Der Trailer ist alles andere als spektakulär und nach wenigen Minuten kam mir auch die Genre-Einteilung von Tactical Force etwas suspekt vor. Action und Krimi? Ich würde viel eher sagen es handelt sich bei Tactical Force um einen reinen Action-Film mit diversen Comedy-Elementen. Die Vielzahl an Dialogen und Beleidigungen können einfach nicht ernst genommen werden und wenn man mal ehrlich ist, hat man schon hin und wieder ein kleines Lächeln auf dem Gesicht bei dem ganzen Trash-Mix, den man vorgesetzt bekommt. Großes Kino bleibt mit Tactical Force aber leider aus. Nebenher kann man den Film vielleicht ganz gut laufen lassen und es macht rein gar nichts, wenn man mal die eine oder andere Szene verpasst, nur leider fehlt nach gut einem Viertel dann auch schon die Spannung. Ein Augenschmaus sind hier einzig und allein die Kampfszenen, die tatsächlich wieder ganz solide gelungen sind und natürlich auch die etwas speziellere Waffe gegen Ende des Films. Über die einzelnen Charaktere erfährt man nicht wirklich viel und auch die Idee hinter der Story erscheint zunehmend seltsam, was durch das ziemlich nervige Ende letztlich nicht wett gemacht wird. Mal ehrlich, man schaut sich bei Tactical Force gute 80 Minuten einen nicht übermäßig spannenden Streifen an und teilweise quält man sich vielleicht auch an den ständigen Streitereien der beiden Banden – und nicht zu vergessen auch an Kenny – vorbei und erfährt auch mit dem Ende von Tactical Force noch nicht, worum es hier denn eigentlich die ganze Zeit ging. Was war in dem Koffer, fragt man sich kurzzeitig, bevor einem dann mal wieder klar wird, dass es völlig belanglos sein dürfte, da es meiner Meinung nach ziemlich sicher keinen zweiten Teil von Tactical Force mehr geben wird. Aber der Sinngehalt des Endes sei einmal dahingestellt und schließlich will ich in meiner kleinen Review noch nicht zu viel verraten, sofern das bei Tactical Force überhaupt möglich ist.

Filme-Blog Wertung: 5/10

 

Für einen FSK 18 Film hätte ich mir bei Tactical Force hin und wieder noch ein paar blutige Szenen mehr gewünscht, auch wenn die Altersfreigabe vermutlich schon auf die unaufhörlichen Beleidigungen seitens der Russen und Italiener zurückzuführen ist. Natürlich darf in einem Austin Streifen (Knockout, Recoil, Hunt to Kill, The Expendables, Damage) die hübsche Frau an der Seite von Stone Cold nicht fehlen und der große Showdown am Ende gehört ja sowieso zum Standard-Repartoir bei einem echten Austin (Knockout, Recoil, Hunt to Kill, The Expendables, Damage). In jedem Fall sollte man Tactical Force mit Humor nehmen und keinen knallharten und zu ernsten Actioner erwarten. Aus eben diesen Gründen kommt der Streifen nur leider eben auch nicht über eine, wie so oft, durchschnittliche Wertung hinweg und bleibt aller Wahrscheinlichkeit nach nicht übermäßig lange im Gedächtnis des Betrachters vertreten. Schade eigentlich, denn unterhaltsam war die ganze Geschichte schließlich schon irgendwie und eine bessere Besetzung als Steve Austin (Knockout, Recoil, Hunt to Kill, The Expendables, Damage) für die Rolle des S.W.A.T. Chefs hätte es wohl kaum geben können, auch wenn die schauspielerische Leistung dadurch nicht auf ein glänzendes Niveau angehoben wird.

Filmfazit:

Explosionen, Schießereien und natürlich Faustkämpfe machen Tactical Force aus. Mit ein bisschen Witz sieht man vielleicht über die etwas langwierige Storyline hinweg und Austin-Fans (Knockout, Recoil, Hunt to Kill, The Expendables, Damage) kommen hier sowieso auf ihre Kosten. Von einer Filmempfehlung ist der Streifen allerdings noch ein ganzes Stück entfernt!

Filmtrailer:

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