So High (2005)

so high

Filmbeschreibung:

Silas ist ein schlauer Bursche, täglich befasst er sich mit Mutter Natur und hat sogar selbst zahlreiche Pflanzen in seiner Wohnung stehen, doch nicht einfach irgendwelche Pflanzen, nein, Cannabispflanzen. Er ist der King in seiner Gegend, wenn es um ordentliches Zeug geht. Doch Silas hat einen Traum, er möchte irgendwann einmal sein eigenes Labor besitzen, um dort seine Forschungen endlich ausweiten zu können. Ivory sein bester Kumpel stirbt auf merkwürdige Weise, aber sein Tod veranlasst Silas zur Uni zu gehen. Silas mischt Ivory’s Asche in die Erde seiner Cannabispflanzen und raucht sie später, dabei hat er das Gefühl, dass Ivory seine schützende Hand über ihn hält. Zum Trailer

Filmkritik:

„How High“ bzw. „So High“ muss ich sein, um hier eine vernünftige Kritik schreiben zu können? Ich werde es einfach nüchtern versuchen und hoffen, dass etwas vernünftiges bei raus kommt. Beginnen wir einfach mal mit dem Konzept, welches sich als durchschnittlich und eigentlich schon ausgelutscht bezeichnen lassen kann, doch das Grundprinzip funktioniert. Filme übers Kiffen, oder allgemein über Drogen funktionieren einfach immer gut, gleiches gilt für Sex. Man kann sagen „Drugs sells“. Dem gleichen Erfolg nutzt Regisseur Jesse Dylan (American Pie, One Hour Photo) auch bei So High, man nehme zwei total abgedrehte Typen, lässt deren Lebenswege sich kreuzen und packt eine ordentliche Portion Drogen dazu. Klingt nicht sonderlich spannend, oder? Deshalb packt man noch einige Wendepunkte in Form von Problemen, oder Romanzen, oder staatlicher Gewalt und fertig ist ein Film über Party, Schule, Frauen und das ganz große Los. Eigentlich nichts Besonderes, doch im Großen und Ganzen eigentlich sehr amüsant, was nicht zuletzt an den sympathischen Hauptrollen liegen mag. Zwar ist der gesamte Plot so vorhersehbar, wie das Wetter von morgen, aber das macht nichts, denn bei So High geht es hauptsächlich darum, abzuschalten und das Kino zu genießen. Was am Ende dabei raus kommt, ist ein Streifen der sich hauptsächlich an Jugendlichen bzw. schwarzen Humor interessiert. Eine Filmempfehlung gibt es von mir definitiv, jedoch sollte man kein Wundermittel in So High erwarten, da er im Wesentlichen nur ermüdenden Durchschnitt darstellt, aber für Zwischendurch auf jeden Fall ein lustiger Film ohne hohe Ansprüche ist.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Sechs bekiffte Sterne, mehr kann ich nicht geben, zumal So High offensichtlich nichts Besonderes darstellt und es mittlerweile Filme übers Kiffen wie Sand am Meer gibt. Sich abgrenzen kann So High auch nicht richtig, bis auf ein paar kleine Ideen. So High würde ich demnach als durchschnittlich bezeichnen, was eine Wertung von fünf Sternen widerspiegeln würde. Jedoch sind es die kleinen Akzente, wie zum Beispiel die sympathischen Hauptrollen, die irrwitzigen Dialoge und das gut umgesetzte Konzept, welche den zusätzlichen Bonusstern rechtfertigen. Alles in allem ist So High also eine gelungene Komödie, die man auf jeden Fall mit Mehreren zusammen sehen sollte. Anspruchslos und vollgepackt mit Weisheiten übers Kiffen macht So High zu einem lustigen Erlebnis.

Lied auf der Party:

DMX – Party Up

Zitate:

„Ich bin voll der Muschilover und mein Schweif will nicht steif.“

„Ja, weil du gerade von einem Cracktrip runter kommst, so etwas nennt man Realität.“

„Ihr Ostküste, ich Fernostküste.“

„Also, wie wird CO2 in O2 umgewandelt? – Durch Pflanzen, du Schwanz!“

Filmfazit:

Abschalten, Popcorn und einfach nur reinziehen. So High ist ein „Kifferfilm“ für Zwischendurch mit genügend schwarzen Humor.

Filmtrailer:

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