Prowl (2011)

prowl

Filmbeschreibung:

Das junge Mädchen Amber will endlich weg aus ihrer Heimat. Sie hat auch schon eine passende Wohnung gefunden, doch das Problem ist, dass sie schleunigst nach Chicago muss, um die Kaution in bar vorbeizubringen. Sie fragt so ziemlich jeden, der ein Auto hat und findet auch jemanden, der sie fahren kann. Doch mitten auf der Landstraße streikt das Auto plötzlich und die Teeniegruppe sitzt fest. Ein freundlicher Truckfahrer nimmt die Jugendlichen daraufhin auf seine Ladefläche mit. Sie feiern ausgiebig hinten auf der fast leeren Ladefläche. Was dort auf den Paletten steht, interessiert die Teenies zunächst nicht. Erst, als sie anhalten und dies nicht das ersehnte Ziel ist, werden sie stutzig. Die Türen des Sattelschleppers öffnen sich und die Jagd beginnt, doch dass die Teenies die Beute sind, spüren sie erst kurze Zeit später. Zum Trailer

Filmkritik:

Langweilig und vorhersehbar. Und jetzt habe ich euch schon wieder jegliche Lust genommen, einen weiteren unsinnigen Vampirfilm zu begutachten. Prowl ist nichts weiter als ein öder Vampir-„Roadtrip“. Zudem muss man anmerken, dass Prowl noch unspektakulärer als Twilight ist und in Sachen Story auch nicht mehr zu bieten hat. Das heißt in einem Satz: Ein Mädchen zieht um, bleibt mit ihren Freunden auf der Landstraße liegen, wird von einem netten Trucker mitgenommen und… Okay, ab hier darf ich nicht weiter erzählen, da sonst jegliche Überraschung verloren geht, wodurch sich der Film vielleicht noch ein bisschen bewähren könnte. Doch freut euch nicht zu früh, was folgt ist eigentlich relativ unspektakulär und lässt sich nicht mit spannenden Vampirfilmen vergleichen. Die Überraschung am Ende lässt sich übrigens schnell herausfinden, genauso, wie die Reihenfolge, in der die Teenies sterben. Von Effekten fehlt in Prowl jegliche Spur, ab und zu sieht man einen Vampir an der Decke laufen, aber das war es auch schon. Auf emotionaler Ebene passiert auch nicht sonderlich viel, was für einen Thriller in meinen Augen sehr fatal ist, denn so gewinnt man den Hauptfiguren nichts ab und man verspielt wertvolle Sympathie, die Prowl noch interessant und packend gestalten könnten. Auf die schauspielerischen Leistung brauche ich nicht näher einzugehen, diese ist nämlich wenig überzeugend und die Rollenverteilung wirkt eher wie ein Muss, als dass man sich viel Mühe gegeben hat, Abwechslung in das Geschehen einzubauen. Die gesamte Story ist meiner Meinung eigentlich nur eine Vorgeschichte, um einen soliden und ordentlichen Film einzuläuten, denn schließlich stellt man sich am Ende mehr Fragen als vorher. Dabei wird einem erst klar, dass alles eigentlich keinen Sinn gibt, wenn Regisseur Patrik Syversen(Manhunt Backwoods Massacre) hier mit einer halben Vampirgeschichte daher kommt, die noch nicht einmal zu ende erzählt wird. Fragen wie: Woher kommen sie, wie geht es jetzt weiter, oder warum all dieser Aufwand, stellen in Prowl keine Seltenheit dar. Die Kulisse ist für einen kurzen Auftritt sehr gut gelungen, doch für einen ganzen Spielfilm einfach zu kurz. Wer Prowl in den Fingern hat und nicht weiß, was er mit seiner Zeit anstellen soll, kann ja einen blick darauf werfen, andernfalls ist jegliches Geld zum Fenster herausgeworfen.

Filme-Blog Wertung: 2/10

Zwei Sterne gibt es von mir, mehr aber auch nicht. Prowl ist ein langweiliger und unspektakulärer Vampirfilm, der nicht so richtig weiß, wie man den Zuschauer auch nur ansatzweise fesseln kann. Neben einer kurzweilig gut gewählten Kulisse bekommt man ab und zu noch ein paar unspektakuläre Vampirsprünge und unglaublich dämliche Teenies zu sehen. Was man mit Prowl anfangen soll, weiß glaube ich niemand so richtig, denn die Fragen, die man sich zum Ende stellt, sind einfach fundamental wichtig, um Spannung aufzubauen, oder eine wirkliche Geschichte zu erzählen. Eigentlich versagt Prowl in jeglicher Hinsicht. Denn auch in Sachen Tiefgang oder Sympathie der Protagonisten kann man Prowl nichts abgewinnen.

Filmfazit:

Den Filmtitel Prowl assoziiere ich mit einem schlechten Vampirfilm, der in Punkto Story noch weniger zu bieten hat, als eine Bilderbuchgeschichte. Auf keinen Fall ansehen, oder Geld dafür blättern, lieber Zeit verschwenden und sich den Film von Bekannten ausleihen.

Filmtrailer:

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