P2 – Schreie Im Parkhaus (2008)

P2 - Schreie Im Parkhaus

Filmbeschreibung:

P2 – Schreie Im Parkhaus – handelt von der jungen Kate, die am Weihnachtsabend eigentlich nur schnell ihr Auto aus einem Parkhaus holen und dann weiter zu ihrer Familie fahren wollte, um mit ihr ein gesegnetes Weihnachtsfest mit vielen Geschenken zu verbringen. Doch alles kommt ganz anders als geplant, denn als Kate sich in ihr Auto setzt und dieses versucht zu starten, muss sie feststellen, dass ihr Gefährt nicht anspringt. Sie sucht sich also Hilfe bei einem Sicherheitsbeamten, der sich bereits nach kurzer Zeit als skrupelloser Psychopath entpuppt, der es bereits seit Längerem auf die hübsche Kate abgesehen hat. Es beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben und Kate ist in dem dunklen Parkhaus komplett auf sich allein gestellt. Zum Trailer

Filmkritik:

Zum Einen muss man wirklich loben, dass es sich bei dem Film um einen gelungenen Thriller handelt, der schon fast eher komplett im Psycho-Thriller Genre anzusiedeln ist. Zum Anderen fallen jedoch bei genauerem Hinsehen sehr viele Kritikpunkte auf, die den Film in keinem besonders guten Licht dastehen lassen. Da wäre z.B. die, an sehr vielen Stellen im Film fehlende Spannung, die durch fast schon erdrückende Dialoge ersetzt wurde, von denen der Zuschauer bereits nach kurzer Zeit genug hat. Dann wäre noch der absolut überflüssige Anfang zu erwähnen, in dem bereits eine der letzten Szenen vorweg genommen wird, was dem Film ebenfalls das gewisse Etwas entzieht, da man sofort weiß, dass die junge Kate gegen Ende immer noch am Leben sein wird. Viele, mit der Logik des Films in Konflikt geratene Fragen tauchen auf: Warum befinden sich auf den einzelnen Parkdecks keine Feuermelder, wenn es sogar einen Notkasten mit einer Axt darin gibt? Wie kann sich dich Frau mit bloßen Fingern ihren Fingernagel abziehen, um an ihr Handy zu gelangen?

Filme-Blog Wertung: 6/10

Die 6 Punkte kann P2 – Schreie Im Parkhaus – leider nur noch gerade so erreichen, da der Film dem Thriller Genre wirklich alle Ehre macht. Jedoch bin ich der Meinung, dass der Film eher in die Kategorie des B-Movie Psycho-Horrors gepackt werden sollte, da er doch einige Elemente aus diesem Genre immer und immer wieder verwendet und auch die typischen Schwachstellen bleiben bei P2 leider nicht aus. Der eher bescheidene Erfolg des Films spricht für sich, da er nicht einmal die Produktionskosten mit seinen Einnahmen decken konnte.

Filmfazit:

Zweitklassiker Horror-Thriller, mit vielen vermeidbaren Schwachstellen, die einfach nicht hätten sein müssen. Allerdings sehr akzeptable Idee für eine Story, aus der sicher noch einiges mehr hätte heraus geholt werden können.

Info:

Da ich bereits von mehreren Leuten darauf angesprochen wurde, ob der Film denn nun auf einer wahren Begebenheit beruht oder nicht, halte ich es an dieser Stelle für angebracht, zu der Tatsache Stellung zu nehmen, dass der gesamte Film lediglich Fiktion und damit nur eine Spielerei der Filmemacher ist. Dennoch ist es richtig diese Nachfrage zu stellen, da der Film an vielen Stellen einen täuschend echten Eindruck bei dem Betrachter hinterlässt.

Filmtrailer:

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