Messengers 2 – The Scarecrow (2010)

Messengers 2

Filmbeschreibung:

Messengers 2 – The Scarecrow – ist das Prequel zu The Messengers und handelt diesmal von der Familie, die vor der jungen Jess und ihren Eltern auf der kleinen Farm lebten und auch dieses Mal will es einfach nicht so richtig klappen mit der Maisernte. Immer wieder sind es die fiesen Krähen die einem gedeihenden Feld im Wege stehen und somit entscheidet sich der hoch verschuldete und fürsorgliche Familienvater John Rollins dafür eine abschreckende Vogelscheuche aufzustellen, welche er vor wenigen Stunden im hinteren Teil seines Schuppens gefunden hat. Doch John konnte ja nicht ahnen, dass dadurch das ganze Unheil nach und nach seinen Lauf nimmt und alle Dinge aus dem Weg räumt, die einer lukrativen Farm im Wege stehen und das zu jedem nur denkbaren – wenn auch schmerzhaften – Preis. Zum Trailer

Filmkritik:

Nach der absolut mageren Leistung, welche The Messengers nur drei Jahre zuvor an den Tag gelegt hatte, habe ich mir nicht wirklich viele Hoffnungen gemacht, dass dieser zweite Messenger Teil alles – oder sagen wir mal wenigsten die grundlegenden Dinge – besser machen würde. Und genau dieser erste Eindruck sollte auch weiterhin bestehen bleiben, denn auch Messengers 2 – The Scarecrow – hat keine wirklich hochkarätige Storyline zu bieten, zumal diese auch bei dem Prequel erneut nach wenigen Minuten erschlafft und den Betrachter von Messengers 2 – The Scarecrow – zu langweilen beginnt. Auch  Messengers 2 – The Scarecrow – versucht sich an vielen Stellen mit ähnlichen Schockmomenten aus der Misere zu ziehen, wie sie bereits in The Messengers verwendet wurden – Damals noch von mir gelobt, erscheinen diese jedoch im zweiten Teil der Messenger-Reihe deutlich häufiger fehlplatziert und schaffen es nicht immer, das volle Interesse des Zuschauers wieder auf ihre Seite zu ziehen. Die schauspielerische Leistung im Allgemeinen hat meiner Meinung nach leicht abgenommen, jedoch ist an dieser Stelle sicher auch zu erwähnen, dass unsere Twilight-Princess und zugleich die Sympathieträgerin aus The Messengers Kristen Stewart in Messengers 2 – The Scarecrow – nicht mehr mit von der Partie ist und durch den deutlich schwächeren Norman Reedus ersetzt wurde, der wohl nur in seinen Anfangszeiten wirkliche Glanzleistungen mit Filmen wie Der blutige Pfad Gottes erzielen konnte. In Sachen Gruselatmosphäre weiß Messengers 2 – The Scarecrow – meiner Meinung nach ebenfalls nicht mehr wirklich zu überzeugen und hechelt mit der hier erzielten Leistung seinem Vorgänger etwas hinterher. Letztlich bleibt es also wirklich zu überlegen, ob man sich ein weiteres Mal auf einen zweit-, wenn nicht sogar schon drittklassigen Horrorstreifen einlassen möchte, welcher versucht den Betrachter durch wenige gut gelungene Schockeffekte und einem Hauch von Gruselatmosphäre auf seine Seite zu ziehen.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Die Zeit der sinnlosen Rückblenden hat mit Messengers 2 – The Scarecrow – endlich ein Ende gefunden, soviel steht fest. Doch ansonsten ist der zweite Teil der Reihe eigentlich relativ gut mit The Messengers gleichzusetzen. Was der erste Teil vor drei Jahren verbockt hat, macht auch Messengers 2 – The Scarecrow – nur bedingt und an den wenigsten Stellen besser. Die – im unteren Bereich anzusetzende – vier Sterne Wertung gibt es für Messengers 2 – The Scarecrow – dennoch für die Tatsache, dass der rote Faden im Film nicht ganz so häufig verloren geht, wie im Vorgänger und auch an Dialogen hat man in Messengers 2 – The Scarecrow – deutlich weniger gegeizt, wie zuvor im Ersten Teil. Ob letztere nun tiefgründig oder sinnvoll verbaut sind, sei einmal so dahingestellt, doch schließlich handelt es sich bei Messengers 2 – The Scarecrow – um einen B-Movie Horror und nicht etwa um eine anspruchsvolle Erzählung wie Der seltsame Fall des Benjamin Button. Auch wenn es an dieser Stelle ein Sternchen mehr gibt für Messengers 2 – The Scarecrow – muss ich ganz ehrlich gestehen, dass mir eine Mischung aus beiden Teilen sicher deutlich besser gefallen hätte, als jeden dieser beiden Horrorfilmchen einzeln verhungern zu lassen.

Info:

Geplantes Budget für Messengers 2 – The Scarecrow waren ganze 15.000.000$, doch bereits nach 18 Tagen waren die Dreharbeiten abgeschlossen und der Film bediente sich lediglich schlappen 2.000.000$ an Budget.

Filmfazit:

Keine Empfehlung meinerseits, doch wer The Messengers gefallen hat, der wird sich sicher auch mit dem storytechnisch leicht abgewandelten Prequel Messengers 2 – The Scarecrow – anfreunden können, welcher mit schlechterer Besetzung erneut alles auf gute Schockszenen und ansonsten eher ruhige Atmosphäre setzt.

Filmtrailer:

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