Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive (2011)

Love and Other Drugs - Nebenwirkung inklusive

Filmbeschreibung:

1997 – Jamie Reidy arbeitet als Elektroartikel-Verkäufer. Jedoch läuft es im Job nicht so gut, da er des Öfteren Auseinandersetzungen mit seinen Vorgesetzten hat. Diese sind nicht zuletzt Jamie’s weniger sinnvollen Verkaufsstrategien zu verdanken, denn er flirtet sehr gerne mit den weiblichen Kunden. Jamie beschließt also den Job zu kündigen und in die Pharmaindustrie einzusteigen, in der es wegen dem neuen Wundermittel “Viagra” zur Zeit boomt. Nun beginnt Jamie – der die perfekten Voraussetzungen dafür hat – damit, das Wundermittel und andere Medikamente an den Mann zu bringen. Dazu braucht er viel Überzeugungskraft und einen starken Willen, denn nicht alle Ärzte halten die Arzneimittel für risikofrei. Doch trotz dessen hat er Erfolg und sein Leben läuft so, wie er es sich erwünscht hat. Jamie lernt die attraktive Künstlerin Maggie Murdock kennen, mit der er sich auf eine rein körperliche Beziehung einlässt. Doch Jamie verliebt sich schnell in Maggie, die ihren Status zu Jamie jedoch nicht ändern will. Zum Trailer

Filmkritik:

Love and Other Drugs – Nebenwirkung inklusive – ist eine lustige und zugleich romantische Komödie, die mit amüsanten Dialogen und mit zwei der schönsten Schauspielern Hollywoods punkten kann. Anne Hathaway und Jake Gyllenhaal sind schön – als das etwas ungewöhnliche Pärchen – anzusehen und die beiden spielen ihre Rollen überzeugend. Jedoch wäre schon bei der Rollenverteilung der erste negative Kritikpunkt zu nennen, da man das Thema Parkinson, welches in diesem Film ebenfalls behandelt werden soll, wegen den beiden lustigen Hauptdarstellern nicht sehr ernst nehmen kann. Das liegt daran, dass die beiden ihre nahezu makellosen Körper bei jeder Möglichkeit zur Schau stellen – Was meiner Meinung nach der falsche Weg ist um dem Zuschauer etwas über eine so ernste Krankheit wie Parkinson zu erzählen. Das Drehbuch von Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive – wurde ganz getreu dem Motto “Sex Sells” geschrieben, denn Sexszenen sind in Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive – in einer Vielzahl zu vorfinden. Dadurch wird der Zuschauer auf eine simple Weise dazu verleitet, den Film weiter zu schauen. Positiv zu nennen wäre jedoch die Tatsache, dass Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive – sich dennoch mit einem ernsten Thema beschäftigt – nämlich dem Leben und den Ängsten von Menschen, die an Parkinson erkrankt sind. Außerdem ist der Film an einigen Stellen sehr emotional und fesselnd für den Betrachter.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Meiner Meinung nach wird bei Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive – auf eine fast schon billige Weise versucht, das Publikum für sich zu gewinnen. Denn die heißen Sexszenen werden für viele Leute ein Grund mehr gewesen sein, sich den Film anzusehen. Pluspunkte gibt es für die wirklich gute schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller, denn diese vermitteln genau das richtige Gefühl an den Zuschauer. Jedoch sind die Beiden keine gute Wahl gewesen, wenn man bedenkt was für ein ernstes Thema behandelt wird. Der Spannungsbogen ist eigentlich die ganze Zeit konstant gehalten worden und somit lässt sich leider kein wirklicher Höhepunkt finden. Dafür aber genügend lustige Dialoge und auch einige schöne, emotionsgeladene Szenen.

Filmfazit:

Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive – ist einer der freizügigsten Hollywood-Streifen mit vielen talentierten Darstellern, die leider nicht zur Handlung des Filmes passen.

Filmtrailer:

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