Mirrors (2008)

mirrors

Filmbeschreibung:

Ben Carson ist ein vom Dienst suspendierter Polizist, der einen Job als Nachtwächter in einem abgebrannten Kaufhaus der Mayflower-Kette annimmt. Ben lebt momentan bei seiner liebevollen Schwester, da er alkoholabhängig war und seine Frau mit ihren Kindern auf Abstand ging. Nacht für Nacht verbringt Ben damit, durch das heruntergekommene Kaufhaus zu schlendern und bemerkt, dass die Spiegel den schrecklichen Brand von vor 5 Jahren unbeschadet überstanden haben. Daraufhin muss er feststellen, dass die Spiegel nicht unbedingt ein Abbild von ihm zeigen; eher führen sie ein eigenes Leben und er muss auf schmerzhafte Weise erfahren, welches Ziel die Spiegel verfolgen. Zum Trailer

Filmkritik:

Das US-Amerikanische Remake des südkoreanischen Films – Into the Mirror – strotzt nicht mit Genialität seiner Story – Kein Wunder bei so einem mageren Drehbuch. Oft ist dies üblich für das Horror-Genre, indem es meist schwer ist eine anspruchsvolle Story zu schaffen, da eher auf Schockmomente geachtet wird. Jeder dritte Horrorfilm handelt von Dämonen, Geistern oder Unbekannten Lebewesen, die die Menschen in ihrer Gegenwart in Angst und Schrecken versetzen. Diese Lebewesen haben oft eines gemeinsam, und zwar besitzen sie ihren Ursprung oft in der Vergangenheit, worauf die Protagonisten versuchen hinzudeuten. Gut gelungen ist bei Mirrors, dass diese Idee ausgezeichnet mit ausreichender Spannung in Szene gesetzt ist und Regisseur Alexander Aja (High Tension und The Hills Have Eyes – Hügel der blutigen Augen) ebenfalls versucht einen halbwegs plausiblen Hergang der Story zu entwickeln. Er erschafft eine klassisch gruselige Atmosphäre, welche vor allem durch das abgebrannt Kaufhaus, den Schaufensterpuppen und der düsteren Umgebung geprägt ist. Gerade bei den Schaufensterpuppen hat man das Gefühl, dass sie lebendig wirken. Oft wird aus einem anderen Blickwinkel der Kamera auf sie gedeutet, was für etwas mysteriöses Feeling sorgt. Doch das Wunderkind – Aja – schafft es nicht an seinen alten Erfolg mit High Tension anzuknüpfen; kreiert aber dennoch mit Mirrors einen guten Horror-Splatter-Film, wobei sich die Frage stellt: Was ist denn jetzt Mirrors? Horror, Thriller, Splatter, oder doch eher Action? Leicht zu beantworten ist diese Frage nicht, doch klar ist, dass Mirrors starke Akzente im Horror und Splatter-Genre aufweist. Abschließend ist zu sagen, dass Mirrors trotz des nervigen Vorspanns ein gruseliger Horrorfilm ist und ausreichend Spannung aufbaut.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Als sehr störend empfand ich den Vorspann, bzw. das Intro, welches 5 Minuten dauerte und ständig Spiegelbilder zeigte, die immer gleich aussahen, aber deshalb gibt es keinen Punktabzug. Ausschlaggebend dürfte eher sein, dass Mirrors nichts Herausragendes ist und dass das Drehbuch auch eher dünn ausgefallen ist. Dennoch ist Mirrors schön in Szene gesetzt und hat auch ein paar nette Effekte zu bieten. Dafür verdient sich der Film sechs von zehn Spiegelbilder.

Info:

Ein zweiter Teil von Mirrors kam 2010 auf den Markt. Dieser knüpft jedoch nicht an die Handlung von Mirrors an; viel mehr wird dem Zuschauer die Story neu aufgetischt und man bekommt neue Schauspielern und auch einen anderen Drehort zu sehen. Eigentlich Schade, da man schon gerne wüsste, was aus Ben nun geworden ist.

Filmfazit:

Sehenswerter Film, der aber wie jeder andere Horrorfilm wirkt und nichts Herausragendes zeigt. Durchschnittliches Kinoerlebnis.

Filmtrailer:

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Ein Gedanke zu “Mirrors (2008)

  1. Ja du hast völlig recht ich fand die story auch nicht so prickelnd…doch es waren viele gute szenen dabei die auch bei dem zuschauer gut rüber kamen…

    PS: ich finde euren Blog super er ist sehr informationsreich und bietet auch filme für jeden geschmack an..aufjedenfall empfehlenswert:-)

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