Filmkritik: Bruce allmächtig (2003)

Bruce Allmaechtig

Filmbeschreibung:

Bruce Nolan arbeitet schon seit langer Zeit als Reporter bei Channel 7  in Buffalo- jedoch ohne jeglichen Erfolg. Trösten lässt er sich von seiner Grace. Die Kindergärtnerin sorgt sich immer mehr um den aufbrausenden Bruce und unterstützt ihn. Doch Bruce’ Leben gerät immer mehr aus den Fugen,  denn er bekommt nicht die Beförderung, die er erwartet hatte und kurz bevor Bruce live über eine Jubiläumsveranstaltung berichtet, bekommt er zu hören, dass sein Konkurrent Evan Baxter diesen Job bekommen hat. So rastet Bruce vor laufender Kamera aus und verliert kurzerhand seinen Job. Bei Bruce läuft es nur noch bergab und wen kann man für so ein Schicksal am besten verantwortlich machen? – Gott. Doch Bruce hat nicht erwartet, dass Gott dies mitbekommt und schon am nächsten Tag bekommt er von Gott Anrufe und eine Adresse. Gott gibt ihm einen neuen Job, denn er selbst will Urlaub machen. Mit dem Job und allen Fähigkeiten, die Gott ihm übergeben hat, macht sich Bruce nun wieder auf den Weg nach Hause und ist auf einmal einer der berühmtesten Fernsehreporter der USA. Doch der Erfolg und die Macht haben auch seinen Preis. Zum Trailer

Filmkritik:

Einmal Gott spielen – Viele Menschen wären überzeugt davon, dass sie das viel besser machen würden, als der Allmächtige, denn wieso kann er den Menschen nicht all das geben, was sie wollen. Bruce selbst ist unzufrieden mit seinem Leben und beschuldigt Gott, dass er in seinem beruflichen Leben keinen Erfolg hat. Für Gott ist das wahrscheinlich nicht das erste Mal, dass er das hört, doch da er gerade Urlaub machen will, kommt ihm dies gelegen, denn er setzt sich mit Bruce in Verbindung und überlässt ihm seine Macht und seinen Job. Bruce beginnt sofort sein eigenes Leben zu richten und steigert sich so sehr darin hinein, dass er sogar Grace zu verlieren droht. Auch seinen Pflichten als Gott geht er nicht nach und erst nachdem er von Gott darauf aufmerksam gemacht wird, beginnt er, den Gebeten der Menschen nachzugehen. Bruce macht dann das, was jeder Mensch tun würde, er erfüllt jedem Menschen seinen Wunsch. Doch das ist unmöglich, denn schon nach einem Tag haben so viele Menschen den Lotto-Jackpot geknackt, dass das Geld aufgeteilt worden ist und letztendlich jedem nur 17 Dollar blieben. Auch sich selbst erfüllt er jeden Traum: Der Hund kann endlich auf Toilette gehen, er ist einer der beliebtesten Reporter Amerikas und er kann seiner Freundin einen unglaublichen Sternenhimmel zaubern. Doch das zieht Konsequenzen für andere Menschen nach sich. Als bestes Beispiel ist die Überflutung zu nennen, die aufgrund der Verschiebung des Mondes zustande kam. In Bruce Allmächtig zeigten sich die Drehbuchautoren sichtlich kreativ, denn nichts wurde ausgelassen. Die Kreativität sorgte für einige Lacher. Die Handlung an sich ist eher lustig, doch an einigen Stellen ist diese wirklich unsinnig. Die Schauspieler jedoch spielen alle ihre Rollen gut. Jim Carrey (Der Ja-Sager, Nummer 23) zeigt sich von seiner besten Seite und spielt den verrückten Bruce überzeugend. Auch Jennifer Aniston spielt ihre Rolle gut. Mein Favorit war jedoch Morgan Freeman (R.E.D., Million Dollar Baby), denn er hat in die Rolle von Gott perfekt reingepasst. Das Ende des Films hat mir sehr gefallen, da es etwas ernster im Gegensatz zum Rest der Handlung war.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Bruce Allmächtig verdient sich sieben Sterne. Pluspunkte verdient sich der Film zu aller erst wegen der guten Besetzung. Diese spielt die Rollen überzeugend. Aber auch die vielen Witze und Gags führen dazu, dass Bruce Allmächtig einige Pluspunkte sammelt. Dennoch ist das Ende des Filmes ernster, aber das kommt nach den vielen Witzen gerade gelegen. Denn ein Grund wieso der Film einige Minuspunkte verdient: Bruce Allmächtig ist an den meisten Stellen ziemlich unsinnig und dumm.

Filmfazit:

Bruce Allmächtig glänzt mit einer guten Besetzung und einer lustigen Handlung. Dennoch ist die Handlung sehr unsinnig. Somit ist Bruce Allmächtig unterhaltsam – mehr aber auch nicht.

Filmtrailer:

Facebook Kommentare

Facebook Kommentare

8 Gedanken zu “Filmkritik: Bruce allmächtig (2003)

  1. Ach ja, den habe ich auch gerade erst gesehen. Für mich glänzt der Film vor allem durch Jim Carrey, der als Gott einfach mal wieder sein ganzes Comedy-Potential voll ausleben kann.

  2. Ja stimmt…
    Oder er den Mond hinunter holt, und sich dann mit einen zug die Klamotten auszieht ;-)
    Einfach zu geil der Film..

    Und er macht seine Rolle einfach genial!

    • Ja gibt schon sau viele coole Szenen, wir haben letztens sogar nochmal über den Film geredet, aber ich weiß nicht mehr, wieso; denn wir kamen auf die Szene mit der Tomatensuppe :D… Aber Bruce allmächtig ist so ein Film, den man im Tv doch gerne sieht..

  3. Immer wieder lustig. Auch die Szene in der Jennifer Aniston feststellt, dass ihre Brüste größer geworden sind. Aber am besten ist immer noch Morgan Freeman.

  4. Das mit den Brüsten ist echt gut gelungen…
    Sie ist sowieso eine süsse Frau ;-))

    Wäre super wenn die mal wieder einen Film gemeinsam machen würden.
    Morgen Freeman hat seine Rolle als Gott auch super gespielt.

    So ein Tag als Gott und 3.455.997 Mails zu beantworten, wäre sicherlich lustig :D
    Oder würde ich die eher zu den “Post it” Tendieren? Hmmm… :D

    Eigentlich macht Bruce tolle Filme… er verkörpert seine Rollen immer Fantastisch…
    Egal ob es Komödien oder Thriller sind…
    Schon lang kein neuer Film mit ihm als Hauptrolle mehr rausgekommen, oder irre ich mich da?

Add Comment Register



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>