30 Minuten oder weniger (2011)

30 minuten oder weniger

Filmbeschreibung:

Nick arbeitet bei einem Pizzalieferservice. Es grenzt eigentlich an ein Wunder, dass er noch seinen Führerschein hat, denn liefert er nicht innerhalb 30 Minuten, so ist die Pizza gratis. Doch eines Tages liefert er kurz vor Feierabend seine letzte Pizza für sein Leben aus und das an zwei Typen im Affenkostüm, die ihm dazu auch noch niederschlagen. Gefesselt an einen Stuhl mit einer Bombe um die Brust, wacht Nickt schließlich auf. Die zwei Vollidioten im Affenkostüm erklären ihm auch gleich, was er zu tun hat. Die beiden wollen 100.000$ in Bar bis spätestens morgen haben, wie Nick das anstellt, ist ihnen egal; Hauptsache, er besorgt das Geld. Zum Trailer

Filmkritik:

30 Minuten oder weniger ist eine Abenteuerkomödie, die einen Bankraub für Anfänger zeigt. Nick hat nämlich das unglaubliche Pech, dass er eine Bombe um den Oberkörper hat und nun irgendwie an 100.000$ ran kommen muss, damit er seine Freiheit wieder bekommt. 83 Minuten dauert das gesamte Spektakel und ich muss ehrlich gestehen, zu Beginn machte ich mir Sorgen über die kurze Laufzeit, doch am Ende war ich froh, dass nicht noch ein ellenlanger Schlussteil folgte, da 30 Minuten oder weniger gegen Ende ordentlich an Fahrt verliert und irgendwie die Katze aus dem Sack ist. Dennoch ist 30 Minuten oder weniger ein echter Hingucker, zumal der Film völlig chaotisch ist und in Verbindung mit einem Jesse Eisenberg (Zombieland, The Social Network) in der Hauptrolle einen wirklich sympathischen Film abgibt. Zwischenzeitlich muss man feststellen, dass sich 30 Minuten oder weniger wirklich nur auf keiner emotionalen Ebene abspielt und man kein Mitgefühl für die Charaktere entwickelt. Dies liegt vor allem an der kurzen Laufzeit, die es nicht erlaubt, in tiefere Sphären der Story einzutauchen. Im Großen und Ganzen hat 30 Minuten oder weniger aber ein paar ordentliche Szenen zu bieten, vor allem der Bankraub ist sehr lustig dargestellt, doch leider fehlen die wirklichen Kracher in dieser Komödie, kaum ein Witz zeugt von Originalität. Doch für einen netten Zeitvertreib kann man sich 30 Minuten oder weniger schon mal ansehen.

Filme-Blog Wertung: 6/10

 

Eine kurze Unterhaltung für Zwischendurch, mehr aber auch nicht. 30 Minuten oder weniger bietet in vielerlei Hinsicht durchaus Abwechslung, doch es fehlen die wirklich großen Lacher und so handelt sich die Abenteuerkomödie nur eine etwas überdurchschnittliche Wertung von sechs Sternchen ein. Die Story ist, wie erwartet flach und versucht erst gar nicht, irgendeine Bindung zum Zuschauer aufzubauen, aber das ist auch nicht weiter schlimm, viel schlimmer ist, dass 30 Minuten oder weniger zwar im Gesamteindruck einen soliden Film abgibt, aber im Detail nur ein paar originelle Akzente setzt. Und dennoch hat man sich amüsiert – Dies liegt nicht zuletzt an Jesse Eisenberg (Zombieland, The Social Network), der scheinbar in jeglicher Hinsicht immer perfekt auf seine Rolle geschneidert ist, der Junge scheint ein wahres Talent zu besitzen, die Sympathie des Zuschauer zu gewinnen. Wer endlich mal wieder so richtig lachen möchte, sollte von 30 Minuten oder weniger eher die Finger lassen, denn auch meine Erwartungen wurden nicht erfüllt und so konnte der Pizzalieferant zwar ab und an ein kleines Schmunzeln auf meine Lippen zaubern, aber herzhaft gelacht habe ich nicht.

Filmfazit:

30 Minuten oder weniger glänzt nicht gerade mit Perfektion, doch der Streifen bietet gemütliche Abwechslung und kann über 80 Minuten unterhalten.

Filmtrailer:

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