Long Weekend (2009)

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Filmbeschreibung:

Das zerstrittene Ehepaar Peter und Carla möchte das verlängerte Wochenende in der australischen Wildnis verbringen. Doch auf dem Weg zum idyllischen abgelegenen Zeltplatz entpuppen sich die Beiden als Umweltsünder. Obwohl das Paar besorgt um ihre Freunde ist – da diese nicht zum vereinbarten Treffpunkt kamen – entschließen sie sich dennoch alleine zum Zeltplatz zu fahren, in der Hoffnung, dass ihre Freunde nachkommen. Während Peter sich mit seiner 10.000$ Camping-Ausrüstung beschäftigt, ist Carla eher genervt von all den Insekten und dem ganzen anderen Viehzeugs. Jedoch ändert sich dies ändert sich schnell, als Mutter-Natur ihre dunkle Seite zeigt und sich an den beiden Umweltsündern recht. Zum Trailer

Filmkritik:

Long Weekend ist ein Remake des gleichnamigen Originals aus dem Jahre 1978. Treffend gewählt sind vor allem die Darsteller, welche denen aus dem Original doch sehr ähneln. Des weiteren ist die Story eins zu eins übernommen, doch Regisseur Jamie Blanks versucht in sein Remake ein bisschen mehr Horror zu packen, was ihm leider nicht wirklich gelingt, da der Streifen den Zuschauer ca. 40 Minuten erst langweilen muss, bis endlich mal etwas aufregendes passiert und die Handlung endlich einmal Spannung aufbaut. Zwar baut Long Weekend eine schauernde und interessante Atmosphäre auf, in der jeden Moment etwas passieren könnte, doch größtes Manko ist einfach, dass zu lange nichts passiert, und somit die gesamte Spannung mit ellenlangen und ermüdenden Dialogen einfach verpufft. Trotzdem scheint die besonders die erwähnte Atmosphäre unberechenbar zu sein, da man den Feind nicht einschätzen kann und der einzige Zufluchtsort das Auto zu sein scheint. Dies erweckt im Zuschauer ein komisches erdrückendes Gefühl. Obwohl Regisseur Jamie Blanks Long Weekend in das Genre Horror schiebt, ist dieser eher wenig schrecklich und gehört in die Gruppe der Mystery-Thriller. Doch besonders das schöne und einzigartige Konzept –  Die Natur rächt sich an den Umweltsündern -gefällt doch sehr und bietet auch einiges an Potential, welches leider nicht vollkommen ausgenutzt wurde und somit muss der Mörder nicht immer ein Mensch, Dämon, oder ein Psychopath sein.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Eher Langweilig als schockierend. Ein wirklicher Schocker ist Long Weekend nicht, ein bisschen Thriller dagegen ist der Film dagegen schon eher und er punktet vor allem durch seine ansatzweise gut inszenierte Atmosphäre, die die meisten Gefühle beim Zuschauer erzeugt. Doch ich hatte noch nie so viel Angst vor einer Seekuh.

Filmfazit:

Eher langweiliger Horrorfilm und für einen Thriller reicht die Spannung auch nicht. Zu viel sollte man von Long Weekend nicht erwarten, denn dann wird man sich bitter enttäuscht sein.

Filmtrailer:

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