Ghost Rider (2007)

Ghost Rider

Filmbeschreibung:

Ghost Rider handelt von dem Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze, dessen Vater an Krebs erkrankt ist und in absehbarer Zeit sterben wird. Als Johnny eines Tages dem Teufel (Mephistopheles) persönlich begegnet, nutzt er seine Chance und verkauft diesem seine Seele, um seinen Vater von der Krankheit zu heilen. Der Krebs ist zwar von ihm genommen, aber der Teufel lässt Johnnys Vater trotzdem bei einem Stunt mit seinem Motorrad sterben. Einige Jahre später wird auch Blaze zu einem berühmten Stuntfahrer, der immer mehr begreift, was es bedeutet, unsterblich zu sein. Seine Stunts werden immer waghalsiger und er riskiert Tag für Tag sein Leben. Tage später erscheint Mephistopheles erneut und macht Johnny den Vorschlag, seine Seele wieder zu erlangen. Im Gegenzug dafür, muss Blaze zum Ghost Rider werden und den Sohn des Teufels ausschalten. Es beginnt ein spannender Kampf ums Überleben und Blaze erkennt schon sehr bald, was es bedeutet ein Rider zu sein und welchen Preis man dafür zahlen muss. Zum Trailer

Filmkritik:

Ghost Rider ist ein Action-Fantasy Film, der besonders durch seine erstklassige Story und durch seine wirklich sehr gut umgesetzten Effekte überzeugen kann. Vergleicht man den Erfolg mit den Produktionskosten fällt schnell auf, dass der Film zwar satte 110.000.000$ gekostet hat, aber es immerhin auch geschafft hat mehr als das Doppelte wieder einzuspielen. Hoch gepokert von den Regisseuren würde ich sagen, denn wäre der Film nicht ganz so gut angekommen, könnten wir uns sicher nicht mehr über einen zweiten Teil dieses Erfolgsfilms freuen. Auch mit dem sicherlich nicht gerade billigen Schauspieler Nicolas Cage in der Hauptrolle als Johnny Blaze, hat die Regie einen absoluten Volltreffer gelandet: Dieser spielt seine Rolle wirklich exzellent und ist wie gemacht für den, zum einen trauernden Sohn des an Krebs erkrankten Vaters und zum andern auch, für den skrupellosen, aber dennoch im Herzen guten Ghost Rider, der versucht, seine Gefühle für die Junge Reporterin Roxanne Simpson (Eva Mendes) zum Ausdruck zu bringen.

Filme-Blog Wertung: 8/10

Abzüge gibt es von mir für diesen wirklich sehr gut gelungenen Film kaum welche. Dennoch muss man den etwas schlecht animierten Ghost Rider kritisieren, was sich meiner Meinung nach auch nicht durch den Stand der Technik im Jahre 2007 rechtfertigen lässt. Hier hat man sich sichtlich nicht viel Mühe gegeben, oder man hat sich zu stark am Comic orientiert, was ich persönlich sehr schade finde, denn gerade das Gesicht des Riders ist ein sehr wichtiger und markanter Teil des ganzen Films. Desweiteren fand ich etwas langweilig, wie schnell es dem Rider gelingen konnte, seine jeweiligen Widersacher auszuschalten. Außerdem lassen sich die Produktionskosten des Films für mich nur dadurch rechtfertigen, dass wirklich sehr viel animiert wurde und dass Nicolas Cage auch sicher kein preiswerter Schauspieler war. Trotz allem 8 von 10 Action-Fantasy Sternen, nicht zuletzt aufgrund der wirklich sehr guten Idee für die Story des Films und des weltbekannten Nicolas Cage in der Hauptrolle.

Fazit:

Ghost Rider ist eine wirklich erstklassige Kombination aus Action und Fantasy Film, mit dem einzigartigen Nicolas Cage in der Hauptrolle. Tolle Effekte und gelungene Story sorgen für die nahezu perfekte Abendunterhaltung, alleine, oder mit Freunden.

Info:

Auf eine Fortsetzung des Films dürfen wir uns am 17.02.2012 in den USA freuen und 1-2 Monate später dann wohl auch bei uns in Deutschland.

Filmtrailer:

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