Ein Ungleiches Paar – Wild Wedding (2003)

Ein ungleiches Paar

Filmbeschreibung:

Steve Tobias ist ein CIA-Agent und seinen Job macht er kompromisslos gut. Doch ein Problem hat der erfolgreiche CIA-Agent: Mit seiner Besessenheit auf seinen Job, hat er seine gesamte Familie zerstört. Als die Hochzeit seines Sohnes unmittelbar bevor steht, überschlagen sich die Ereignisse und Steve ist hemmungslos damit überfordert, sein Arbeitsleben von Privatem fern zu halten. Jerry Peyser ist der Vater der Braut, die Mark Tobias bald heiratenwird und Jerry kann Steve nicht ausstehen, doch Mark zu Liebe versucht Steve alles, um das Verhältnis zwischen ihm und Jerry zu stärken, auch wenn er Jerry dabei mit in sein Terrain nehmen muss. Zum Trailer

Filmkritik:

Ein ungleiches Paar beginnt wirklich sehr viel versprechend und geheimnisvoll und verrät dabei wirklich nicht zu viel. Die Väter der Beiden Turteltauben werden wunderbar dargestellt und man merkt richtig, wie verschieden die Beiden Oberhäupter der Familien sind, denn Marks Vater(Michael Douglas) ist ein CIA-Agent und sieht eher die aufregende Seite des Lebens, während der Vater von Melissa Peyser (die Verlobte von Mark) Neurochirurgin ist. Das Familientreffen ist damit vorprogrammiert, jedoch verlaufen die ersten Treffen mit der Familie für Steve Tobias, den Vater von Mark, nicht so gut, denn für Steve ist es schwierig, Arbeits- und Privatleben getrennt zu halten. Und natürlich kommt es so, wie es kommen muss: Die Beiden Welten prallen direkt in einem chinesischem Restaurant aufeinander. Michael Douglas als Steve Tobias geht die Sache jedoch so wunderbar cool an, dass es richtig Spaß macht, ihm dabei zuzusehen. Denn obwohl er vom FBI durch die halbe Stadt gejagt wird, ist dies für ihn nur eine lästige Fliege, die ihn beim Autofahren stört. Steve zieht sein Ding durch und das auf eine lockere und coole Art, die Ein Ungleiches Paar wirklich auflockert und nicht einseitig wirken lässt. Das krasse Gegenteil ist Albert Brooks als Jerry Peyser, der sehr verspannt und streng wirkt und denkt, er sei etwas Besseres, weil er ein Doktor ist. Es ist sozusagen vorprogrammiert, dass die Beiden sich nicht leiden können, doch Steve tut es seinem Sohn Mark zu Liebe und versucht alles ins Reine zu bringen und wie eine normale Familie zu wirken. Natürlich ist dieser Weg holprig, doch die Beiden Protagonisten Steve und Jerry ergänzen sich so wunderbar und bieten eine wirklich gelungene Glanzarbeit, über die man nicht meckern kann. Die Story ist leider wie immer: Es läuft alles schief, was nur schief laufen kann, doch in Ein Ungleiches Paar ist diese 08/15 Komödienstory wirklich amüsant und unterhält von der ersten Minute an, bis etwa zum Ende des Hauptteils. Soviel zu den guten Dingen und nun zu den etwas schlechteren Dingen, die Ein Ungleiches Paar einige Minuspunkte einhandeln. Denn Ein Ungleiches Paar schafft es nicht, die Stimmung den gesamten Film über aufrecht zu erhalten und hat vor allem gegen Ende hin, einen kräftigen Durchhänger, der zwar ganz kurz wieder ausgebügelt wird, jedoch nur als Brücke zu einem wirklich langweiligen und 08/15 Happy End dient. Denn vor allem das Ende, wirkt sehr übertrieben und wirkt sich damit eher negativ auf den Zuschauer aus. Im Großen und Ganzen ist die Enttäuschung am Ende wesentlich größer gewesen als erwartet. Dabei beginnt Ein Ungleiches Paar wirklich vielversprechend und baut eine gute Stimmung auf. Doch nichts desto trotz kann man sich Ein Ungleiches Paar gemütlich vor dem Fernseher ansehen, wenn man keine hohen Erwartungen an dieses Ungleiche Paar stellt.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Die etwas kräftigeren Durchhänger fallen sehr ins Gewicht und entziehen dem Ungleichen Paar viele Sterne. Des Weiteren ist es sehr schade, dass der Film wenig Wiedererkennungswert aufweist und kaum Originalität besitzt, lediglich an Boyd Banks (Der französische Waffen- und Drogenschmuggler) erinnert man sich nach dem Film auf jeden Fall noch. Im Gesamten gibt es für ein Ungleiches Paar also nur 6 von 10 schwache Sternchen.

Info:

Der Originaltitel von Ein Ungleiches Paar ist: The In-Laws.

Filmfazit:

Ein Ungleiches Paar muss man nicht unbedingt gesehen haben, da der Film nichts Neues bietet und mangels Originalität keinen Wiedererkennungswert besitzt. Dennoch ist er für einen gemütlichen Abend ohne hohe Erwartungen bestens geeignet.

Filmtrailer:

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