Selbst ist die Braut (2009)

Selbst ist die Braut

Filmbeschreibung:

Die disziplinierte und anspruchsvolle Vertragslektorin aus New York Margaret Tate ist in ihrem Büro nicht unbedingt für ihr freundliches Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern bekannt. Margaret ist dennoch erfolgreich und weiß, dass sie ihre Kollegen tyrannisieren kann. Doch als ihr Visum abläuft und ihr die Abschiebung in ihr Heimatland Kanada droht, bemerkt sie, dass sie sich zu Unrecht in Sicherheit gewogen hat. Als Notlösung für ihr Problem zwingt sie ihren Assistenten Andrew Paxton zur Scheinehe. Dieser, der am meisten unter Margaret’s anstrengender Art zu leiden hat, bangt um seine Karriere und willigt aus diesem Grund spontan ein. Doch die Beiden werden bei der Einwanderungsbehörde angeschwärzt, denn diese ahnt bereits, dass es sich um eine Scheinehe handelt. Um diesen Verdacht von sich abzulenken, entscheiden sich die Beiden nach Alaska auf den Geburtstag von Andrews Großmutter zu reisen. Dort kommen sich die Beiden plötzlich näher und auch Margaret’s harte Fassade beginnt in der Gesellschaft von Andrews gastfreundlichen Familie zu bröckeln. Zum Trailer

Filmkritik:

Schon ab der ersten Sekunde erinnert Selbst ist die Braut stark an Der Teufel trägt Prada. Denn Margaret ist die dominante Chefin, die alle Mitarbeiter schikaniert und durchaus ihre Macht einzusetzen weiß. Doch das ändert sich, als Margaret als letzte Lösung eine Scheinehe mit Assistent Andrew in Erwägung zieht. Denn Andrew und Margaret kommen sich näher und die Handlung entwickelt sich in Richtung einer typischen romantischen-Komödie. Die wunderschöne Landschaft von Alaska wirkt auf den Zuschauer schon viel beruhigender als der Großstadtdschungel New York. Man muss schon von vornherein sagen, dass es sich bei Selbst ist die Braut um eine eher altmodischere Komödie handelt, die keinen Meilenstein im Genre setzen kann. Dadurch bleibt Selbst ist die Braut dem Zuschauer nicht lange im Gedächtnis, dennoch kann man sich die Komödie ansehen, ohne es später zu bereuen. Das kann man, wie schon genannt, der eher altmodischen Art – die insbesondere zum Schluss des Filmes aufkommt – verdanken. Darüber hinaus fließt die Handlung – ohne ins Stocken zu geraten – vor sich hin und man kann sich den Film mit der weniger anspruchsvollen Handlung bequem ansehen. Außerdem stimmt die Chemie zwischen den Darstellern eindeutig: Oscarpreisträgerin Sandra Bullock beweist hier wieder einmal ihr Können, aber auch Kollege Reynolds überzeugt in seiner Rolle als eingeschüchterter Andrew, der sich von seiner Chefin ohne Widerrede schikanieren lässt. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Charaktere, denn diese bekam man auch als Zuschauer hautnah zu spüren. So auch bei Margaret, die – bei der Bootstour, oder aber auch bei der ganz und gar nicht vornehmen Performance zu “Get-Low” – endlich mal ihre Gefühle zeigt. Im Gegensatz zu Margaret’s strikter Disziplin und dem eher tragischen Ende der Hochzeit, gibt es immer noch genügend lustige Szenen.

Filme-Blog Wertung: 7/10

7 Sterne verdient sich Selbst ist die Braut durch die gute Besetzung, die perfekte Menge an Humor und durch den lockeren Verlauf der Handlung, bei der nie Langeweile aufkommt. Durch die Handlung kann der Film jedoch nicht nur punkten, denn man bemerkt schon schnell, dass sich die Drehbuchautoren einige Dinge von anderen Komödien (Der Teufel trägt Prada) abgeschaut haben und außerdem fehlt es der Handlung generell an Originalität, sodass man Selbst ist die Braut schnell wieder vergessen hat. Dennoch kann Selbst ist die Braut dadurch punkten, dass die Charaktere eine Wandlung durchleben, wobei man dies nur auf die beiden Hauptfiguren beziehen sollte. Außerdem haben die Darsteller ihr Talent unter Beweis gestellt. Wodurch sich der Film ebenfalls Pluspunkte verdient ist die Tatsache, dass er doch sehr altmodisch wirkt, was man auch den Drehorten zu verdanken hat. Diese verleihen dem Film zusätzlich die richtige Atmosphäre.

Filmfazit:

Selbst ist die Braut ist kein Film der lange im Gedächtnis hängen bleibt, dennoch ist er sehenswert, denn durch eine gute Besetzung, einer ordentlichen Handlung und etwas Humor, kann sich der Film durchaus sehen lassen.

Filmtrailer:

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