Operation: Endgame (2011)

Operation: Endgame

Filmbeschreibung:

Zwei voneinander getrennt arbeitende Geheimorganisationen, deren Sitz sich in einer abgeschotteten Basis tief unter der Erde befindet, haben es sich zur Aufgabe gemacht, für Recht und Ordnung zu sorgen. Die beiden Organisationen, die sich nicht gerade friedlich gegenüberstehen, verbindet nur eine Sache: Ihr gemeinsamer Boss, der den Namen Devil trägt und für ein Gleichgewicht zwischen Alpha und Omega sorgt. Doch als Devil eines Tages das zeitliche segnet, werden Verdächtigungen unter den beiden Teams wach und die beiden Seiten beginnen sich gegenseitig auszuschalten und den Mörder so zu eliminieren. Erschwerend hinzu kommt, dass ihnen dazu nicht sehr viel Zeit bleibt, da durch Devil‘s Tod ein Prozess gestartet wurde, der die ganze Untergrundorganisation abschottet und mit Napalm verbrennen lassen soll. Es beginnt ein ebenso spannender wie blutiger Wettlauf gegen die Zeit und die beiden Teams versuchen vergeblich einen geheimen Ausgang aus der Basis zu finden, um ihr Überleben zu sichern. Zum Trailer

Filmkritik:

Operation: Endgame konnte vermutlich besonders durch den Trailer einige Betrachter für sich gewinnen, denn hier bekommt man sehr schnell den Eindruck, dass es sich bei dem Film um einen Standardmäßigen Kampf- und Survivalfilm handelt, wie es schon in Die Todeskandidaten zu sehen war. Und wirklich viel mehr gibt es dann auch in Operation: Endgame schon nicht mehr zu sehen, denn in Sachen Story ist der Film wirklich sehr mager ausgestattet und einzig und allein die Kampfszenen sind hier gut anzusehen. Mit viel Eigenironie und einigen coolen Sprüchen, sowie kleineren Witzen schafft es der Film immerhin den Betrachter nicht zu langweilen. Jedoch stellen sich dem Betrachter beim Sehen von Operation: Endgame sicher sehr viele Fragen, denn zum Beispiel wird bis zum Schluss nicht ganz geklärt, was der ständige Blick auf die Sicherheitsleute soll, da diese zu keiner Zeit wirklich in die Handlung mit einbezogen werden oder in diese eingreifen, um einem Team aus Operation: Endgame zu helfen. Spannung baut Operation: Endgame auch nur sehr selten auf und insgesamt bleibt das Niveau des Films eher im unteren Bereich stecken, da Operation: Endgame eben nur wenig Handlung oder gelungene Umschwünge beinhaltet.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Abzüge gibt es bei Operation: Endgame ins Besondere für das fehlende Niveau in der Story und auch die immer wiederkehrende Verwirrung, die beim Betrachter durch die beiden Teams – Alpha und Omega – auftritt, da man die Beiden meiner Meinung nach nur schwer auseinander halten kann und so nie genau weiß, welches Team gerade gegen welches in die Offensive geht. Des Weiteren wäre sicher die hin und wieder fehlende Spannung zu kritisieren, die man in einem Film wie Operation: Endgame normalerweise sehr gut aufrecht erhalten kann, indem man einige rasante Umschwünge in der Handlung unterbringt. Zu loben ist aber auf jeden Fall das Ende von Operation: Endgame, denn dieses ist zwar für den Film an sich bezogen nicht wirklich lobenswert, aber lässt sehr viel Platz für eine Fortführung der Handlung in einem Sequel, in dem man dann vielleicht auch etwas mehr über die Regierung und andere Dinge aus diesem Bereich erfährt. In Sachen Rollenbesetzung kann der zwar einige Punkte gut machen, jedoch legen die Dialoge anscheinend mehr Wert darauf, den Zuschauer zu unterhalten, als diesen wirklich an Operation: Endgame zu fesseln. Auch die Tatsache, dass die Agenten unter Zeitdruck arbeiten müssen gerät leider etwas zu stark in den Hintergrund, denn immer wieder bleibt noch Zeit für eine längere Unterhaltung, anstatt sich darum zu kümmern, einen Ausweg aus der Geheimbasis zu finden, bevor Operation: Endgame in vollen Gange kommt. Ein letzter Pluspunkt lässt  sich noch durch die vielen Kombinationen aus Action, Comedy, und Verschwörungselementen hinzufügen, denn genau durch diese Kombination kommt es, dass der Zuschauer bei Operation: Endgame sehr lange im Dunkeln tappt und mit rätseln kann. Letztendlich gibt es also vier mittelmäßige Napalmraketen für einen sinnlosen aber doch unterhaltsamen Film ohne viel Niveau.

Info:

Eine Operation Endgame gibt es auch in der Realität, jedoch beschäftigt sich diese Organisation seit dem Jahr 2003 damit, mit der Ausführung aller Terroristen oder als „Alien“ angesehenen Personen aus den USA. Unter der Leitung des Amts für Inhaftierung und Abschiebung soll dieses Programm bis 2012 weiter laufen.

Filmfazit:

Operation: Endgame bietet keine sonderlich gut durchdachte Story und kann nur mit wenigen Elementen einige Betrachter für sich gewinnen. Wer einen niveaulosen Film braucht, sich durch einige lustige Sprüche, und hin und wieder auftretende Kampfszenen à la Die Todeskandidaten unterhalten lassen möchte, für den ist Operation: Endgame sicher genau das richtige.

Filmtrailer:

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