Der Womanizer – Die Nacht der Ex-Freundinnen (2009)

Der Womanizer

Filmbeschreibung:

Connor „Dutch“ Mead ist ein berühmter Fotograf. Er ist ebenso als Womanizer bekannt, der viele Affairen hat. Nun ist Connor auf die Hochzeit seines Bruders Paul eingeladen. Dieser ist genau das Gegenteil von Connor und sieht sich eher als Romantiker. Die Hochzeit findet im Haus des verstorbenen Onkels Wayne statt, doch auf dieser ist er offensichtlich fehl am Platz, da er nicht an die Liebe glaubt. Außerdem hat Connor schon mit jeder der Brautjungfern geschlafen. Schon bei seiner Ankunft kommt es zu kleinen Auseinandersetzungen zwischen ihm und Jenny. Als Connor während des Probeessens auf die Toilette geht, erscheint ihm der Geist seines Onkels, der ihm zeigt, dass er sein Leben leben muss. Als Connor danach auf sein Zimmer geht, erscheint ihm der Geist seiner Ex-Freundin Allison, mit der er sein erstes Mal hatte. Diese nimmt ihn mit auf eine Reise in die Vergangenheit und zeigt ihm die Ursache für sein jetziges Verhalten. Schnell wird klar, dass dies mit Jenny zu tun hat, für die er immer noch Gefühle hat. Zum Trailer

Filmkritik:

In Der Womanizer geht es um Connor, der nichts von der Liebe hält und auch mit den Menschen, die an die große Liebe glauben, nichts anfangen kann. Connor zeichnet sich durch seine Oberflächlichkeit aus und aufgrund seines Verhaltens wird schnell klar, wie der weitere Verlauf der Handlung aussehen wird. Um genau zu sein, wird das in dem Moment klar, in dem Connor das Haus betritt, in dem die Braut und die Brautjungfern die Hochzeit proben. Somit ist die Handlung ziemlich vorhersehbar. Auch die Idee mit den Geistern ist nicht besonders kreativ und schon aus anderen Filmen bekannt. Aus diesem Grund kann man Der Womanizer, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, als eine typische romantische Komödie bezeichnen. Der Film ist nicht sehr anspruchsvoll, was man auch an den Dialogen erkennt. Dem Zuschauer werden massenhaft viele Theorien über das richtige Verhalten einer Frau gegenüber gegeben. Diese Ratschläge, die Connors Lebensinhalt darstellen sind ziemlich oberflächlich was zum restlichen Erscheinungsbild von Der Womanizer passt. Des Weiteren kann man sagen, dass selbst die Moralpredigten und die „Bekehrung“ von Connor selbst, nicht dazu beitragen können, dass dem Film etwas von seiner Oberflächlichkeit genommen wird. Dennoch ist der Film lustig, was man vor allem McConaugheys (Die Jury, Der Mandant) lockerer Art zu verdanken hat. Denn dieser spielt seine Rolle überzeugend und ist nicht damit überfordert und bringt auch die draufgängerische Art von Connor gut rüber. Auch die anderen Charaktere, vor Allem Emma Stone haben ihre Rollen gut gespielt.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Der Womanizer verdient sich nur fünf Sterne. Der Film ist eine 08/15 Komödie, die bekanntlich größtenteils gleich aufgebaut sind. Zudem zeigt Der Womanizer das typische Problem für Komödien auf: Sie sind absolut anspruchslos. Durch viele Klischees wird dem Film eine gewisse Ernsthaftigkeit genommen. Dadurch erntet der Film einige Minuspunkte. Zudem ist die Handlung absolut vorhersehbar, wodurch dem Film noch mehr an Spannung genommen wird. Trotzdem ist Der Womanizer ziemlich lustig, was dem Film einige Pluspunkte verschafft. Auch die Darsteller spielen ihre Rollen gut und überzeugend, obwohl dies bei dem Film ziemlich schwer ist, da die Charaktere ziemlich oberflächlich sind und es sich zudem um die typischen Komödien-Charaktere handelt.

Filmfazit:

Der Womanizer ist höchstens mal ein Film für zwischendurch, denn er ist nicht besonders anspruchsvoll und auch die Handlung ist vorhersehbar. Dennoch ist der Film lustig und man wird von guten Schauspielern unterhalten.

Filmtrailer:

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