Zweimal Sterben ist einmal zuviel (2011)

zweimal sterben ist einmal zu viel

Filmbeschreibung:

Quincas ist trotz seines hohen Alters der Partylöwe auf Brasilien. Doch als er eines Tages das Zeitliche segnen muss, vermutlich wegen seines wilden Lebensstils, welcher voll von Alkohol und Zigarren war, möchte seine Verwandtschaft ihm eine letzte Ehre erweisen. Das Problem ist nur, dass dies schnell von der Bühne gehen soll und niemand erfahren darf, dass ihr (geliebter) Patriarch ein Alkoholiker war. Dies passt Quincas besten Freunden bzw. dem gesamten Dorf auf keinen Fall und die Familie stößt bereits bei der Anreise auf böse Gemüter und da seine besten Freunde nicht wollen, dass Quincas eine herzlose Beerdigung bekommt, nehmen sie ihn noch einmal auf eine Spritztour mit durchs Dorf. Quincas’ Verwandtschaft ist empört und sucht mithilfe der Polizei das gesamte Dörfchen nach den Leichenräubern ab. Zum Trailer

Filmkritik:

„Zweimal sterben ist einmal zu viel“, so lautet der neueste Streifen von Regisseur Sérgio Machado. Machado ist ein eher unbekannter Regisseur, von dem man zwar nicht selten, aber dennoch sehr wenig hört. Mit seinem neuesten Streifen landete er jedoch keinen Treffer und schaffte es nicht mich wunderbar über 95 Minuten mit unlustigen Witzen und Gag’s und immer wieder dem gleichem Schema zu „unterhalten“. Problem an der ganzen Sache war einfach, dass die Story auf irgendwelchen Säufern aufbaut, die eine Leiche quer durch die Stadt bzw. das kleine Dörfchen Bahia tragen, hier und da mal für Randale sorgen und nebenbei ein Huhn klauen. Okay, einerseits mag das sehr lustig klingen, aber im Endeffekt ist es nichts, worüber man irrsinnig lachen müsste, lediglich ein Schmunzeln kam selten einmal vor. Für mich als Anhänger von Road Trip Filmen, oder diversen Adam Sandler Streifen, war Zweimal sterben ist einmal zu viel auf jeden Fall ein Griff ins Klo. Die Erzählart hingegen war sehr gelungen und so ist der Streifen nicht ganz unnütz, sondern vermittelt die eine oder andere Lebensweisheit. Wer sich an Erkan & Stefan in „Der Tod kommt krass“ erinnert, dem wird auffallen, dass dieses Konzept bereits irgendwo schon einmal zu sehen war und dies im deutschen Fernsehen. Für meinen Geschmack haben es Erkan und Stefan jedoch tausendmal besser hin bekommen, eine Leiche durch die Gegend zu tragen, als die Freunde von Quinca aus Zweimal sterben ist einmal zu viel. Da ich gerade auf die Hauptdarsteller zu sprechen komme, diese waren ebenfalls nicht so überragend, dass man sie sonderlich hervorheben müsste. Leider lassen sich kaum Elemente finden, über die man berichten könnte und ich muss an diese Stelle leider sehr früh an das Schlusswort übergeben. Zweimal sterben ist einmal zu viel muss man nicht gesehen haben und bereits einmal gesehen ist einmal zu viel, für Familien im Abendprogramm mag er eventuell geeigneter sein, für jeden anderen würde ich hier empfehlen, die Finger weg zu lassen.

Filme-Blog Wertung: 2/10

Wenig überzeugende Komödie, die hier versucht durch plumpe Witze zu überzeugen, aber im Endeffekt nur billiges Kino darstellt. Mir hat Zweimal sterben ist einmal zu viel nicht gefallen und ich kann leider auch nur wenige gute Elemente in diesem Streifen finden. Lediglich die Empfehlung für einen gemütlichen Abend mit der Familie – insbesondere mit Kindern – verleiten mich dazu Zweimal sterben ist einmal zu viel noch ein paar Trostpunkte zu vergeben. Weder die Darsteller, noch die Story können den Film noch aus der Schlinge retten und daher vergebe ich an eine wirklich unlustige und plumpe Komödie zwei von zehn Troststernen.

Filmfazit:

Zweimal sterben ist einmal zu viel hört sich nach einem irre witzigem Film an, jedoch ist diese Komödie nicht mehr als eine unterdurchschnittliche Abendprogramm-Komödie für die ganze Familie.

Filmtrailer:

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