White Collar Hooligan (2012)

The Rise & Fall of a White Collar Hooligan

Filmbeschreibung:

Mike ist arbeitslos und wird bei jedem seiner Vorstellungsgespräche weggeschickt. Er findet einfach nicht den richtigen Job und zudem hat er zu schlechte Noten, da er in einem schwierigen Viertel aufgewachsen ist und nun als Hooligan tätig ist. Doch eines Tages trifft er einen alten Freund wieder, Eddie. Eddie ist wohlhabend und scheint sein Geld mit irgendwelchen Päckchen zu machen, die Mike für ihn ausliefern soll. Doch Eddie will schon bald mehr von Mike und auch Mikes Verdienst soll dadurch steigen. Als Kreditkartenbetrüger kann man schon eine Menge Geld machen, doch Mike muss schnell feststellen, dass er kein Gangster mit einer Knarre ist, sondern ein harmloser Dieb und der Szene einfach nicht gewachsen ist. Zum Trailer

Filmkritik:

White Collar Hooligan basiert auf einer wahren Begebenheit und das kann man dem Streifen förmlich anmerken. Keine Hollywood-Tricks versuchen uns hier bei Laune zu halten, nicht eine Explosion bekommt man zu Gesicht. White Collar Hooligan ist ein Krimi über Kreditkartenbetrüger, die immer weiter in diese Szene abrutschen und so langsam ihren Kopf nur noch mit Mühe aus der Schlinge befreien können. Die Story ist durchaus gut durchdacht, schön verstrickt und verrät zu Beginn auch nicht zu viel. Also für Spannung ist schon einmal gesorgt. Neben den üblichen Problemen findet man dann auch noch zu jedem „Gangster“ seine Braut, mit der er seine Schwierigkeiten hat. Wie man merkt, erwartet uns hier eine Story mit Hand und Fuß. Schade ist, dass der Streifen sich zu Beginn deutlich zieht, aber gegen Ende die Zeit wie im Fluge vergeht, mit knappen 80 Minuten liegt  White Collar Hooligan auch ein wenig unter der durchschnittlichen Spielzeit, hat aber dennoch genügend Zeit, um die Story bis zum Schluss ausführlich zu berichten. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass White Collar Hooligan hier mit seinem souveränen und stillen Auftritt die Bühne für sich beansprucht. Wenig Hollywood und ein ruhiger Erzählfluss der Gangstergeschichte machen White Collar Hooligan doch zu etwas Besonderem, zwar nicht zu einem Meisterwerk, aber unterhaltsam ist die Atmosphäre definitiv. Von mir gibt es eine Filmempfehlung für einen ruhigen Abend, ohne viel nachdenken zu müssen, sondern einfach mal den Worten dieses Mannes lauschen.

Filme-Blog Wertung: 6/10

Natürlich habe ich oben sehr viel Positives über White Collar Hooligan berichtet, aber ich muss leider an dieser Stelle sagen, dass White Collar Hooligan durch seinen ganzen Realismus und wie aus dem Alltag gegriffenen Stil oftmals langweilig und langatmig wirkt. Es gibt ein bis zwei Szenen, in denen wirklich Tempo aufkommt, aber leider ist dies schnell wieder Schnee von gestern. Daher sechs Sternchen für White Collar Hooligan, der leider ebenfalls einen falschen Titel trägt, der womöglich zu vielen verdutzten Gesichtern verhalf. Andernfalls kann ich diesen Krimifilm wirklich jedem empfehlen, da er in Punkto Story ordentlich Material zu bieten hat und durchaus überzeugend ist, da bereits zu Beginn ordentlich Spannung aufgebaut wird und dieses Niveau auch gehalten wird. Ein weiterer Punkt, der mich sehr gestört hat, war die schlechte deutsche Synchronisation, so wirkten die Stimmen – gerade bei Hauptdarsteller Nick Nevern – billig. Aber wer über diesen Aspekt hinweg sehen kann, der wird mit White Collar Hooligan ordentlich Spaß haben, wenn es denn auch mal ohne Action geht.

Filmfazit:

White Collar Hooligan ist ein realistischer Krimi über Kreditkartenbetrüger, die immer weiter in die Szene eintauchen. Neben wenigen Hollywood-Effekten findet man eine Story, die ordentlich erzählt wird, aber oftmals auch nicht richtig in Fahrt kommt. Anschauen lohnt sich aber trotzdem.

Filmtrailer:

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