White Chicks (2004)

White Chicks

Filmbeschreibung:

Die Schwestern Brittany und Tiffany Wilson leben in ihrer rosa-roten Welt, die von Gucci und Prada beherrscht wird. Doch den Beiden droht eine Entführung und aus diesem Grund beauftragt der Polizeichef Gordon seine besten Agenten dazu, die Frauen zu beschützen. Dabei handelt es sich um die beiden afroamerikanischen FBI-Agenten Kevin und Marcus. Diese schlüpfen nun in die Rollen der beiden Schwestern indem sie sich von einem Spezialteam in die Wilson Schwestern verwandeln lassen. Die beiden Agenten bemerken während ihrer Mission schnell, dass es nicht einfach ist, in die Rollen der Beiden zu schlüpfen, denn die Beiden kennen sich nicht in der Welt aus, in deren Mittelpunkt Modenschauen statt die Familie stehen.
Zum Trailer

Filmkritik:

Zu Beginn wirkte White Chicks sehr lustig, da die Gags und der Humor nicht zu aufgesetzt wirkten und die Charaktere der beiden Agenten ebenso sehr sympathisch waren. Doch als die beiden Agenten die Verwandlung hinter sich hatten, war ich erst einmal sprachlos. Denn meiner Meinung nach wirkten die beiden Charaktere ab diesem Moment lächerlich und es ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar, wie zum Beispiel die Freundinnen der Wilson Schwestern nicht bemerkt haben, dass es sich bei diesen nicht um die wahren Schwestern handelt und das nimmt dem Film die letzte Glaubwürdigkeit. Selbst die romantischen und ernsteren Szenen können deshalb nicht ernst genommen werden. Die Gags wirken auf Dauer nervig und meiner Meinung nach ist White Chicks für die magere Handlung etwas zu lang geraten, denn hier kommt schnell Langeweile auf. Darüber hinaus wirken die Dialoge zu aufgesetzt, wodurch man sich nicht in die Charaktere hineinversetzen kann. Zur Besetzung ist zu sagen, dass die beiden Cops nicht überzeugen können und auch die Freundinnen der Wilson Schwestern lächerlich wirken. Was mich besonders an dem Film gestört hat, ist das verzerrte Bild von Frauen, das hier dem Zuschauer geboten wird. Frauen leiden unter dem Magerwahn, zwängen sich in zu kleine Hosen und sind nicht besonders intelligent. Dieses Bild zieht sich durch den ganzen Film und auch die Gags gehen meist auf Kosten der weiblichen Figuren. Einzig und allein konnte Terry Crews in seiner Rolle als Latrell überzeugen. Denn das große dunkelhäutige Muskelpaket hat für viele Lacher gesorgt und hat an manchen Stellen dem Film etwas die Langeweile geraubt.

Filme-Blog Wertung: 2/10

White Chicks verdient sich lediglich 2 Sterne, denn der Film kann weder als Komödie, noch als Krimi überzeugen. Die Gags sind zu überzogen und kommen nicht wirklich bei dem Zuschauer an. Außerdem fehlt die Spannung für einen Krimi, denn die eigentliche Mission der beiden Agenten wird den ganzen Film über in den Hintergrund gezwängt und der Zuschauer wird (fast) ausschließlich mit geschmacklosen Witzen konfrontiert. Somit stehen im Mittelpunkt der Handlung die beiden falschen Wilson Schwestern und deren Erfahrungen im Leben einer Frau. Doch das Leben der Frau wird hier von einer falschen Seite beleuchtet, denn Frauen werden hier als kaufsüchtig, depressiv und biestig hingestellt. Vor allem zum Ende hin haben die Drehbuchautoren kläglich versucht, dem Film etwas Ernsthaftigkeit einzuhauchen, doch das ist ihnen nicht gelungen, da wirklich alles lächerlich wirkt. Auch die Darsteller konnten nicht überzeugen, da sie nicht die Gefühle der Charaktere vermitteln konnten. Wahrscheinlich haben sich die Produzenten auf die Besetzung verlassen, da diese von vorne bis hinten dem Klischee entspricht: Zwei schwarze Cops – beide liiert mit schwarzen Frauen und den weißen, reichen Schwestern. Die schwarzen Cops sollten an der Stelle mit ihren “Ghetto”-Sprüchen für eine lockerere Stimmung sorgen. Doch das gelingt nicht, da diese Sprüche zu aufgesetzt wirken. Meiner Meinung nach hätten sich die Drehbuchautoren einen Gefallen damit getan, wenn sie das Motto “Weniger ist mehr” befolgt hätten. Wie oben schon genannt kann der Film nur durch  Terry Crews punkten, der dem Film Etwas vom Genre der Komödien einhaucht.

Filmfazit:

Sich White Chicks anzusehen ist meiner Meinung nach Zeitverschwendung, wenn man sich nicht an die Art des Humors, der in dem Film herrscht, gewöhnen kann.

Filmtrailer:

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2 Gedanken zu “White Chicks (2004)

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