Als das Licht ausging (2012)

When the lights went out

Filmbeschreibung:

Die Maynards haben sich grade erst ihr Traumhaus gegönnt, da entpuppt sich das Haus als Fehlinvestition. Türen fliegen ständig zu, der Strom fällt oft aus und im Allgemeinen zieht es furchtbar im Haus der Maynards. Doch schnell ist klar, dass nicht das Haus schuld ist, sondern der dort wohnende Poltergeist, der macht nämlich den Maynards das Leben wirklich zur Hölle und hat es zudem auf ihre Tochter abgesehen. Zuerst beginnt alles ganzharmlos und die Maynards möchten den Spuk noch nicht so ernst nehmen, schließlich ist der Poltergeist recht nett zu ihrer Tochter, doch dann wird die Sache immer gefährlich und schließlich ist das Leben ihrer Tochter in Gefahr. Zum Trailer

Filmkritik:

Als das Licht ausging ist ein ruhiger Vertreter seines Genres, ist aber auch kein wirkliches Vorzeigebild. Der Film schleppt sich eigentlich nur so dahin und besitzt wenig Tempo, für zarte Gemüter dürfte er genügend Horror beinhalten, für Hardcore-Horror-Fans ist er definitiv zu lasch. 

Schon wieder ein Film über Exorzismus? Ja! Und es ist immer und immer wieder die selbe Leier. Zuerst fliegen nur die Türen zu, dann werden Menschen verletzt, dann muss der Pfarrer zur Hilfe eilen und dann soll der ganze Spuk vorbei sein. Als das Licht ausging bedient sich zwar dem selben Konzept, verbaut aber immerhin noch selbst kleine Variationen, die die Story nicht ganz nach 08/15 Klischeemist aussehen lassen. Die ersten Gedanken an Als das Licht ausging waren mal wieder: „Nicht schon wieder so ein billiger Film“. Die Schauspieler sind schlecht, der Slogan „Nach einer wahren Begebenheit“ ist auch schon längst nicht mehr das, was er mal war und der Gesamteindruck ist einfach nur unterdurchschnittlich. Was mich sehr verwunderte ist, dass der Streifen recht schnell Anschluss findet und den Zuschauer nicht mit einer ellenlangen Einleitung quält, sondern schnell zur Sache kommt. Immerhin ein positiver Eindruck, den ich dem Film abgewinnen konnte. Was mich jedoch sehr stört, das ist die ewige Leier mit den Poltergeistern. Es ist wirklich in jedem x-ten Film so, dass Menschen in ein neues Haus einziehen und dann soll es dort Spuken. Dann sieht man ein paar paranormale Aktivitäten, aber als aufmerksamer Leser dürfte jedem Zuschauer klar sein, was es mit diesen Aktivitäten auf sich hat. Da fragt man sich: Wenn doch schon sowieso jeder weiß, dass es sich um einen Poltergeist handelt, wieso muss man dann immer die gleiche Prozedur mit den Türen, Fenstern und der Elektrizität abziehen? Ich weiß es nicht, aber eins weiß ich und zwar, dass Als das Licht ausging ein recht angenehmer Vertreter von Poltergeistfilmen ist, aber in meinen Augen auf dem Gebiet Unterhaltung oftmals versagt.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Vier Poltergeistersterne für Als das Licht ausging. Der Film ist zu Beginn schneller als andere Streifen, aber dennoch möchte der Höhepunkt nicht so richtig erreicht werden. Als das Licht ausging ist in meinen Augen zwar ein recht durchschnittlicher und angenehmer Vertreter aus seinem Genre, mehr aber auch nicht. Es hapert an der schlechten Story, die wir zum x-ten Mal nun hören, an den wenig überzeugenden Schauspielern und an der teils schlechten deutschen Synchronisation. Im Grunde genommen ist Als das Licht ausging kein Film, den man gesehen haben muss. Wer jedoch auf Poltergeist-Filme steht, sollte hier unbedingt mal einen Blick drauf werfen, wenn er bereits alles andere durch hat und nichts mehr auf diesem Gebiet findet.

Filmfazit:

Als das Licht ausging muss man nicht gesehen haben, dürfte in der Filmgruppe aber durchaus Spaß machen, zumindest kann man sich über einige Szenen kaputtlachen.

Filmtrailer:

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