Titanic (1998)

Titanic

Filmbeschreibung:

Rose, eine 100 – jährige Dame, erzählt eine ergreifende Geschichte aus ihrer Jugend über ein Forschungsteam, welches sich auf der Suche nach einem blauen, herzförmigen Diamanten befindet und dabei das Mysterium der versunkenen und auf dem Meeresgrund liegenden Titanic aufklären möchte. Um zwölf Uhr mittags, am 10. April 1912, läuft das vermeintlich „unsinkbare“ Schiff Titanic aus. Mit an Bord die höchste Gesellschaft, welche in der ersten Klasse untergebracht worden ist und die wunderschöne Rose DeWitt Bukater mit Ihrem Verlobten Caledon Hockley und ihrer Mutter. Währenddessen sich die hohe Gesellschaft an Bord begibt, gewinnt der abenteuerlustige Jack Dawson zwei Bordtickets. An Bord lernen sich nun Rose und Jack kennen, als Jack Rose davor bewahrt, über Bord zu gehen. Die beiden verlieben sich ineinander, allerdings erweist sich ihre Liebe als schwierig, da er der dritten Klasse angehört und Rose bereits verlobt ist. Sie müssen um ihre Liebe kämpfen, doch als die Wogen geglättet zu sein scheinen, kollidiert die Titanic mit einem Eisberg und beginnt zu sinken. Erneut wird die Liebe von Rose und Jack auf eine harte Probe gestellt, denn es sind viel zu wenige Rettungsboote vorhanden, um alle Passagiere retten zu können. Und so nimmt die Katastrophe ihren Verlauf. Zum Trailer

Filmkritik:

Titanic – ein Film , von dem jeder schon einmal gehört hat und der als einer der besten Filme überhaupt gilt. Aber ist er auch sehenswert und so wunderbar wie er oftmals angepriesen wird? Titanic ist durchaus romantisch; eine bewegende Liebesgeschichte, welche sich zwischen der wohlerzogenen, aber nach Freiheit verzehrenden Rose und dem abenteuerlichen Jack vollzieht.  Die glückliche und rührende Zweisamkeit der beiden endet jäh, als die Titanic untergeht, da ein fataler Zusammenstoß mit einem Eisberg das „unsinkbare“ Schiff doch sinken lässt. Nun beginnt die volle Dramatik des Films Titanic. Weit über eine Zeitstunde hinaus  wird das Fiasko der 1912 gesunkenen Titanic dargestellt. Diese erschreckenden Bilder fesseln den Zuschauer und lassen ihn schwer atmen. Der Gedanke daran, dass sich dieses Ereignis vor 100 Jahren tatsächlich ereignete, lässt den Betrachter erzittern und fesselt ihn noch mehr. Eine bedrohliche und herzzerreisende Stimmung begleitet die Geschichte von Beginn des Filmes bis zum Ende hin. Der Zuschauer wird in die Handlung hineingezogen und somit kann er sich nur schwer von der Handlung abwenden. Die Kameraführung und die Special Effects überzeugen den Zuschauer mit der detaillierten und realitätsnahen Bearbeitung, was zu wunderschönen Bildaufnahmen führt. Diese weltberühmten Szenen sind nicht ohne Grund weltberühmt und sehr beliebt. Die Schauspieler Leonardo  DiCaprio und Kate Winslet geben ein Traumpaar ab  und man spürt förmlich das Knistern in der Luft, wenn er sie abzeichnet oder sie in einem Auto verführt, und diese greifbare, erotische Atmosphäre aufkommt. Das ist das geniale an Titanic: Cameron versetzt eine einnehmende Liebesgeschichte in eine tragische Situation, deren Ausgang in die Zeitgeschichte einging und noch heute als eine der schlimmsten Schiffskatastrophen gilt. Damit wird das Mysterium der Titanic sehr persönlich und stellt die Beziehung zu diesem Drama auf eine neue Stufe. Auch die Filmmusik unterstreicht mit jedem Ton das Geschehen im Film. Cameron stellt dieZweiklassengesellschaft konkret dar und meistert es, den Zuschauer in eine gewisse Wut zu versetzten, sobald das Ende naht und keiner bereit ist, den rund 1000 Menschen zur Hilfe zu eilen.  Er bezieht so den Zuschauer immer wieder in das Geschehen mit ein. Man hofft weiterhin den gesamten Film über, dass Rose und Jack überleben werden und ihnen eine glückliche Liebe bevorstehen wird. Allerdings sind viele Szenen zu langatmig und das ständige hin und her von Rose und Jack nimmt die dramatische und tragische Stimmung des Filmes Titanic ein Stück weit hinfort. Auch die Filmdauer  ist mit über drei Stunden zu lang und zwischendurch langweilt man sich und schweift mit den Gedanken ab. Und doch endet Titanic mit einem berührenden und bewegenden Abschluss.

Filme-Blog Wertung: 8/10

Sehenswerter Film mit toller Besetzung, einnehmenden Filmmomenten, hervorgehoben durch tolle Special Effects und melancholische Filmmusik! Aber leider erdrückt die viel zu lange Filmdauer den Zuschauer und zwischendurch wird Titanic einfach zu langweilig, was die Unterhaltung belastet. Nichts desto trotz treibt Titanic dem Zuschauer Tränen in die Augen und weckt Mitgefühl für die Verstorbenen vom 15. April 1912, weswegen ich acht Sterne vergebe.

Filmfazit:

Titanic ist für jeden geeignet, der eine traumhafte Liebesgeschichte sehen möchte und dabei im wahrsten Sinne des Wortes in tragischer Stimmung untergehen möchte. Der Film bietet Kitsch, Romantik, Mitgefühl und sehr viel Dramatik auf viel zu langer Filmdauer.

Filmtrailer:

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3 Gedanken zu “Titanic (1998)

  1. Hallo.
    Im Grunde genommen hast du mit deiner Rezension ins Schwarze getroffen.
    Das Einzige was ich zu bemängeln hätte wäre die Tatsache, daß die Special Effects natürlich für die damalige Zeit durchaus bahnbrechend waren, aber schon die Blu-Ray Version eher zur Lachnummer verkam, da man doch allzu deutlich dienTrickaufnahmen sehen konnte.
    Auch die Länge des Films ist ein Problem.
    Aber da selbst mir als Mann der Film gefällt kann er so verkehrt nicht sein. :-)
    Gruß, Max

    • Ein Meisterwerk! Die beste Verfilmung dieser gigantischen Katastrophe, in der eine gute, mit tiefen Konflikten beinhaltete Liebesgeschichte, im Vordergrund steht.

      Alle Schauspieler überzeugen, die Spezialeffekte wirken echt und lassen uns selbst zum Teil des Film werden. Alle Figuren sind charakteristisch interessant und vielschichtig dargestellt, mit vielen Gegensätzen und all den schrecklichen individuellen Schicksalen. Ein grandiöser Film über den Untergang des wohl berühmtesten Schiffes aller Zeiten. Trotz der Überlänge wirkt der Film zu keinem Zeitpunkt langatmig, er fesselt den Zuschauer von Beginn an bis zum bitteren Ende.

  2. Ich finde Titanic auch etwas zu lange geraten. Aber im grossen und ganzen ist der Film gut gelungen. Auch nach Jahren kann man ihn sich zum wiederholten Male reinziehen.

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