The Prodigies (2012)

The Prodigies

Filmbeschreibung:

Jimbo hatte eine schwierige Kindheit. Täglich wird er von seinem aggressivem Vater tyrannisiert, doch eines Tages bringt sein Vater seine Frau und sich um. Jimbo wird in psychiatrische Behandlung gegeben. Er behauptet bis heute, dass er die Schuld an den zwei Morden trägt. Er habe seine Eltern ermordet, obwohl alles auf seinen Vater deutet. Jahre später arbeitet er an der Spitze der Killian Foundation. Die Vorfälle sind schon längst verdrängt, doch Jimbos hohe Intelligenz und telekinetische Fähigkeiten schlummern noch immer in ihm. Um noch andere Kinder mit diesen Fähigkeiten zu entdecken, entwickelt er ein Spiel, das diverse Tests enthält und schon bald fünf weitere Superkinder hervorbringen soll. Zum Trailer

Filmkritik:

The Prodigies ist ein Animationsfilm; doch halt, sind Animationsfilme nicht normalerweise für kleine Kinder? The Prodigies ist es definitiv nicht, denn hier fließt ordentlich computersimuliertes Blut, wenn die Köpfe rollen. The Prodigies spielt in einer fiktiven Welt, in der der Hersteller Sony Ericsson scheinbar eine große Rolle spielt (Ich habe bis heute nicht verstanden, wieso Sony Ericsson in The Prodigies so in den Himmel gelobt wird, scheinbar sind hier ordentliche Geldsummen geflossen). Mysterium, oh Mysterium. The Prodigies behält sein Geheimnis für lange Zeit und nimmt es teils sogar mit ins Grab. Für meinen Geschmack definitiv zu viel Zurückhaltung. Man weiß eigentlich nichts über die Prodigies und bis man deren Fähigkeit erkannt hat, benötigt es ordentlich Laufzeit. Die Animationstechnik ist wirklich schön anzusehen und lässt keine Wünsche offen, doch irgendetwas fehlt. Es ist das Menschliche, dass auf emotionaler Ebene viel beim Zuschauer bewirken kann. In The Prodigies geht nämlich nichts, wirklich gar nichts. Man baut keine Bindung zum Hauptcharakter auf und Mitgefühl braucht man auch nicht voraussetzen. eigentlich schade, dass die Charaktere sich so gefühlskalt in ihrer Welt bewegen und man lediglich zwei bis drei Figuren tiefer vorstellt. Über die anderen erfährt man lediglich eine kleine Hintergrundgeschichte, die sich in einem Satz erklären lässt. Die Idee ist gut, die Umsetzung teils gelungen, die Story jedoch völliger Humbug. Es ist die typische Leier. Das typische Spiel zwischen Gut und Böse und Ausnutzung von Superkräften. Man sollte hier also keine Wunder, oder eine Story zum Nachdenken erwarten. Als das Klischee (Die Bösen dringen ins Weiße Haus ein und zünden Atomwaffen) aufgefahren wird, war es für mich gelaufen. Wieso muss es immer die selbe Leier sein? The Prodigies ist in meinen Augen lahm und nicht sehenswert, es fehlt an Tiefe, Originalität und Gefühlen.

Filme-Blog Wertung: 4/10

Mehr als vier Sterne kann ich nicht locker machen. The Prodigies mangelt es an vielem. Die Charaktere sind schwach und zeigen wenig Gefühle. Die ganze Welt bewegt sich in einem kalten Schleier, lediglich das virtuelle Blut bringt Farbe ins Spiel. Neben der klischeehaften Story und dem schlechten Spannungsverlauf kann The Prodigies nicht wirklich mehr bieten, um zu überzeugen. Die Animationen sind recht nett und wirken zu Beginn auch wirklich grandios, aber mit zunehmender Laufzeit, wird man das Gefühl einfach nicht mehr los, dass The Prodigies langweilt. Schade eigentlich, denn The Prodigies beginnt wirklich vielversprechend und auch das Konzept kann durchaus überzeugen, doch dies scheint eben nur die halbe Miete zu sein und so muss man leider eine Enttäuschung hinnehmen. Von mir gibt es keine Filmempfehlung. Wer vielleicht nichts Besseres zu tun hat und kein Problem damit hat, dass wieder einmal die Bösewichte amerikanische Atomwaffen zünden und sinnlos die Welt zerstören möchten, kann ja einen Blick auf The Prodigies werfen.  

Filmfazit:

The Prodigies ist ein Animationsfilm für Erwachsene. Doch leider ist der Film in Punkto Story wenig anspruchsvoll und überfüllt mit typischen Klischees.

Filmtrailer:

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