Filmkritik: The Lucky Ones (2009)

The Lucky Ones

Filmbeschreibung:

Im Flugzeug von Deutschland nach New York lernen dich die drei US Soldaten Colee, Cheever und TK kennen. Sie sind auf dem Weg in die Heimat, nachdem sie lange Zeit im Irakkrieg eingesetzt waren. Als sie bei der Ankunft in New York merken, dass alle anderen Flüge gestrichen sind, um nach Hause zu kommen, besorgen sie sich den letzten Mietwagen des Flughafens. Es beginnt ein Road Trip durch das halbe Land und die Drei lernen sich besser kennen. Colee ist aufgrund einer Wunde am Bein nicht mehr fähig für die nächste Zeit den Dienst anzutreten und hofft von den Eltern ihres verstorbenen Freundes, die sie noch nicht einmal kannten, aufgenommen zu werden. Cheever hingegen muss erfahren, dass seine Frau sich von ihm scheiden lassen will, da er das letzte mal vor 2 Jahren zu Hause war. Außerdem braucht sein Sohn 20.000$ für sein Studium. TK ist nach einem Schuss in sein bestes Stück zwischenzeitlich impotent , bevor seine Verlobte etwas von dem Unfall mitbekommt und hofft das Problem bei den Prostituierten in Las Vegas lösen zu können. Während ihrer Reise lernen sich die drei gegenseitig kennen, jedoch lernen sie auch vieles über sich selbst. Zum Trailer

Filmkritik:

The Lucky Ones ist ein Road Movie, was der Grund war, wieso ich zu Beginn ziemlich verwundert war. Denn von einem Film, der von drei patriotischen US Soldaten handelt, erwartet man nicht, dass es sich dabei um einen Road Movie handelt. Meistens sind die Filme, in denen es um US Soldaten im Irakkrieg geht, etwas ernster, da dieses Thema in den USA eine sehr große Bedeutung für die dort lebenden Menschen hat, wie man an den Menschen im Film schon sehen konnte. Deshalb fand ich es außergewöhnlich, dass die Soldaten mit ihren Macken und Ängsten in diesem amerikanischen Film zu sehen waren. Die Handlung des Films ist nicht sehr umfangreich, dennoch wurden die 113 Minuten sinnvoll genutzt, um Spannung aufzubauen. Es gab auch einige sehr lustige Stellen, aber auch einige dramatische. Obwohl die Spannweite der Gefühle im Film überaus groß ist, kann man die Atmosphäre nachfühlen. Des Weiteren fand ich auch die Figuren im Film sehr gut. Cheever, der von seiner Frau am Tag seiner Rückkehr verlassen worden ist, fühlt sich überrumpelt und ist überfordert mit der Situation 20.000$ für das Studium seines Sohnes aufzutreiben. Meiner Meinung nach handelt es sich bei ihm um die Figur, bei der man am meisten über den Charakter herauskriegen konnte. Dennoch waren die Schauspieler alle ziemlich gut in ihren Rollen. Von den Schauplätzen bin ich jedoch nicht allzu sehr überzeugt worden, da man als Zuschauer nur keine besondere Landschaft oder ähnliches gesehen hat.

Filme-Blog Wertung: 7/10

The Lucky Ones hat sich 7 Sterne verdient. Pluspunkte verdient der Film durch die spannende Handlung. Diese beinhaltet so manche Klischees, die man aus vielen amerikanischen Filmen kennt, wie zum Beispiel die Probleme der Menschen, die wieder aus dem Krieg nach Hause kommen und dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass der Film auf seine eigene Art mitreißend ist. Meiner Meinung nach haben die Drehbuchautoren es wirklich geschafft, eine Mischung aus Trauer und Witz herzustellen, die dazu führt, dass der Film “realer” wirkt. Nicht sehr gut fand ich, dass der Film ein Road Movie ist, denn diese Art von Filmen passt nicht ganz zu einem patriotischen Film. Das Ende ist meiner Meinung nach gelungen, da dieses viel Platz für Phantasie offen ließ. Ebenso haben mir die Charaktere und die Darsteller in ihren Rollen gut gefallen.

Filmfazit:

The Lucky Ones ist ein eher unbekannter Film, aber das nicht zu Recht! Es ist ein Film, der sehr real wirkt, viele verschiedene Gefühle zeigt und bei dem man vieles über die Charaktere lernt. Somit ist der Film, trotz einiger Mankos sehenswert.

Filmtrailer:

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