Filmkritik: The Descent – Abgrund des Grauens (2005)

The Descent

Filmbeschreibung:

The Descent erzählt eine Geschichte von sechs besten Freundinnen, die es sich zur Tradition gemacht haben, jedes Jahr einen abenteuerlichen Trip in die Natur zu unternehmen. Doch beim letzten Mal verlor Sarah Ehemann und Kind bei einem tragischen Autounfall. Da dies auch eine gute Ablenkung für die immer noch traumatisierte Sarah sei, planen die restlichen fünf Freundinnen dieses Jahr einen Kletterausflug mit Sarah in eine Höhle zu unternehmen. Doch die Gruppenführerin Juno hat ihren Freundinnen etwas Wichtiges verschwiegen, denn sie sind nicht alleine in der Dunkelheit.

Filmkritik:

Regisseur und Drehbuchautor Neil Marshall macht Schluss mit lustig, in seinem Horrorfilm – The Descent – weist er direkt auf die Urängste der Menschen hin und versetzt uns damit in Angst und Schrecken. Doch die Handlung von – The Descent – ist einfach gehalten, bietet aber dennoch genug Material, um eine ordentliche Atmosphäre daraus zu schaffen. Die Kulisse des Films ist nass, dunkel und Kalt gehalten und bietet damit ideale Verhältnisse, um einen guten Horrorfilm daraus zu drehen. Und soviel zum genutzten Potential, nun zum ungenutzten Potential, von dem es doch leider einiges gibt, denn zu Beginn von – The Descent – erzählt die Protagonistin – Sarah – von dem tragischem Unfall, bei dem ihre Familie starb, danach werden Erinnerungen an die guten alten Zeiten mit Fotos festgehalten und nun geht es ab in die Höhle. Ab hier beginnt dann das klettern, krabbeln und schon das Schreien, aber nicht wegen den Kreaturen – Nein -, denn diese lassen sich erst nach einer ganzen Stunde blicken. Nach dem lang ersehnten Erscheinen sind sie dann doch nicht einmal so furchteinflößend, wie man vermutete, da hätten sie eher im Dunklen bleiben sollen. Die Lichteffekte sind keineswegs gut umgesetzt, somit wird jeder aufmerksame Zuschauer bemerken, dass das Licht keineswegs von den Lampen der Frauen kommen kann, doch bei so einem Low-Budget-Film ist auch nichts anderes zu erwarten. Dennoch konnte uns The Descent doch sehr überraschen, auch wenn die Handlung klischeehaft ist, wurde sie solide , mit einigen netten Schockmomenten umgesetzt.

FilmeBlog Wertung: 7/10

The Descent ist ein spannender und gelungener Film, welcher dazu motivierte, sich in die Lage der handelnden Personen zu versetzen, die sich durch enge Schächte quetschen müssen. Doch Dunkelheit und enge Schächte sind nicht alles, was einem Angst machen könnte, denn zusätzlich zu dem psychischen Druck, kommt noch die Gefahr dazu, von den den Kreaturen zerfleischt zu werden. Somit sind sieben Schocksterne für The Descent verdient.

Fazit:

Nichts für schwache Nerven, The Descent knabbert so manchen letzten Nerv durch und ist für Horrorfans zu empfehlen.

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