Filmkritik: Suck – Bis(s) zum Erfolg (2010)

Suck - Bis(s) zum Erfolg

Filmbeschreibung:

The Winners ist die wohl erfolgloseste Rockband aller Zeiten. Da kaum Geld für Essen und eine Unterkunft da ist, müssen sie in ihrem Leichenwagen übernachten und Leben von der Hand in den Mund. So irren sie nun schon seit Monaten durch das Land und hoffen auf einen Plattenvertrag oder den großen Durchbruch. Eines Abends verschwindet die Bassistin mit einem merkwürdigen Mann und taucht erst wenige Tage später völlig verwandelt wieder auf. Sie hat sich eindeutig verändert, doch das ist zunächst egal, denn plötzlich stehen die Fans auf The Winners und bejubeln sie förmlich. Joey stört es zunächst nicht, dass die Fans nur wegen seiner Bassistin Jennifer da sind, doch irgendwann kommt auch er hinter ihr schmutziges Geheimnis. Zum Trailer

Filmkritik:

„Suck sucks“, passt an dieser Stelle leider nicht, wobei das Wortspiel echt gut wäre, doch ich muss zugeben, dass Suck ein außergewöhnlicher Vampirfilm mit einem ganz eigenen Stil ist. Twilight-Fans sollten besser Abstand von diesem Film mit Blut und Handlung nehmen. Vampire glitzern eben nicht in der Sonne und „kloppen“ sich nicht mit räudigen Hunden, nein in Suck geht es ein bisschen mehr zur Sache, denn Vampire sind nicht eben die netten Monster und trinken Blut aus Konserven. Okay, mit der Handlung habe ich vielleicht ein bisschen dick aufgetragen, aber immerhin kann der Plot unterhalten und man wird nicht zu Tode gelangweilt. Suck sollte man als Satire auffassen, so schräg wie sich einfach jeder in diesem Vampirfilm verhält. Kaum einen Charakter kann man wirklich ernst nehmen und ständig wird man mit neuen Ideen überrascht, wo man einfach eingestehen muss: das nenn’ ich doch mal Abwechslung. Im Gesamteindruck wirkt Suck – Bis(s) zum Erfolg – aber doch eher wie ein D-Movie mit netten kleinen Akzenten. Denn da wären die schlechten Dialoge, die nicht überzeugenden Schauspieler, der wirklich schlechte Vampirjäger und die etwas sinnlosen Story die den Film zu keinem Überflieger machen. Dennoch sind die genannten Punkte so dermaßen schlecht, dass sie schon wieder gut sein können. Suck hat den enormen Vorteil, dass er sich in die Köpfe der Zuschauer einbrennt und dort verharrt. Aber nichtdestotrotz verknüpft Suck sehr viele Rock ‘n’ Roll Klischees mit Vampiren. Angefangen von Drogen und Aftershowpartys, bis hin zum großen Absturz und der Wiederkehr in das normale Leben, ist alles vertreten, selbst das Motto „Einmal Rocker, immer Rocker“ müssen die Protagonisten am eigenen Leib erfahren. Alles in allem eigentlich ein gelungener Film, mit netten kleinen Extras, die es so noch nicht gegeben hat und zudem eine gute Alternative zu den Twilight-Vampirfilmchen.

Filme-Blog Wertung: 6/10

 

Mehr als sechs Sterne sind im Gesamteindruck leider nicht drin. Eigentlich sehr schade, da Suck mir vom Stil her sehr gefallen hat und wirklich mal Abwechslung bot. Doch sehr störend waren einfach die absolut nicht überzeugenden Schauspieler und die schlechte Story, die schnurstracks auf das Ende abzielt und vollkommen vorhersehbar ist. Es sind die kleinen Dinge, die Suck zu etwas Besonderem machen, weshalb Suck auch eine überdurchschnittliche Wertung von sechs Sternchen erhält. Denn ansehen kann man sich diese Vampir-Satire auf jeden Fall. Man sollte nur keinen Film wie Twilight, oder 30 Days of Night erwarten. Suck versucht durch ein bisschen Blut, ein bisschen Spaß und ein bisschen Rock ‘n’ Roll seine ganz eigene Vampirgeschichte zu erzählen, leider mit wenigem aber banalen Hintergrundinformationen.

Filmfazit:

Vampire glitzern nicht, sondern sind blass und blutverschmiert. Suck ist ein amüsanter Vampirfilm mit extravagantem Akzent und schlechten Schauspielern.

Filmtrailer:

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