Spring Break Massacre (2011)

Spring Break Massacre

Filmbeschreibung:

Alles steht in den letzten Vorbereitungen für das diesjährige Spring Break und schon wenige Tage zuvor beginnen die ersten Privatfeiern in den Häusern des kleinen Dorfes. Doch die Pyjama-Party, welche einige Freundinnen während dieser Zeit veranstalten, scheint unter keinem wirklich guten Stern zu stehen. Ein vor Jahren verurteilter vermeintlicher Serienkiller ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und treibt nun in der Gegend sein Unwesen. Fälschlicherweise wurde er eines Mordes beschuldigt und scheint jetzt genau diesen begehen zu wollen, um seine Strafe zu rechtfertigen. Doch ist wirklich er es, der hinter all dem steckt? Auch der in der Nachbarschaft wohnende Sexualstraftäter macht keinen sehr seriösen Anschein und stellt somit möglicherweise auch eine Bedrohung für die feierlustigen Teenies dar. Zum Trailer

Filmkritik:

Sehr erstaunt war ich, als ich – nachdem ich mir den Trailer zu Spring Break Massacre angesehen hatte – gelesen habe, dass es sich hierbei nicht etwas um einen gewöhnlichen Horror-Splatter, sondern zugleich auch um eine Komödie handelt. Jedoch ist von einer Komödie in Spring Break Massacre, bis auf einige wirklich flache und unbedeutende Gags und mehr oder weniger skurrile oder absolut langweilige Morde absolut nichts zu sehen. Weitergehend habe ich mich bereits nach wenigen Minuten von Spring Break Massacre gefragt, welchen Sinn dieser etwas andere Streifen denn nun verfolgt und worauf hier letztendlich hin gearbeitet wird. Auch nicht gerade typisch ist hier wohl die wirklich kurze Laufzeit von Spring Break Massacre, welche mit weniger als 75 Minuten – Abspann und Outtakes abgezogen – alles andere als durchschnittlich ist. Und hier sei wirklich erwähnt, dass die Outtakes am Ende eher den Anschein einer Komödie machen, als der ganze Rest von Spring Break Massacre. Besonders das Bild in Spring Break Massacre erregt eine Menge aufsehen, denn dieses ist nicht etwa durchgehend wie in anderen Filmen, sondern an sehr vielen Stellen sehr stark in den Vordergrund gedrängt, dadurch das hier sehr weiche Farben, oder auch teilweise einfach einmal schwarz-weiß Szenen eingebaut wurden. Von weiterer Bedeutung – Mal abgesehen davon die Produktionskosten niedrig zu halten und die nicht vorhandene Spannung weiter aufzubauen – ist dieses jedoch nicht und erweist sich somit schlichtweg. Sehr überrascht hat mich hier besonders das Ende von Spring Break Massacre, welches für dieses Genre, auch wenn der Film zum Teil dem Comedy-Genre eingeordnet wurde, alles andere als gewöhnlich ist. Von einer soliden Schauspielerleistung kann man in Spring Break Massacre ebenfalls nicht reden, denn besonders in den Outtakes ist die Unsicherheit der einzelnen Darsteller wirklich sehr gut zu erkennen und es tut dem Betrachter schon fast Leid, zu sehen, dass diese sich nicht einmal die einfachsten Sequenzen oder Texte merken können.

Filme-Blog Wertung: 3/10

Als Horrorkomödie versagt Spring Break Massacre auf ganzer Linie. Als reiner Horrorfilm hätte man hier sicher über eine etwas höhere Wertung reden können, wobei auch die Standard-Story des Spring Break Massacre nicht wirklich überzeugen kann. Weder gute Schauspieler, noch eine gute Darstellung der Szenen ist hier geboten und somit können auch die sehr gewöhnungsbedürftigen Farbeffekte hier zu einer besseren Wertung beitragen. Dennoch ist der Film allemal unterhaltsam – auch aufgrund der zu Beginn des Öfteren verwendeten kleinen Witzeleien – und die 08/15 Horrorstory beginnt immerhin nicht zu Langweilen, was bei einer sehr kurzen Gesamtlaufzeit von lediglich 81 Minuten nichts Besonderes ist. Sicher auch ein wirklich gutes Partyelement für einige Betrachter ist bei Spring Break Massacre möglicherweise die viele nackte Haut, auf welche bereits auf dem Cover hingedeutet wird. Somit erntet Spring Break Massacre eine sehr dünne 3 Blutsternchen-Wertung und macht seinem Genre nach Filmen wie Tucker and Dale Vs. Evil oder Zombieland nicht gerade alle Ehre.

Info:

Nach etwas 70 Minuten ist die Story von Spring Break Massacre bereits abgehandelt und es folgen lediglich noch einige Outtakes und die abschließenden Credits.

Auf die weichen Farben und die schwarz weiß Szenen hat man hier lediglich gesetzt, um die Kosten der Produktion von Spring Break Massacre gering zu halten und dem Film einen kleinen Hauch von etwas  Originalität zu verleihen, auch wenn der Betrachter durch diese Szenen meist abgelenkt wird.

Filmfazit:

Kein sehenswerter Film, der keineswegs eine akzeptable Handlungskette beinhaltet. Jedoch auf jeden Fall einer geeigneter Film für jede Party, auf der man einen niveaulosen Film, der lediglich zur Unterhaltung dient, immer wieder gut gebrauchen kann.

Filmtrailer:

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