Resident Evil – Afterlife (2010)

Resident Evil 4 - Afterlife

Filmbeschreibung:

Resident Evil 4 – Afterlife – handelt, wie sollte es auch anders sein, erneut von der jungen Alice, welche mit ihren Klonen auf dem Weg zum Vorsitzenden der Umbrella Corporation ist, um Rache zu nehmen, für das was ihr und auch dem Rest der Menschheit durch den Konzern angetan wurde. Der T-Virus hat sich mittlerweile über den gesamten Planeten verbreitet und die Umbrella Corporation führt weiterhin ihre Experimente im Untergrund durch. Doch sind sie dort wirklich so sicher, wie sie denken? Zum Trailer

Filmkritik:

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich wirklich große Erwartungen an den vierten Resident Evil Film hatte, da überall Werbung für den Film zu sehen war und weil es am Ende des 3. Teils wirklich so schien, als wäre die Reihe auf einem Weg der Besserung. Etwas skeptisch war ich bereits, als ich gelesen hatte, dass der Film mit FSK 16 eingestuft wurde und nicht, wie sonst üblich, ohne Jugendfreigabe. Besonders letzteres kann ich leider absolut nicht nachvollziehen, da der Film erst Recht durch die Anwendung der 3D-Technik im Horror-Genre eine FSK 18 Freigabe hätte bekommen müssen. Aber wie auch immer, denn das war bei weitem nicht das Einzige, was es bei diesem Film zu kritisieren gibt. Es beginnt mit dem üblichen Kritikpunkt aller Resident Evil Filme, nämlich dass die Anfänge und Enden der jeweiligen Teile absolut nicht zusammen passen. Noch dazu kommt, dass man besonders in Resident Evil 4 absolut verloren ist, wenn man das dazugehörige Spiel nicht gespielt hat oder zumindest die Handlung des selbigen kennt. Sollte man die Handlung des Spiels nicht kennen, wird auch sicher niemand den ganzen Film bei erstmaligem Betrachten verstehen und wahrscheinlich werden auch beim 2. Mal noch zahlreiche Fragen unbeantwortet bleiben. Der Film orientiert sich einfach zu stark am Spiel; es wurden nur wenige eigene Ideen mit eingebracht. Die Story des Films ist an vielen Stellen nicht wirklich packend und leider geht sogar hier und da der Rote Faden, welcher sich über die ganze Reihe erstreckt, verloren.  Leider ein wirklich misslungener 4. Teil einer Filmreihe, von der man bisher deutlich besseres gewohnt war.

Filme-Blog Wertung: 5/10

Viele viele Abzüge gibt es für den 4. Teil der Reihe dafür, dass er für alle, die noch niemals im Leben ein Resident Evil Spiel gespielt haben kaum zu verstehen ist. Bis zum Ende des 3. Teils distanzierten sich die Filme noch in gewisser Weiße vom Spiel und bewiesen so, eine gewisse Eigenständigkeit, welche in Resident Evil 4 leider komplett fehlt. Auf einmal gibt es nicht nur Zombies, sondern auch überdimensional große Henker und andere mutierte Wesen, die sich wie es scheint nur durch Schüsse von unten durch den Kopf und andere seltsame Methoden töten lassen. Es ist mir wirklich ein Rätsel wieso eine wirklich zu Beginn sehr gute und weltweit bekannte Filmreihe so verkommen konnte. Kleine, aber wirklich nur kleine Pluspunkte, bekommt der Film für seinen mir unverständlichen, aber doch sehr großen Erfolg, welcher sich lediglich durch die 3D-Technik erklären lässt.

Filmfazit:

Resident Evil 4 ist kein wirklich sehenswerter Teil der Reihe und man kann nur hoffen, das Resident Evil  – Begins – , der für das Jahr 2012 geplant ist wieder etwas logischer und vor allem ein ganzes Stück einfallsreicher gestaltet ist.

Info:

Viele Fragen sich an dieser Stelle sicher, warum ich nicht Resident Evil – Degeneration – kritisiere, welcher eigentlich noch vor Resident Evil 4 erschienen ist. Das lässt sich relativ schnell erklären, denn Resident Evil – Degeneration – gehört zu einer separaten Reihe von Animationsfilmen, die mit den echten Resident Evil Filmen – mal abgesehen von den Zombies – nichts zu tun haben. Ein weiterer Grund ist sicher auch, dass ich kein wirklicher Fan von Animationsfilmen im Allgemeinen bin und dass der Film wirklich keine Empfehlung wäre.

Filmtrailer:

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