Noobz – Game Over (2013)

Noobz - Game Over

Filmbeschreibung:

Andy, Cody und Oli haben generell nicht allzu viel gemeinsam. Doch eine Sache verbindet sie in ihrem Leben mehr als alles andere, denn sie sind allesamt Gamer. Und in ihrer Community mehr oder weniger erfolgreiche Spieler, wenn man im Vergleich dazu das Privatleben der Zocker etwas genauer betrachtet. Cody beispielsweise hat erst vor kurzem seinen Job verloren und auch in seiner Beziehung sieht es seit längerer Zeit nicht mehrallzu rosig aus. Seine Freundin hat genug von Codys Chiller-Dasein und trennt sich von dem erfolglosen Hobbyspieler. Ein Grund mehr für die drei Jungs endlich mal wieder ein bisschen Zeit miteinander zu verbringen und der Spielerwelt zu zeigen, was sie wirklich auf dem Kasten haben. Beim diesjährigen GoW3-Turnier treten sie gegen Heerscharen von Gleichgesinnten an und wollen ihr Können unter Beweis stellen. Alle sollen sehen, dass die drei Freunde nicht die Verlierer sind, für die sie in ihrem Leben jeder hält. Zum Trailer

Filmkritik:

Wer sich beim Lesen des Titels bereits auf einen mit Internetabkürzungen gespickten und mit den neusten Games verzierten Zockerfilm freut, der kann getrost die Finger von Noobz – Game Over - lassen, denn der Film bietet nicht ansatzweise eines dieser Themen. Über eine Millionen Gamer gibt es auf der Welt und für Noobz – Game Over - hat man sich scheinbar die größten Vollpfosten aus dem großen bunten Haufen von Hobbyzockern herausgesucht. Körperlich Erwachsene – geistig aber noch extrem im Kindesalter steckende – junge Männer treten in einem Turnier gegen ein paar Kids an, die nicht nur rein spielerisch überlegen sind, sondern gleichsam auch deutlich mehr Plan vom Leben im Allgemeinen zu haben scheinen. Klingt ja wahnsinnig interessant… Zehn Minuten schaut man sich den Streifen an und fragt sich immer wieder was das ganze Theater in Noobz – Game Over - eigentlich soll… 30 Minuten schaut man sich das Teil an und ist entsetzt, wie lange man eine völlig leere Story eigentlich in die Länge ziehen kann. Und nach geschlagenen 100 Minuten ist man genauso schlau wie am Anfang. Unnütze Szenen wohin das Auge blickt. Noch dazu stumpfe Witze und ein paar Schauspieler, bei denen von Sympathie nun wirklich nicht die Rede sein kann. Mitleid sollte man vielmehr mit den einzelnen Charakteren in Noobz – Game Over - haben, die allesamt sehr oberflächlich abgehandelt werden und wie Marionetten sinnlos von einem Ort zum nächsten fahren, um das Abenteuer ihres Lebens zu bestreiten. Noch dazu kommt Musik, die schlechter nicht ins Geschehen eingebaut werden könnte. Ein Lied über einen Gamecontroller erscheint zwar durchaus passend in Noobz – Game Over – ist aber dennoch extrem deplatziert und sorgt letztlich auch nicht mehr für einen höheren Unterhaltungswert, oder gar mehr Freude an dem Streifen. Viel zu vorhersehbar sind mit der Zeit all die dämlichen Absichten der Protagonisten, die das Geschehen noch irgendwie auflockern sollen, letztlich aber doch nur für ein paar langweilige und vor allem anstrengende Minuten mehr in der Laufzeit sorgen.

Filme-Blog Wertung: 3/10

Schlappe drei Gamersterne gibt es für Noobz – Game Over – und damit ist der Streifen noch absolut ausreichend bedient. Eine Komödie ohne Witze, die sich noch dazu tierisch in die Länge zieht und schon nach den ersten Minuten zum Abschalten animiert, hat es nun wirklich nicht besser verdient. Den Streifen muss man absolut nicht gesehen haben und besonders im Comedy-Genre hätte Noobz – Game Over - sicher niemand vermisst. Und als man dann merkt, dass man mit den drei Hauptcharakteren nicht ganze 100 Minuten überbrücken kann, baut man eben noch ein paar Nebencharaktere ein und versucht die sowieso schon ziemlich lausige Geschichte etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Alles letztlich jedoch ohne Erfolg. Noobz – Game Over - ist und bleibt ein wenig reizvoller Film, der weniger die Geschichte von ein paar Gamern, als vielmehr die Story von ein paar Männern Mitte dreißig erzählt, die völlig erfolglos durch ihr Leben irren und deren einziger Freund ihre heimische Spielekonsole zu sein scheint. Schwach.. Wirklich schwach… Und vor allem eine immense Enttäuschung für all diejenigen, die auf den Trick hereingefallen sind, dass es sich bei dem Teil ja vielleicht um einen spacigen Zockerfilm der Neuzeit handeln könnte. Wer den Film dennoch sehen möchte, der kann sich allerdings auch auf ein paar nackte Bitches im Bordell einstellen, denen die Jungs einen kleinen Besuch abstatten.

Filmfazit:

Der erste und gleichzeitig auch der schlechteste Film über eine halbreife Gruppe von Zockern, die weder im Leben erfolgreich sind, noch in irgendeiner Weise das Interesse des Betrachters für sich gewinnen können. Noobz – Game Over - muss man nicht gesehen haben und wer einen Hardcore-Gamerfilm erwartet, der ist bei dem Teil definitiv an der falschen Adresse!

Filmtrailer:

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2 Gedanken zu “Noobz – Game Over (2013)

    • Hi Mustafa,

      nach dem Lesen der Kritik erscheint dir das Teil hoffentlich nicht mehr ganz so interessant! ;) Zieht sich wirklich unglaublich in die Länge und wirklich dran erinnern wird man sich wohl auch nicht mehr. Noobz war für mich eine klare Enttäuschung auf ganzer Linie… :(

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