Filmkritik: Night of the Demons (2011)

Night of the Demons

Filmbeschreibung:

Die drei Freundinnen Lily, Maddie und Suzanne wurden von einer Bekannten zu einer Halloweenparty eingeladen, auf der sie endlich mal wieder all ihre Sorgen hinter sich lassen und eventuell auch ein paar nette Jungs kennen lernen möchten. Und tatsächlich wird es für die drei heißen Mädels eine Nacht, die sie ihr ganzes Leben lang nicht mehr vergessen sollen, denn die Nacht der lebenden Toten entwickelt sich buchstäblich zur Hölle auf Erden. Schauplatz der Feier ist ein leerstehendes Gebäude, in welchem vor nun mehr als 80 Jahren schreckliche Dinge geschehen sein sollen und in dem angeblich Dämonen ihr Unwesen treiben. Und gerade diese Geschichte, die viele nur für einen schlechten Scherz oder ein altes Märchen gehalten hatten, soll das Leben der drei Teenies und das ihrer Freunde nun grundlegend verändern. Zum Trailer

Filmkritik:

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe noch nicht wirklich viele Filme über dämonische Besessenheit oder solche Dinge gesehen, es sei denn man zählt einige kleinere Kultfilmchen wie Satans little Helper dazu. Dennoch denke ich Night of the Demons sehr gut einschätzen zu können, denn nach wenigen Minuten sollte dem Betrachter bereits klar werden, dass dieser Film völliger Trash ist. Mit einer auf alt getrimmten Eröffnungsszene und einem notdürftigem Einbauen von so etwas wie einer Story gegen Mitte des Films, wird hier versucht einem billigen Dämonenstreifen mehr Leben einzuhauchen. Ebenso billig wie die ganze Kulisse in Night of the Demons sind nun auch die sehr nett anzusehenden Darstellerinnen, die sich nicht eben mit ihrer schauspielerischen Leistung, sondern vielmehr mit ihrer Körbchengröße zu überbieten versuchen. Ganz nach dem Motto Sex-Sells fallen hier jedoch nicht nur die Kostüme der Darstellerinnen, sondern vielmehr auch deren Verhalten und ihre oftmals zweideutigen Dialoge in Night of the Demons aus. Auch mit Klischees geizt Night of the Demons nicht einmal ansatzweise und so befinden sich die wirklichen Schocker, von denen der Film zumindest drei oder vier zu bieten hat, genau an den Stellen wieder, an denen man sie als Zuschauer auch vermutet. Für Partys dürfte Night of the Demons sicherlich besonders gut geeignet sein, denn mit viel Alkohol lässt sich dann auch über die mehr oder weniger sinnfreie Story hinwegsehen und man kann sich voll und ganz an den ständigen Partyszenen in Night of the Demons sattsehen, in denen die drei leicht-bekleideten Protagonistinnen nicht gerade geizen mit ihren Reizen.

Filme-Blog Wertung: 3/10

Night of the Demons ist bei weitem nicht das, was man einen gelungenen oder vielleicht auch nur passablen Film nennen sollte, aber dennoch ist es letztlich das Zusammenspiel aus überdurchschnittlich – man verzeihe mir das Wort – nuttigem Cast und den zahlreichen Partyszenen in den ersten Minuten und letztlich auch die völlig schwachsinnige und niveaulose Story, die Night of the Demons einen gewissen Touch verleihen, der ihn um einiges erträglicher Macht. Abzüge gibt an dieser Stelle neben den bereits genannten negativen Aspekten insbesondere auch für die Tatsache, dass Night of the Demons nach gut der Hälfte der Laufzeit dann doch irgendwie der Atem ausgeht und sich alles nur noch um die ewige Hetzjagd zwischen Mensch und Dämonen dreht, was letztlich auch dadurch nicht weniger langweilig erscheint, dass man noch einmal versucht hat, eine komplette Geschichte vorzugeben, an der sich der Film nun mühsam entlanghangelt. Als reiner Trashfilm hätte Night of the Demons somit vielleicht sogar noch an der vier- oder eventuell sogar an der fünf-Sterne-Wertung kratzen können. Die drei Sterne lassen sich also lediglich rechtfertigen durch die – wie ich zumindest finde – etwas unerwarteten Splatter-Szenen und die zumindest zu Beginn wirklich unterhaltsame Geschichte von Night of the Demons, in den man hin und wieder auch mal einen Lacher investieren kann. Besonders das Ende des Films dürfte man so wohl noch nie gesehen haben!

Remake und Sequel / Prequel:

Bereits ab Ende der 80-er bis Ende der 90-er Jahre gab es eine dreiteilige Filmreihe mit dem Titel Night of the Demons – Das Haus der Dämonen. Der nun gut 20 Jahre später erschienene Night of the Demons zeigt einige wenige Szenen des Vorgängers, wie zum Beispiel die Lippenstiftszene, in abgewandelter Form und stellt in gewisser Weise ein Remake des ersten Teils der damaligen Reihe von 1988 dar. Ein weiterer Teil des neuen Night of the Demons Parts ist ebenfalls bereits im Gespräch und soll Gerüchten zufolge irgendwann Ende 2012 erscheinen.

Filmfazit:

Nicht mehr als ein recht unterhaltsamer Film, der wohl noch am besten geeignet sein dürfte für eine Party, auf der man sich nicht auf jeden sinnlosen Dialog der Protagonisten konzentrieren muss und dennoch dank der lahmen Story den Faden nicht verliert. Sex-Sells scheint hier das einzige Motto zu sein, an dem sich Night of the Demons orientiert!

Filmtrailer:

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