Mini’s first Time – Mein erster Mord (2006)

Mein erster Mord

Filmbeschreibung:

Mini ist kaltblütig und hinterhältig. Sie liebt es, neue Erfahrungen zu sammeln. Bei ihrem ersten Mal als Callgirl, ist ihr Stiefvater Martin zufälligerweise ihr erster Kunde. Die beiden schlafen miteinander und beginnen eine Affaire. Da sie ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter Diane pflegt, entwickelt sie mit Martin einen Plan, diese aus dem Weg zu schaffen und sich so ein schönes Leben mit ihrem Vermögen zu machen. Denn ihre alkoholabhängige Mutterliebt sie nicht und hat sich in der Vergangenheit mit Hilfe vieler Affairen durchs Leben gekämpft. Um Diane loszuwerden, beginnt sie, ihrer Mutter Tabletten zu verabreichen, wodurch diese langsam durchdreht. Doch Martin und Mini treiben es immer weiter, indem sie Diane bedrohen und immer weiter durch psychische Mittel fertigmachen. Als sie es schließlich schaffen Diane umzubringen, schöpfen die Ermittler verdacht. Doch Mini ist skrupellos und ihr ist jedes Mittel recht, den Verdacht von sich abzuwenden. Zum Trailer

Filmkritik:

In Mein erster Mord geht es um die skrupellose Mini. Diese ist mitten in ihrem letzten Highschooljahr und zeigt sich ihren Mitschülern als sehr selbstbewusst. Für den Zuschauer war das Verhältnis in der Familie sehr interessant, denn man erfährt gleich zu Beginn wie es um die Beziehung zwischen Mini und ihrer Mutter Diane steht. Diane hat alles für den Reichtum und für ihre Karriere getan und Mini somit nur aus geschäftlichen Gründen nicht abgetrieben, denn diese war ein ungewolltes Kind. Deshalb kann man sich auch das Umfeld und die soziale Situation der Mutter denken. Dies erklärt aber auch Minis Gefühlskälte und deren unglaublichen Egoismus. Somit kann man den ersten Teil des Films doch als sehr vorhersehbar bezeichnen, was man jedoch bei der zweiten Hälfte nicht sagen kann. Diese ist umso spannender, da es auch für Mini, die mit allem ungeschoren davonkommt, ziemlich eng wird. Im Allgemeinen kann man Minis Verhalten und Taten als krass bezeichnen, denn diese begeht sie ohne jedes Gewissen. Auch die Suche nach einem weiteren ersten Mal lässt viel auf Minis Charakter schließen. Nikki Reed(Bis(s) zur Mittagsstunde, Twilight 4) hat meiner Meinung nach perfekt in ihre Rolle gepasst. Diese verkörperte die Rolle auf eine sehr überzeugende Art und Weise, denn sie war sowohl sexy, als auch skrupellos. Sie selbst hat außerdem ein etwas kühleres Erscheinungsbild, was absolut zu Mini passt. Für Männer war sie bestimmt der Grund, wieso sich viele nicht auf alles im Film konzentrieren konnten. Welche Figur mich hingegen total genervt hat, war die von Martin, denn er wirkte als sein er total verblödet und als hätte er keinen eigenen Willen, denn ihm fällt erst im Nachhinein der Ernst der Lage auf, wobei dieser doch von Anfang an offensichtlich war.

Filme-Blog Wertung: 7/10

Mein erster Mord ist ein relativ unbekannter Film. Das meiner Meinung nach zu Unrecht, denn der Film kann durch viele Faktoren punkten. Zu aller erst kann man hier die Handlung nennen (vor Allem das Ende), denn diese ist spannend und wirkt trotz den ungewöhnlich harten Taten der Figuren nicht zu übertrieben. Darüber hinaus wird diese nicht langweilig und ist auch vom Ablauf her ziemlich locker. Ein weiterer Grund, wieso Mein erster Mord eine Wertung von sieben Sternen erhält, sind darüber hinaus die Darsteller. Besonders Nikki Reed (Bis(s) zur Mittagsstunde, Twilight 4) konnte in ihrer Rolle überzeugen ihre Gefühle gut an die Zuschauer vermitteln. Doch in Punkto Darsteller erntet der Film auch einige Minuspunkte, da mich besonders die Rolle von Martin gestört hat. Dieser wirkte im Gegensatz zu Mini fast schon unterwürfig und wie vor den Kopf gestoßen. Ein weiterer Grund, wieso der Film keine bessere Wertung erhält (und wieso er vermutlich auch nicht so bekannt ist) ist mit Sicherheit, dass der Film nichts Neues im Genre darstellt und man so einiges aus dem Filmen wiedererkennt.

Filmfazit:

Mein erster Mord ist ein gelungener Film, der durch eine gute Handlung und einer guten Hauptdarstellerin durchaus sehenswert wird. Obwohl der Film rein handlungstechnisch eher etwas für weibliche Zuschauer ist, werden die Männer optisch gesehen ebenfalls etwas zum Sehen haben.

Filmtrailer:

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